1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg – Der Hoch-Tief-Club

Der traditionsreiche 1. FC Nürnberg wurde im Jahre 1900 gegründet. Hinter dem FC Bayern München ist der Nürnberger Fußballclub mit neun Meisterschaftserfolgen deutscher Vize-Rekordmeister.

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Wann wurde der 1. FC Nürnberg gegründet?

Die erfolgreiche Geschichte des 1. FC Nürnberg begann mit einem 1:0 Sieg in seinem ersten Spiel überhaupt nach seiner Gründung im Jahr 1900. Dem ersten Sieg folgen schnell weitere Erfolge. Im Jahr 1907 kann der 1. FC Nürnberg erstmalig die Bayerische Meisterschaft für sich entscheiden. Im Jahr 1916 werden die Franken dann Süddeutscher Fußballmeister. Seit der Spielsaison 2007/2008 laufen die Spieler wieder in weinrot-schwarzen Trikots auf das Spielfeld. Im Gegensatz dazu sind die Vereinsfarben jedoch rot-weiß. Mit rund 18.100 Mitgliedern ist der 1.FC Nürnberg der zweitgrößte Verein in Nürnberg und belegt als einer der größten Sportvereine Deutschlands den 26. Platz.


Aufstieg und Abstieg des 1. FC Nürnberg

Nach den ruhmreichen Erfolgen der 1920er-Jahre beginnt ab den 1930er-Jahren eine weniger erfreuliche Zeit für den Fußballclub. Nachdem das Gelände des Frankenstadions von den Nationalsozialisten zum Reichsparteitagsgelände gemacht wurde und der jüdische Trainer Jeno Konrad nach einer nationalsozialistischen Hetzkampagne den 1. FC Nürnberg verlässt, gewinnen die Franken zwar die Deutsche Meisterschaft sowie den Tschammer-Pokal, doch werden diese politisch von den Nazis missbraucht. Im Jahr 1948 wird das Team zum alleinigen Rekordmeister. Im Jahr 1968 führt der neue Trainer Max Merkel den 1. FC Nürnberg in die nächste Meisterschaft. Nach etlichen Jahren auf-und wieder Absteigen gelingt den Franken im Jahre 1988 der Sprung in den UEFA-Cup. Nach 39 Jahren holt der 1.FC Nürnberg im Jahr 2007 den DFB-Pokal nach Hause.


Bekannte Trainer des 1. FC Nürnberg

In seiner Vereinsgeschichte wechselten die Trainer des 1. FC Nürnberg bereits über 60 Mal. Zu den bekanntesten Trainern zählen neben Jenö Konrad, der noch vor der NSDAP-Machtübernahme aus Nürnberg flieht, auch Herbert Widmayer, Meistertrainer des Jahres 1961, Max Merkel, Udo Klug, der den Club in den 1980er Jahren erstmals wieder mehr als zwei Jahre am Stück führt und Felix Magath, der den FC Nürnberg 1997/98 aus der zweiten Bundesliga holt auch Hans Meyer, unter dessen Führung dem 1. FC Nürnberg 2006/2007der Sieg im DFB-Pokal gelingt. Von den Jahren 2014 bis 2016 trainierte der Schweizer Rene Weiler die Franken und wurde dann von Alois Schwartz abgelöst, der jedoch im Jahr 2017 von seinen Aufgaben als Trainer entbunden wurde. Als Nachfolger wurde dann Michael Köllner zum Cheftainer der Franken ernannt.


In welchem Stadion finden die Heimspiele des 1. FC Nürnberg statt?

Der 1. FC Nürnberg trägt seine Heimspiele im Max-Morlock-Stadion aus. Das Stadion kann auf eine rund 90 Jahre lange, sehr bewegte Geschichte zurückblicken und bietet heutzutage Platz für circa 50.0000 Zuschauer. Für das Stadion charakteristisch ist seine achteckige Form.


Die bekanntesten 1. FC Nürnberg Spieler

Zur ruhmreichen Vergangenheit des 1. FC Nürnberg gehören zahlreiche große Spieler wie der legendäre Torschütze Max Morlock, der durch seine WM-Teilnahme im Jahr 1954 bis heute zu den größten Nürnberger Fußballidolen zählt, oder auch Heinz Strehl, Heiner Stuhlfauth, Andreas Köpke oder Marek Mintal.


Die aktuelle Entwicklung des 1. FC Nürnberg

Bis zum Jahr 1987 war der 1. FC Nürnberg mit neun Meisterschaften über 60 Jahre lang deutscher Fußball-Rekordmeister, bevor er schließlich vom FC Bayern München abgelöst wurde. Seither gilt der 1. FC Nürnberg als sogenannte Fahrstuhlmannschaft. Es gelingt dem Club nicht, sich dauerhaft in einer Liga zu platzieren, denn der traditionsreiche Verein stieg wiederholt auf und wieder ab.

In der Spielsaison 2008/09 plant der Fußballclub den Wiederaufstieg in die erste Liga mithilfe erfahrener Bundesliga-Spieler zu erreichen. Nachdem der 1. FC Nürnberg durch die Einnahmen aus UEFA-Cup-Spielen sowie dem Pokalsieg seine Schulden loswerden konnte, wurde ein Etat von stolzen 17,8-Millionen Euro investiert, wobei das Konzept nur teilweise aufging. Schon nach dem zweiten Spieltag erklärte Trainer Thomas von Heesen im Sommer 2008 seinen Rücktritt. In der Spielsaison 2014/2015 fand ein kompletter Umbruch beim 1. FC Nürnberg statt und nahezu alle Stammspieler der vorhergegangenen Erstligasaison verließen den Club. Zu den kostspieligsten Abgängen zählte hierbei unter anderem Josip Drmic, der für eine Summe von über 6 Millionen Euro zum Verein Bayer Leverkusen wechselte.

Im Frühjahr 2016 verlor der 1. FC Nürnberg dann auch noch im Fürther Frankenderby, woraufhin der bisherige U21-Trainer Michael Köllner das gebeutelte Team übernahm. Unter seiner Leitung erreichte die Mannschaft zum Ende der Saison einen recht enttäuschenden 12. Platz und landete damit hinter seinem Fürther Konkurrenten, der somit erstmalig seit über 60 Jahren vor dem 1. FC Nürnberg stehen konnte. Von den Jahren 2009 bis 2014 spielte der 1. FC Nürnberg zuletzt in der Bundesliga und belegt in der ewigen Tabelle den 14. Rang.