09. November 2018 / 16:58 Uhr

Nochmal zwei Hamburger: Egestorf-Trainer Nieber erneut in notgedrungener Doppelrolle

Nochmal zwei Hamburger: Egestorf-Trainer Nieber erneut in notgedrungener Doppelrolle

Robby Echelmeyer
Germanias Marvin Stieler (links) im Duell gegen Justin Huber.
Marvin Stieler (li) kehrt nach seiner Gelbsperre gegen den Hamburger SV II zurück in den Kader der Germanen. (Archivbild) © Stefan Zwing
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Letzte Woche holte 1.FC Germania Egestorf/Langreders neuer Trainer Paul Nieber mit den Herren und mit den A-Junioren des JFV Calenberger Land zusammen sechs Punkte in Hamburg. An diesem Wochenende geht es für ihn schon wieder mit den Herren in die Hansestadt, die A-Junioren bekommen Besuch vom TSV Sasel - aus der Elbmetropole.

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Hamburg ist für Paul Nieber offenbar ein gutes Pflaster. „Wenn man auf das vergangene Wochenende zurückblickt, kann man das so sagen“, kommentiert der 30-jährige Trainer. Mit dem U19-Team des JFV Calenberger Land in der zweithöchsten Spielklasse der A-Junioren (6:1 beim SC Victoria Hamburg) und mit der Männermannschaft des 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Regionalliga Nord (4:0 beim FC Eintracht Norderstedt) hatte er die nördliche Metropolregion binnen 26 Stunden zweimal als klarer Sieger verlassen.

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Nieber wieder in Doppelrolle gegen Hansestadt-Teams

Und nun geht es schon wieder gen Norden. Diesmal allerdings nur mit den Männern, die am Sonntag (13 Uhr) zum Auftakt der Rückrunde beim Hamburger SV II gastieren. Die U19-Akteure genießen dagegen Heimrecht, wenn sie am Sonnabend (14.30 Uhr) auf den ebenfalls in der Hansestadt beheimateten TSV Sasel treffen. Da sich die Regelung seiner Nachfolge im Nachwuchsbereich verzögert, muss Nieber wider Erwarten erneut doppelt ran. Ein weiteres Sechs-Punkte-Wochenende erscheint dabei durchaus möglich: Der JFV ist als Tabellensechster gegen das Schlusslicht aus Sasel in der Favoritenrolle, und auch der Aufgabe bei Hamburgs Zweitliga-Reserve blickt man im Calenberger Land nach dem ersten Auswärtssieg der Saison optimistisch entgegen.

Größere Erfahrung könnte zum Vorteil werden

„Klar, die Stimmung ist gut“, sagt Nieber, der jedoch zugleich vor zu viel Euphorie warnt: „Wenn wir jetzt nicht nachlegen, war das 4:0 gegen Norderstedt kein Befreiungsschlag, sondern nur ein Tropfen auf den heißen Stein.“ Er erwartet an der Elbe ein offenes Spiel. Der HSV II habe jüngst beim 3:0-Heimerfolg über die zweite Mannschaft von Hannover 96 einen starken Auftritt hingelegt. „Vor allem offensiv ist da viel Qualität“, betont Nieber. Als U23-Team unterliege der Kontrahent jedoch naturgemäß Leistungsschwankungen, ergänzt er. Die größere Erfahrung von einigen seiner Spieler könne daher zu einem Vorteil werden.

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Waldschmidt weiterhin gesperrt, Faserriss bei Straten-Wolf

Auf den routinierten Marek Waldschmidt müssen die Germanen indes weiterhin verzichten. Der 28-Jährige ist für seine Tätlichkeit beim 0:2 in Kiel für sechs Spiele gesperrt worden. Erst die Hälfte davon hat er abgesessen. Fehlen wird zudem erneut Torhüter Markus Straten-Wolf. Seine bei der 0:1-Auswärtspleite gegen den VfB Oldenburg vor zwei Wochen aufgetretenen Probleme in der Oberschenkelmuskulatur haben sich laut Nieber als „kleiner Muskelfaserriss“ entpuppt. Wie in Norderstedt vertritt ihn Ersatzmann Ole Schöttelndreier.

Ob der Trainer seine siegreiche Startelf für den zuletzt gelbgesperrten Marvin Stieler umbauen wird, ließ er offen. Taktisch spricht wenig für eine Abkehr vom 4-4-2-System. In puncto Raumaufteilung könnte jedoch eine andere Herangehensweise als zuletzt erforderlich sein, verrät Nieber. Das werde aber erst nach intensivem Videostudium des Gegners entschieden.“ Er will nichts dem Zufall überlassen. Schließlich sollen seine an 14. Stelle rangierenden Egestorfer (19 Punkte) durch einen Sieg im direkten Duell am aktuell drei Plätze besser dastehenden HSV II (21) vorbeiziehen. Und mit Nieber in Hamburg dürfte das doch klappen.

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