Fortuna Düsseldorf

Fortuna Düsseldorf – Traditionsfußball vom Rhein

Fortuna Düsseldorf (offiziell Düsseldorfer Turn- und Sportverein Fortuna 1895 e.V.) wurde im Jahre 1895 gegründet. Der Verein gehört dem Fußballverband Niederrhein an und spielt in den Vereinsfarben des Clubs sind Rot-Weiß.

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Wann wurde Fortuna Düsseldorf gegründet?

Einst als „Turnverein Flingern 1895“ gegründet, entwickelte sich der Club, nachdem er mit dem „Düsseldorfer Fußballklub Fortuna 1895“ fusionierte, zu dem heute bekannten Verein. Noch vor Gründung der Bundesliga konnte Fortuna seinen größten Erfolg im Jahr 1933 feiern, als sie erstmalig Deutscher Meister wurden. Von 1947 bis 1963, war der Verein eine feste Größe der damaligen Oberliga West. 1963 verpasste das Team die direkte Qualifikation für die neu gegründete Bundesliga und der Einstieg gelang dem Verein erst 1966.

Erfolge und Titel von Fortuna Düsseldorf

Nachdem das erste Jahr 1971 eher durchschnittlich verlief, schaffte es die Mannschaft 1972/1973 und 1973/1974 den dritten Platz zu belegen und sich in der Bundesliga zu etablieren. Zudem gelang es dem Verein, dreimal in Folge am Endspiel des DFB-Pokals teilzunehmen. In den Jahren 1979 und 1980 konnte sich Fortuna den Pokal sichern und war bis dato die erste Mannschaft, die den DFB-Pokal zweimal in Folge gewann. Bis 1979/1980 zählten die Düsseldorfer zu den Top-Mannschaften der Bundesliga. Fortuna konnte sich mehrfach für den Europapokal der Pokalsieger und den UEFA-Pokal qualifizieren und erreichte 1979 das Endspiel des Europapokals der Pokalsieger. In dieser Ära wurde das Team von Klaus Allofs geführt, der sich auch international einen sehr guten Ruf erarbeiten konnte.

Abstieg von Fortuna Düsseldorf

In den 1980er Jahren ging es für Fortuna bergab, bis zum zweiten Abstieg aus der Bundesliga im Jahr 1987. Unter dem neuen Trainer Aleksander Ristic wurden die 1990er Jahre für die Düsseldorfer zum ewigen Auf und Ab. Zwar belegte Fortuna 1988/1989 Platz 1 der zweiten Liga, doch stiegen sie in der Spielzeit 1991/1992 als Tabellenletzter in die zweite Liga ab und wurden in der Folgesaison bis in die dritte Liga durchgereicht. Aber den Düsseldorfern gelang es, sich zurück zu kämpfen und sie durften sich 1995/1996 und 1996/1997 als Bundesligisten bezeichnen.

Fortuna Düsseldorf Krise

Von den ewigen Vereinsquerelen gezeichnet, folgte erneut der Absturz in die zweite Liga und schließlich in die Oberliga, die vierte deutsche Spielklasse. Erst mit Norbert Meier als neuen Trainer ging es wieder bergauf und nach knappen zehn Jahren konnte Fortuna in der Saison 2008/2009 in die zweite Liga aufsteigen. Nach Erreichen des dritten Platzes konnten die Düsseldorfer drei Jahre später ins Oberhaus zurückkehren. Der Auftakt der Saison 2011/2012 war der beste von Fortuna seit dem Jahr 2003 und die ersten zwölf Pflichtspiele gelangen ohne Niederlage. Nach Ende der Hinrunde war die Fortuna Herbstmeister und zu Hause seit über einem Jahr ungeschlagen. In der Abschlusstabelle belegten die Düsseldorfer den dritten Platz, wodurch die Qualifikation zu den Relegationsspielen zur Bundesliga gelang. 2011/2012 konnten die Düsseldorfer das Achtelfinales im DFB-Pokal erreichen.

Heimatstadion von Fortuna Düsseldorf

Nachdem die Düsseldorfer von 1972 bis 2002 im Rheinstadion und von 2002 bis 2005 im Paul-Janes-Stadion beheimatet waren, ist ihre Heimspielstätte seit 2005 die ESPRIT arena. Die Arena bietet 54.600 Zuschauerplätze, wovon 9.917 Stehplätze sind.

Bekannte Trainer von Fortuna Düsseldorf

Kuno Klötzer (1993 bis 1997), Heinz Lucas (1970 bis 1975), Josef Piontek (1975 bis 1976), Hans-Dieter Tippenhauer (1978 bis 1979), Otto rehagel (1979 bis 1980), Heinz Höher (1980 bis 1981), Willibert Kremer (1982 bis 1985), Aleksandar Ristic (1987 bis 1990 und 1992 bis 1996), Klaus Allofs (1998 bis 1999), Norbert Meier (2008 bis 2013). Aktueller Trainer der Fortuna ist seit 2016 Friedhelm Funkel.

Bekannte Fortuna Düsseldorf Spieler

Zu den bekanntesten Fortuna Spielern zählen unter anderem Anton Turek (ging 1954 als Teil des „Wunder von Berns“ in die Fußballgeschichte ein), Klaus Allofs, Egon Köhnen, Gerd Zewe, Reiner Geye, Dieter Herzog, Josef Hickersberger, Dieter Brei, Ben Halloran, Andreas Lambertz, Marcel Sobottka und Lukas Schmitz.

Aktuelle Entwicklung von Fortuna Düsseldorf

2015 wurde Frank Kramer als Cheftrainer ab der Saison 2015/2016 bekanntgegeben. Das angepeilte Ziel um den Aufstieg mitzuspielen, konnte jedoch nicht erreicht werden und in der Hinrunde der folgenden Saison belegten die Düsseldorfer fast durchgehend die letzten Tabellenplätze.

Im DFB-Pokal schied die Mannschaft in der zweiten Hauptrunde aus. Im November 2015 wurde die Entlassung von Frank Kramer bekanntgegeben und Interimstrainer wurde sein Co-Trainer Peter Hermann, der zwei Siege in Folge mit dem Team erreichen und die Fortuna zwischenzeitlich aus der Abstiegszone führen konnte. Im Herbst 2016 verließ der Vorstandsvorsitzende Dirk Kall den Verein. Nachdem die Trainersuche nach einem Monat mit Marco Kurz, der einen kurzen Aufschwung brachte, endete, fielen die Düsseldorfer wieder auf die Abstiegsplätze zurück. Im Frühjahr 2016 verkündete Fortuna die Entlassung von Marco Kurz und Friedhelm Funkel wurde zum Chefcoach ernannt. Funkel konnte das Team stabilisieren und den Klassenerhalt sichern. Zum Saisonende verkündete der Verein, die Zusammenarbeit mit Friedhelm Funkel auch in der nächsten Spielzeit fortzuführen.