17. Mai 2018 / 20:14 Uhr

Zwei Spielabbrüche in den vergangenen Tagen in Schaumburg

Zwei Spielabbrüche in den vergangenen Tagen in Schaumburg

Uwe Kläfker
Fan-Ausschreitungen in der Regionalliga
Als die Polizei beim Spiel SV Union Stadthagen gegen MTV Rehren A/R III war der Spuk schon wieder vorbei. © pr
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In der 4. und 1. Kreisklasse knallt es

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Im Fußballkreis Schaumburg hat es in den vergangenen Tagen zwei Spielabbrüche gegeben. In Stadthagen gab es eine Schlägerei, in Südhorsten fühlte sich der Schiedsrichter bedroht.

Am Sonntag wurde in der 4. Kreisklasse Nord die Begegnung Union Stadthagen gegen den MTV Rehren A/R nicht zu Ende geführt. In der 65. Spielminute gab es beim Stand von 6:2 für Union zwischen Spielern beider Teams erst eine Schlägerei, anschließend gingen die Mannschaften vom Platz. Vor dem Sporthaus soll man sich dann erneut in die Haare geraten sein. Ein Rehrener Spieler musste im Nachgang das Krankenhaus aufsuchen. Als die Polizei am Tatort eintraf, hatte sich die Lage aber bereits beruhigt.

Da kein offizieller Schiedsrichter angesetzt war, gibt es auch keinen offiziellen Spielbericht. Der von Union gestellte Schiedsrichter machte keine Eintragung im Formular, meldete nur das Ergebnis. Die Rehrener schilderten dagegen dem Staffelleiter ihre Sicht der Dinge. Daraufhin zog das Sportgericht vier Union-Spieler per Vorsperre aus dem Verkehr. Die Vorkommnisse werden vor dem Sportgericht verhandelt.

Harmloser ging es dagegen am Mittwoch im Spiel der 1. Kreisklasse zwischen dem TuS Südhorsten und dem TuS Niedernwöhren II zu. Nach dem 3:2-Führungstreffer der Niedernwöhrener gab es auf dem Platz eine Diskussion darum, ob der Ball, wie vom Schiedsrichter-Assistenten signalisiert, die Linie überquert hatte. Ein Südhorster Spieler sah in diesem Zusammenhang von Schiedsrichter Alidede Soysal die Gelb-Rote-Karte. „Der Platzverweis war so in Ordnung“, sagt der Südhorster Trainer Endrik Kording auf Nachfrage. „Ich war mit der Entscheidung, das Tor zu geben, nicht einverstanden, aber noch relativ ruhig.“ Es habe keinerlei Tumulte gegeben. Er habe dann mit dem Niedernwöhrener Trainer  zusammengestanden und gesagt: „Dann können wir auch gleich aufhören.“ Daraufhin brach Soysal das Spiel überraschend ab.

„Viel mehr soll nicht gewesen sein“, bestätigt Schiedsrichter-Obmann Wilhelm Kläfker auf SN-Nachfrage. Er habe mit dem Unparteiischen telefoniert. „Der Abbruch war übertrieben“, so der Obmann: „Er hat sich halt bedroht gefühlt.“ Es wird ein Nachspiel vor dem Sportgericht geben.

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