USER-BEITRAG Luca Homann (blaues Trikot) hat sich laut Sascha Lindhorst dazu entschieden, den FC Verden 04 zu verlassen. © Focke Strangmann (U)

Zurück auf dem Platz

Sascha Lindhorst ist mit den ersten Trainingswochen beim FC Verden zufrieden / Homann wechselt

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Ungewohnt sei es schon gewesen, dieses Gefühl nach einem Jahr wieder als Fußball-Trainer auf dem Platz zu stehen. „Doch es hat sich auch gut angefühlt. Ich habe schon gemerkt, dass mir die Trainerarbeit gefehlt hat. Es ist schön, dass es jetzt wieder los geht“, sagte Sascha Lindhorst, der neue Coach des Landesligisten FC Verden 04. Ungewohnt sei vor allem gewesen, mit einer neuen Mannschaft zu trainieren. Schließlich war Lindhorst vor seiner einjährigen Pause lange Zeit beim FSV Langwedel-Völkersen aktiv.

Nun hat er also in Verden das Sagen. Und es sei schon ein Unterschied zur Arbeit in Langwedel zu erkennen, meinte Lindhorst im Gespräch mit unserer Zeitung. „Es ist hier alles ein bisschen größer“, sagte der Coach. „Aber einen besonderen Druck verspüre ich in Verden nicht.“ Es sei auch gar nicht angebracht, in der neuen Saison zu viel von der Mannschaft zu erwarten. „Wir haben schließlich einen Umbruch bei uns. Es gibt einen Neuanfang, deshalb sollte man mit zu hohen Erwartungen schon vorsichtig sein“, sagte Lindhorst. Oberstes Ziel sollte es sein, möglichst schnell viele Punkte zu sammeln, „damit wir am Ende über dem Strich stehen“, machte Sascha Lindhorst deutlich, dass der Klassenerhalt oberste Priorität genießt.

Der Übungsleiter sei jedoch zuversichtlich, dass dieses Ziel erreicht wird und in Verden etwas neues entstehen kann. Damit sich in Verden etwas entwickeln kann, habe man sich ganz bewusst dazu entschieden, bereits am 21. Juni mit der Vorbereitung zu beginnen. „Wir haben extra so früh angefangen, damit wir uns erstmal alle beschnuppern konnten, bevor es dann mit dem Training so richtig los ging“, erklärte Lindhorst. Eine der wichtigsten Aufgabe ist für Lindhorst zudem, die Abgänge zu kompensieren. Mit Marco Wahlers, Sebastian Koltonowski (beide TB Uphusen) und Waldemar Wart (Lüneburger SK) haben die Reiterstädter wichtige Spieler verloren. „Eins zu eins sind solche Akteure natürlich nicht zu ersetzen. Das müssen wir als Team kompensieren. Vor allem die jungen Spieler sollen mehr Verantwortung übernehmen“, meinte Sascha Lindhorst. „Jetzt sind auch die Jungs gefragt, die sonst ein wenig im Hintergrund standen.“ Ein Kandidat dafür wäre Luca Homann gewesen. Allerdings werde der junge Offensivmann, der in der Vorsaison häufig positiv aufgefallen ist, in Zukunft nicht mehr für die Fußballer vom Hubertushain auflaufen. „Luca hat sich kurz vor dem Trainingsstart dazu entschieden, uns zu verlassen“, sagte Lindhorst. „Für mich ist die Sache abgehakt.“ Wohin es Homann zieht, konnte der Verdener Coach nicht sagen.

Doch auch so habe er genügend Spieler in seinen Reihen, die das Potenzial besitzen, Führungsspieler zu sein. Allen voran seien in diesem Zusammenhang Mirco Temp und Jonathan Schmude zu nennen, die bereits in der Vorsaison zu den Säulen des Teams gehörten. „Wichtig ist auch, dass ein Verdener Ur-Gestein wie Patrick Zimmermann weiterhin bei uns spielt“, freute sich Sascha Lindhorst. Beim 5:3-Erfolg im Test gegen den TV Oyten habe Zimmermann bereits sehr gut mit Neuzugang Maximilian Schulwitz in der Offensive harmoniert. „Doch auch Lennard Uphoff (kam vom TSV Brunsbrock nach Verden, Anm. d. Red.) hat sich gegen die Oytener sehr gut gezeigt“, lobte Lindhorst den jungen Mann. Zudem hofft der Übungsleiter, dass Spieler wie Finn Austermann oder Rafael Franco in den kommenden Wochen die nächsten Schritte in ihrer Entwicklung machen. Ob sich am Kader noch etwas ändern wird, vermochte der Trainer aktuell nicht zu sagen. „Wir waren in der Pause ziemlich fleißig und werden erst einmal mit einem 24-Mann-Kader starten“, sagte Lindhorst. „Ob sich dann noch etwas tut, wird sich zeigen.“

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