Malchins Trainer Marcus Budniak. Geht in seine neunte Saison als Trainer des FSV Malchin: Coach Marcus Budniak. © Johannes Weber
Malchins Trainer Marcus Budniak.

Zurück in der Verbandsliga: FSV Malchin legt mit großer Euphorie los

Neuling startet heute mit Heimspiel gegen den TSV Friedland in die MV-Liga.

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Über drei Jahre ist es her, dass der FSV 1919 Malchin sein letztes Verbandsliga-Spiel bestritten hat. Heute hat das große Warten auf die nächste Partie in der höchsten MV-Spielklasse ein Ende. Nachdem die Kicker von der Mecklenburgischen Seenplatte zuletzt drei Spielzeiten in der Landesliga Ost gekickt hatten, sind sie wieder zurück und wollen für erfrischenden Fußball sorgen.

Die Malchiner starten mit einwöchiger Verspätung in die Verbandsliga, die am vergangenen Wochenende mit dem 1. Spieltag begonnen hat. Der FSV nahm, wie Auftaktgegner TSV Friedland vor einer Woche am Pomerania-Cup - ein Turnier mit deutschen und polnischen Teams - in Polen teil. Der MV-Liga-Neuling holte sogar den Siegerpokal.

Ähnlich erfolgreich wollen die Rot-Weißen auch heute (14.00 Uhr) gegen Friedland sein. Marcus Budniak, der mittlerweile in seine neunte Saison als FSV-Trainer geht, verspürt eine große Vorfreude vor dem Heimspiel: "Man merkt im Umfeld das Kribbeln und eine gewisse Euphorie. Selbst die Nachbargemeinden sind stolz, dass es in Malchin wieder Verbandsliga-Fußball gibt."

Wozu die Malchiner in der Lage sind, haben sie bereits im Testspiel gegen den FC Hansa Rostock (2:6) gezeigt. Fast 70 Minuten bot der FSV dem Drittligisten ordentlich Paroli, führten sogar zwischenzeitlich mit 2:1 durch zwei Tore von Hannes Jähnke. Der Stürmer muss seit der Sommerpause ohne seinen Offensivkollegen Felix Sugint (zum SV Waren gewechselt) auskommen. "Mit Felix haben wir einen wichtigen Spieler verloren", betont Budniak. Sugint hatte mit 30 Treffern in der abgelaufenen Saison einen großen Anteil am Verbandsliga-Aufstieg.

Hingegen hat der Aufsteiger auch vier neue Spieler geholt. Philipp Meier (FC Förderkader René Schneider), Carlo Nennemann, Erik Westphal und Jan Koch (alle drei SV Traktor Dargun) verstärken den FSV-Kader. Außer Koch haben alle Neuen eine Vergangenheit in Malchin. Spieler aus der eigenen Region im Kader zu haben, ist ein wichtiges Attribut beim Sechstligisten. "Vom Etat her gehören wir zu den Außenseiter in der Liga", glaubt Budniak, kündigt aber auch: "Wir wollen für viele Mannschaften ein unangenehmer Gegner sein."

Der Malchiner Coach sieht Mannschaften wie den Rostocker FC, Greifswalder FC, MSV Pampow und Güstrower SC ganz oben in der Tabelle. Das eigene vorrangige Ziel lautet Klassenerhalt. Für dieses Vorhaben wollen die FSV-Kicker so schnell wie möglich die nötigen Punkte einfahren. Dazu wollen die Rot-Weißen mutig und frech auftreten - am besten gleich heute gegen den TSV Friedland.

Region/Mecklenburg Vorpommern FSV 1919 Malchin (Herren) FSV 1919 Malchin TSV Friedland (Herren) Kreis Westmecklenburg/Seenplatte Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern Herren Torgelower FC Greif-SV Pastow (13/08/2016 16:00)

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige