Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig – Die blau-gelben Löwen

Eintracht Braunschweig wurde im Jahr 1895 als Fußball- und Cricket Club (FuCC) gegründet, wobei die Gründungsmitglieder größtenteils aus jungen Straßenfußballern bestanden, die diverse Freundschaftsspiele gegen andere Vereine bestritten.

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Wann wurde Eintracht Braunschweig gegründet?

Eintracht Braunschweig wurde bereits im Jahr 1895 als Fußball- und Cricket Club Eintracht Braunschweig (FuCC) gegründet. Der FuCC zählte zu den Gründungsmitgliedern des 1900 gegründeten DFB. Die erste Herrenmannschaft spielte 2013/2014 erstmals seit dem Jahr 1985 wieder in der Bundesliga, verpasste am letzten Spieltag jedoch die Chance auf den Klassenerhalt und tritt aus diesem Grund seit 2014/2015 wieder in der 2. Bundesliga an. Die Vereinsfarben von Eintracht Braunschweig sind Blau-Gelb.

Mit der Verbandsgründung des Fußballbundes für das Herzogtum Braunschweig nahm die Fußballabteilung des FuCC den organisierten Spielbetrieb auf. Bereits im ersten Austragungsjahr 1905 gelang die Verbands-Meisterschaft und somit die erste Teilnahme an der deutschen Meisterschaftsendrunde 1904/1905. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges spielten die Braunschweiger unter dem Großverein TSV Braunschweig, damals der einzige Verein, der von den britischen Besatzern genehmigt wurde. 1947/1948 war die erste Saison nach dem Krieg mit einheitlichem Spielbetrieb. Im Jahr 1947 zählte der TSV Braunschweig zu den Gründungsmitgliedern der neuen Fußball-Oberliga Nord.

Aufstiege und Abstiege von Eintracht Braunschweig

Nach einigen Umbenennungen in der Vergangenheit wurde der Verein 1949 wieder in Eintracht Braunschweig umbenannt. Im Jahr 1963 war Eintracht Gründungsmitglied der neuen Bundesliga und 1967 wurden die Braunschweiger Deutscher Meister.

Bundesliga-Skandal und Abstiegskampf

Im Jahr 1971 kam es zum sogenannten Bundesliga-Skandal, als der Bauunternehmer Rupert Schreiner, Gönner von Arminia Bielefeld, mit einigen Eintracht-Spielern eine Prämie von 40.000 DM aushandelte, die dann fällig werden sollte, wenn der BTSV das letzte Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen nicht verlieren würde. Im Zuge dessen wurden diverse Eintracht-Spieler vom DFB wegen Manipulation zu Geldstrafen und Sperren verurteilt.

Im Jahr 1973 folgte ein erneuter Abstieg aus der Bundesliga und ein Jahr darauf der Wiederaufstieg. Die Jahre bis 1977 waren insgesamt erfolgreich für den Verein. 1980 stieg Eintracht ein zweites Mal ab und wieder gelang ein Jahr später der Aufstieg. In der Saison 1984/1985 wiederholte sich der Abstieg, wobei sich das Blatt diesmal nicht wendete und in der Spielzeit 1986/1987 sogar der Abstieg in die Drittklassigkeit folgte, der im Folgejahr jedoch korrigiert werden konnte. Die Eintracht blieb bis 1993 in der zweiten Bundesliga, bevor der erneute Abstieg erfolgte und die Eintracht neun Jahre in der Oberliga Nord spielte. Erst 2002 gelang es dem Verein, in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Der zwölfte Platz 2005/2006 hatte jedoch zur Folge, dass die Braunschweiger in die Regionalliga abstiegen. Im Jahr 2007 wurde entschieden, die Profi-Fußballabteilung des Vereins in eine Kapitalgesellschaft auszugliedern. Im Jahr 2010/2011 konnte die Eintracht in die Zweite Liga zurückkehren und sich ein Jahr später den Klassenerhalt zu sichern. Nach 28 Jahren gelang der Eintracht 2013 der Sprung zurück in die Bundesliga.

Heimatstadion und Heimspiele von Eintracht Braunschweig

Seit 1923 dient das Eintracht-Stadion als Spielstätte und Heimatstadion von Eintracht Braunschweig. Das Stadion bietet 24.406 Zuschauerplätze, wobei die Kapazität des Stadions aus Sicherheitsgründen zu Fußballspielen auf 23.325 Zuschauerplätze reduziert wird. Das Stadion wurde mehrfach renoviert, letztmals von 2011 bis 2013.

Bekannte Trainer von Eintracht Braunschweig

Zu den bekannten Eintracht Trainern zählen unter anderem:

  • Helmuth Johannsen (1993 bis 1970),
  • Otto Knefler (1970 bis 1974),
  • Branco Zebec (1974 bis 1978),
  • Uli Maslo (1979 bis 1983),
  • Alexandar Ristic (1983 bis 1985),
  • Uwe Reinders (1987 bis 1990),
  • Michael Krüger (2004 bis 2006).
  • Der aktueller Trainer (Stand: 13.02.2018) seit 2008 ist Torsten Lieberknecht.

Bekannte Spieler von Eintracht Braunschweig

Neben Horst Wolter, Wolfgang Grzyb, Lothar Ulsaß und Klaus Gerwien, die jedoch aufgrund des Bundesliga-Skandals von 1971 ein schlechtes Licht auf den Verein warfen, zählen Paul Breitner, Bernd Franke, Horst Wolter, Lutz Eigedorf, Bernd Dörfel, Jürgen Rische, Dominick Kumbela, Damir Vrancic und Karim Bellarabi zu den bekannten Eintracht Kickern.

Aktuelle Entwicklung von Eintracht Braunschweig

In der Saison 2013/2014 gelang der Eintracht der erste Sieg im Oberhaus seit ihrem Wiederaufstieg. Im Laufe der Spielzeit belegten die Braunschweiger meist den letzten Platz der Tabelle, wobei sie sich aber mit einem Heim-Derbysieg noch einmal Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen konnten. Bis zum letzten Spieltag hielt sich die Hoffnung auf einen Relegationsplatz, der jedoch durch eine Auswärtsniederlage versäumt wurde. In der darauffolgenden Saison schien der direkte Wiederaufstieg bis kurz vor Ende der Saison möglich, doch diese Hoffnungen nach den Niederlagen in Nürnberg gegen Karlsruhe begraben werden.

Eintracht Braunschweig im Kampf um die Tabellenspitze

Im DFB-Pokal spielte sich die Eintracht bis zum Achtelfinale, doch musste sie sich dort gegen die Bayern geschlagen geben. 2016/2017 entwickelte sich ein Vierkampf an der Tabellenspitze mit Hannover, Union Berlin, Stuttgart und Eintracht Braunschweig, die eine sehenswerte Hinrunde absolvierten und stets einen direkten Aufstiegsplatz innehielten. Das Team war an 14 Spieltagen Tabellenführer und wurde Herbstmeister. Zum Ende der Saison erreichte die Eintracht nur den dritten Platz und scheiterte in der Relegation durch zwei Niederlagen gegen den VfL Wolfsburg. Eintracht Braunschweig ist insgesamt 21 Jahre Bundesliga-Mitglied und belegt in der Ewigen Tabelle der Bundesliga den 20. Platz.