TSG 1899 Hoffenheim

TSG 1899 Hoffenheim – Tradition vs. Moderne

Schon seit 1921 ist der TSG 1899 Hoffenheim als Sportverein mit eigener Fußballmannschaft aktiv. Seitdem konnte der Verein sich stetig steigern und ist mittlerweile nicht nur mit der 1. Herrenmannschaft, sondern auch mit den Frauen sowie den A- und B-Junioren erfolgreich.

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Wann wurde der TSG 1899 Hoffenheim gegründet?


Der TSG 1899 Hoffenheim wurde im Jahr 1899 als Turnvereins Hoffenheim gegründet. Im Jahr 1921 erfolgte die Gründung der Fußballmannschaft, die im Jahr 1945 mit dem Turnverein zusammengeschlossen wurde. Neben den Herren, die seit dem Jahr 2008 in der Bundesliga spielen, sind auch das Team der Frauen sowie die A- und B-Junioren in der jeweils höchsten Spielklasse aktiv. Finanziell unterstützt und gefördert werden die Hoffenheimer durch den SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp, der in seiner Jugendzeit selbst für die TSG 1899 Hoffenheim als Spieler aktiv war. Durch seine finanzielle Unterstützung zwischen den Jahren 1990 und 2008 wurde der Aufstieg aus der Kreisliga A bis in die Bundesliga ermöglicht.


Aufstieg und Abstieg von TSG 1899 Hoffenheim

Nachdem der Verein im Jahr 1991 in die Bezirksliga abgestiegen war, beschließt Fußballfan und Milliardär Dietmar Hopp, SAP- Mitbegründer, seinen Verein zu finanziell unterstützen. Der einstige TSG-Stürmer beendete seine Karriere als Spieler frühzeitig.

Im Jahre 1999 wird das Dietmar-Hopp-Stadion bei einem Spiel gegen den FC Bayern München eingeweiht.  2001 gelingt Hoffenheim der Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg. Unter der Leitung von Hansi Flick als Trainer, dem heutigen Assistenz-Trainer der Nationalelf, gelingt dem Verein 2002 in der ersten Saison der Aufstieg in die Regionalliga Süd. Im Herbst desselben Jahres kommen mit Christian Möckel und Norbert Hofmann zwei ehemalige Bundesliga-Profis zu Hoffenheim. Im Jahre 2004 werden die Spieler des TSG zu Vollprofis, wobei Hopp zuvor darauf bestanden hatte, dass jeder Hoffenheimer Spieler eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren muss, um seine Existenz zu sichern.

Im Herbst des Jahres 2005 gerät der anvisierte Aufstieg der Mannschaft nach einer Niederlage gegen den VfB Stuttgart II in Gefahr und Hansi Flick muss seinen Posten, trotz eines Vertrags bis 2010, aufgeben.  Nachdem der erwünschte Erfolg nicht eintraf, wurde im Jahr 2006 Bernhard Peters als Direktor für Sport und Nachwuchsförderung ernannt und das Führungsteam von Hans-Dieter Hermann, dem Psychologen des Nationalteams, verstärkt. Im Jahr 2007 steigt Hoffenheim nach dem 4:0-Sieg gegen die Sportfreunde Siege in die zweite  Bundesliga auf. 2008 wird der Aufstieg in die Bundesliga, im ersten Zweitliga-Jahr der Mannschaft, die um etwa 20 Millionen Euro verstärkt wurde, mit dem 5:0-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth, perfekt.


Bekannte Trainer des TSG 1899 Hoffenheim

Neben Hansi Flick, der die Mannschaft in den Jahren zwischen 2000 und 2005 trainierte, zählen Lorenz Günther-Köstner, Ralf Rangnick, Marco Pezzaiuoli und Julian Nagelsmann, der die Mannschaft bis heute trainiert, zu den bekannten Trainern der Hoffenheimer.


In welchem Stadion spielt 1899 Hoffenheim?

1899 Hoffenheim absolviert seine Heimspiele in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim in Baden-Württemberg. Der Bau des Fußballstadions wurde im Jahre 2009 fertiggestellt und bietet rund 30.100 Plätze. Als Heimtribüne gilt die Südtribüne des Stadions. Vor Eröffnung des Stadions wurden das Dietmar-Hopp-Stadion in Hoffenheim sowie das Carl-Benz-Stadion in Mannheim als Spielstätte genutzt. Das Trainingszentrum und die Geschäftsstelle der TSG befinden sich in Zuzenhausen. Im Januar 2009 bestritten die Hoffenheimer ihre erste Bundesliga-Partie gegen Energie Cottbus im neuen Stadion und entschieden den Auftakt mit einem 2:0 für sich.


Die bekanntesten Spieler der TSG 1899 Hoffenheim

Zu den wohl bekanntesten Spielern des Vereins zählt Dietmar Hopp, ohne den die Geschichte des Fußballclubs undenkbar wäre. Der Mäzen des Clubs spielte selbst bei den Hoffenheimern, bis er sein Studium abgeschlossen hatte. Die Cousins Marcel und Heiko Throm, der legendäre Thomas Ollof,  Sehad Salihovic, Selim Teber, Marvin Compper, der erste Nationalspieler der TSG sowie Roberto Firmino verhalfen den Hoffenheimern ebenfalls zum Erfolg. Angeführt wird die Liste der ewigen Torschützen des Vereins vom heutigen Betreuer Heinz Seyfert, der innerhalb seiner Spielzeit von 28 Jahren über 200 Tore erzielen konnte.


Wie spielt der TSG 1899 Hoffenheim?

Nachdem Chefcoach Huub Stevens seinen Posten zu Beginn des Jahres 2016 aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig abgab, übernahm A-Junioren-Trainer Julian Nagelsmann, der eigentlich erst ab der Spielsaison 2016/17 als Cheftrainer vorgesehen war, unmittelbar den Posten. 2016/17 konnten die Hoffenheimer ihr bislang erfolgreichstes Ergebnis erreichen.  Nachdem das Team die Hinrunde ungeschlagen auf Platz 3 beendete, konnte es sich im Frühjahr des Jahres 2017 durch ein 1:1 gegen den 1.FC Köln erstmalig für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren. Nach Saisonende auf dem 4. Platz spielten die 1899er in der Champions-League-Qualifikation mit einem 1:2 und einem 2:4 gegen den FC Liverpool, woraufhin der Verein erstmals an der Euro-League-Gruppenphase teilnahm.

Der Einzug in die Folgerunde wurde durch ein 1:3 gegen Sporting Braga versäumt. Zum aktuellen Kader (Stand: 16.02.2018) der Mannschaft zählen unter anderem Pavel Kaderabek und Benjamin Hübner in der Abwehr, Kevin Voigt und Nico Schulz in der Abwehr und Andrek Kramaric und Serge Gnarby im Angriff. Das Tor der Hoffenheimer wird von Oliver Baumann und Alexander Stolz gehütet.