Geschuftet, geschwitzt und sich ordentlich auf das erste Pflichtspiel 2017 vorbereitet: Die beiden Neuen Yunus Malli (gr. Bild) und Paul-Georges Ntep (kl. Bild r.) haben sich schon gut eingefunden. Geschuftet, geschwitzt und sich ordentlich auf das erste Pflichtspiel 2017 vorbereitet: Die beiden Neuen Yunus Malli (gr. Bild) und Paul-Georges Ntep (kl. Bild r.) haben sich schon gut eingefunden. © Hermstein (2)
Geschuftet, geschwitzt und sich ordentlich auf das erste Pflichtspiel 2017 vorbereitet: Die beiden Neuen Yunus Malli (gr. Bild) und Paul-Georges Ntep (kl. Bild r.) haben sich schon gut eingefunden.

Zwei Spielsysteme, vier Neuzugänge, aber Sorgen um Didavi und Arnold

Vier neue Spieler dabei - und so hart gearbeitet wie lange nicht: Am Mittwochmittag ging die Quälerei im Trainingslager in La Manga für die Profis des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten zu Ende. Und Trainer Valérien Ismaël gab sich nach der Woche in Spanien bei seinem Fazit vorsichtig optimistisch: „Insgesamt fühlt es sich gut an.“

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Vorsichtig optimistisch darf er auch sein, denn es scheint so, also ob der VfL nach einem turbulenten halben Jahr den Turnaround schaffen kann. Sowohl die vier Neuen (Victor Osimhen, Riechedly Bazoer, Yunus Malli und Paul-Georges Ntep) als auch die Kollegen schwitzten bei bis zu 20 Grad so sehr wie lange nicht. Der Coach: „Das zweite Ziel war, eine intensive Woche hinzubekommen, dass jeder ans Limit geht und nach dem Aufwachen spürt, dass er etwas getan hat. Das haben wir erreicht.“

Talent Osimhen war bereits da, ist aber jetzt erst spielberechtigt. Das Sturmtalent ist nach seiner Meniskus-OP im November noch nicht fit, auch Mittelfeldmann Bazoer ist nach seinem Wechsel noch hinten dran. Ismaël bestätigt: „Der holländische Fußball ist nicht wie die Bundesliga, Riechedly bekommt die Zeit, die er braucht.“ Allerdings: Im defensiven Mittelfeld ist das Gedränge am größten. „Luiz Gustavo ist wieder der Alte, Josuha Guilavogui ebenfalls. Da müssen die jungen Spieler hart arbeiten, um vorbeizukommen“, lobt der Coach. Bleiben noch Spielmacher Malli und Flügelflitzer Ntep. „Wenn PG den Ball hat, ist er unberechenbar, er ist spielintelligent, wir müssen ihn jetzt in einen explosiven Zustand bringen, damit er noch mehr Aktionen hat.“ Und Malli?  „Yunus hat sich im Eiltempo integriert, wir haben ihm Videos gezeigt, wie wir spielen wollen, er hat das sofort verinnerlicht“, lobt der VfL-Trainer, der hofft, dass Malli und Sturm-Star Mario Gomez auch in der Liga so harmonieren wie in den Tests zuletzt. „Mario wirkt lauffreudig, er freut sich, dass er jetzt von der Seite und aus der Mitte Zuspiele bekommt.“

Ob 4-2-3-1 oder die 3-5-2-Variante - im Trainingslager ließ Ismaël beides spielen. Und beides funktionierte, so lange er die vermeintliche erste Elf aufbot. „Wir haben zwei Spielsysteme drauf, wir sind taktisch sehr flexibel“, freut sich der Trainer.

Neuzugang Riechedly Bazoer (r.) ist nach seinem Wechsel noch hinten dran. Neuzugang Riechedly Bazoer (r.) ist nach seinem Wechsel noch hinten dran. © Hermstein

Im Tor ist Diego Benaglio gesetzt, spielt der VfL mit ViererAbwehrkette, dann dürften das von rechts Paul Seguin, Jeffrey Bruma, Ricardo Rodriguez und Yannick Gerhardt sein, davor räumen Gustavo und Guilavogui ab. Für die Offensive sind von rechts Daniel Caligiuri, Malli, Ntep und ganz vorn Gomez zuständig. Aber keiner darf sich zu sicher sein. Ismaël fordert: „Die Spieler müssen mir die Entscheidung so schwer wie möglich machen!“

Dass Kreativkopf Daniel Didavi wegen seiner anhaltenden Knieprobleme nicht mit dem Team trainieren konnte, war vor dem Trainingslager klar. Dass Mittelfeldmann Maxi Arnold (Kniereizung) ausfällt, kam überraschend. Wann kann er wieder mittrainieren? Ismaël: „Momentan können wir keine Prognose bei Maxi abgeben. Wir müssen sehen, was passiert, wenn wir sein Programm steigern.“

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