Borussia Dortmund

Borussia Dortmund – Der viertgrößte Sportverein der Welt

1909 wurde der Ballspielverein Borussia 09 von 50 Männern in einem Wirtshaus in Dortmund gegründet, mittlerweile ist der BVB der viertgrößte Sportverein weltweit. Noch heute ist der Borsigplatz in Dortmund ein wichtiger Treffpunkt für alle Fans - in unmittelbarer Nähe des Platzes hatte die Dreifaltigkeitsgemeinde, der die jungen, fußballbegeisterten Gründer angehörten, ihren Sitz.

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Als der BVB Dortmund zu Beginn des Jahres 1911 sein erstes reguläres Fußballspiel bestritt, spielten sie noch nicht in den berühmten schwarz-gelben Vereinsfarben, sondern in blau-weißen Trikots. 1914 stieg der BVB von der C-Klasse in die A-Klasse.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in Dortmund schon recht bald wieder Fußball gespielt. Der BVB Dortmund spielte fortan in der neu gegründeten Westfalenliga, wo dem Verein 1947 der bis dato größte Erfolg gelang: Der 3:2-Sieg gegen den sechsfachen deutschen Meister Schalke 04 im Finale der Westfalenmeisterschaft markiert den Beginn der außerordentlichen Erfolgsgeschichte von Borussia Dortmund. Seit der Verein im Jahr 1956 erstmals deutscher Meister wurde und im darauffolgenden Jahr dieses Kunststück wiederholen konnte, zählt der BVB Dortmund zu einem der größten Fußballclubs in Deutschland.

Was bedeutet Borussia Dortmund?

Borussia ist der lateinische Begriff für Preußen. In der Kunst oder der Literatur wurde das einstige Königreich oftmals bildhaft als Frauengestalt dargestellt, die den Namen "Borussia" trägt. Etliche Fußballclubs, die um die Jahrhundertwende gegründet wurden, trugen derartige Vereinsnamen und gaben damit ihre Verbundenheit zu bestimmten Regionen zum Ausdruck.

Im Männerfußball zählt Borussia Dortmund zu einem der erfolgreichsten Clubs Deutschlands. Neben vier DFB-Pokalsiegen und insgesamt acht deutschen Meisterschaften gewann Borussia im Jahre 1966, als erster deutscher Verein überhaupt, den Europapokal der Pokalsieger. 1997 entschied der Verein die Champions League sowie den Weltpokal für sich. Die erste Herrenmannschaft des Vereins belegt den zweiten Platz in der ewigen Tabelle. Aufgrund der Erfolge wählte der internationale Sportjournalisten-Verband Borussia Dortmund zur Welt-Mannschaft des Jahres 1997.

Die bekanntesten Trainer von Borussia Dortmund

Die Liste der Trainer des BVB ist lang. Der damals 64-jährige Ottmar Hitzfeld formte die Mannschaft während seiner Zeit in Dortmund, von 1991 bis 1997 als Trainer und in der Saison 1997/98 als Sportchef zur europäischen Spitzenmannschaft. Die Meistertitel in den Jahren 1995 und 1996 sowie der Sieg der Champions League im Jahr 1997 machen ihn zum erfolgreichsten Trainer des BVB. Jürgen Klopp machte die Borussen in der Zeit von 2008 bis 2015 zum zweifacher Deutschen Meister, Pokalsieger und Champions-League-Finalisten. Ende des Jahres 2017 trennte sich der BVB von Trainer Peter Bosz, der die Mannschaft zur Saison 2017/18 von Thomas Tuchel übernahm. Seine Nachfolge trat Peter Stöger an, der den Verein bis heute trainiert.

In welchem Stadion spielt Borussia Dortmund?

Der Signal Iduna Park an der Strobelallee ist Deutschlands größtes Fußballstadion mit einem Fassungsvermögen von über 81.000 Plätzen. Von den Fans wird das ehemalige Westfalenstadion schlicht als "der Tempel" bezeichnet. Das auffälligste Erkennungsmerkmal des Stadions sind seine acht leuchtenden gelben Pylone mit einer Höhe von je 62 Metern.

Die bekanntesten Spieler von Borussia Dortmund

Auch die Liste der Spieler-Legenden des BVB ist lang. August Lenz war der erste Borusse, der in den Nationalkader berufen wurde. Bei seiner Premiere landete der Ausnahmespieler gleich zwei Treffer. Im Gedenken an den Spieler wurde die alte Vereins-Geschäftsstelle an der Strobelallee "August-Lenz-Haus" genannt. Wolfgang Paul, der von 1961 bis 1970 beim BVB spielte, war im Jahr 1966 Kapitän beim legendären Europacup-Sieg gegen Liverpool. Manfred Burgsmüller spielte von 1976 bis 1983 und ist bis heute Rekord-Bundesliga-Torschütze.

Michael Zorc war von 1981 bis 1998 beim BVB tätig und gilt als einer der besten Torschützen der BVB-Geschichte. Stefan Klos wurde in den 1990er-Jahren unsterblich. Absolute Weltklasse spielte Matthias Sammer in seiner BVB-Zeit von 1993 bis 1998. Stefan Reuter wurde mit dem BVB in den Jahren zwischen 1992 bis 2004 dreimal Meister, CL- und Weltpokalsieger.

Nicht unerwähnt bleiben sollten neben Karl-Heinz Riedle und Lars Ricken auch der beliebte Torwart Wolfgang De Beer, Dede, der in den Jahren 1998 bis 2011 zwei Meistertitel mit dem BVB gewann, Robert Lewandowski, Kevin Großkreutz und Pierre-Emerick Aubameyang.

Borussia Dortmund Gegenwart

Nachdem zur Saison 2017/18 Peter Bosz die Mannschaft als Trainer übernahm, sorgte der Transfer von Ousmane Dembélé für Furore, der für eine Ablösesumme von 105 Millionen Euro zum FC Barcelona wechselte und somit zum zweitteuersten Spieler der Fußballgeschichte wurde. Unter Bosz stand Borussia Dortmund fünf Punkte vor den Bayern an der Tabellenspitze. Die Mannschaft schied hinter Real Madrid und Tottenham Hotspur aus der Champions League aus. Nach insgesamt neun Pflichtspielen ohne Sieg, wurde Peter Bosz durch Peter Stöger ersetzt. Unter Stöger gewann Borussia Dortmund die letzten beiden Ligaspiele und konnte die Hinrunde auf dem dritten Tabellenplatz beenden. Im DFB-Pokal schied der BVB nach Siegen gegen den 1. FC Rielasingen-Arlen und den 1. FC Magdeburg nach einer Niederlage gegen Bayern München im Achtelfinale aus.