Hamburger SV

Hamburger SV – Der Bundesliga-Dino

Der Hamburger SV oder HSV (offiziell: Der Hamburger Sport-Verein e. V.) ist ein Sportverein aus der Hansestadt Hamburg. Mit über 78.600 Mitgliedern in über 30 Abteilungen ist der HSV derzeit der achtgrößte Sportverein Deutschlands.

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Wann wurde der Hamburger SV gegründet?

Der Hamburger SV wurde offiziell 1919 gegründet und resultierte aus dem Zusammenschluss der Vereine Hamburger FC, FC Falke Eppendorf und SC Germania. Der HSV selbst gibt in seiner Satzung 1887 als Gründungsjahr an. Der SC Germania entstand damals durch die Fusion von zwei Leichtathletikvereinen. Ab dem Jahr 1891 absolvierte der Verein auch Fußballspiele und gewann fünf Jahre später die Hamburg-Altonaer Meisterschaft. Der Hamburger FC, der als zweiter Stammverein des HSV gilt, wurde 1888 gegründet. In der ersten Spielzeit der Hamburger Liga im Jahre 1919 konnte der Verein einen Sieg verbuchen. 1920 wurden die Nordkreisliga und die Südkreisliga eingerichtet. Der HSV gewann erstmals die norddeutsche Meisterschaft.

Die Vereinsfarben des HSV sind Blau, Weiß und Schwarz. Der Hamburger SV belegt Platz 3 der ewigen Bundesliga-Tabelle und ist seit dem Jahr 1919 durchweg in der höchsten deutschen Spielklasse vertreten.

Erfolge des HSV

Mit Einrichten der Hamburger Liga im Jahr 1945 konnte sich der HSV den Titel der Britischen Zonenmeisterschaft sichern, wobei Fred Boller das entscheidende Tor gelang. In den 1950er Jahren trumpfte der Hamburger SV in der seit 1947 bestehenden Oberliga-Nord mit etlichen Siegen. Unter Günter Mahlmann als Trainer konnte der Verein mit Uwe Seeler und Klaus Stürmer zwei junge Nachwuchsspieler etablieren. 1957/1958 hielt der HSV durchweg den ersten Platz in der Oberliga inne. In der 1963 gegründeten Bundesliga erzielte Gert Dörfel das erste Tor für den Verein. Im Jahr 1972 beendete Uwe Seeler seine Karriere. 1973 wurde Peter Krohn neuer Präsident des Vereins, er führte etliche Neuerungen ein und sorgte dafür, die wirtschaftliche Stabilität des HSV zu sichern.

Wie oft wurde der Hamburger SV Deutscher Meister?

Im Jahr 1979 sicherte sich der HSV seinen ersten Meistertitel in der Bundesliga. Seine größten Erfolge konnte der Hamburger SV unter der Leitung von Wolfgang Klein als Trainer verzeichnen. Der HSV wurde zwischen 1979 und 1987 Pokalsieger, zweimal deutscher Meister und Europapokalsieger der Landesmeister.

Zu den bedeutenden Spielern dieser Zeit zählen unter anderem Willi Reimann, Horst Bertl, Peter Nogly und Kevin Keegan. In den 1990er Jahren war der HSV zunächst auf den unteren Tabellenplätzen Bundesliga vertreten. Ab dem Jahr 1991 sicherten Neuzugänge wie Thomas Doll und Frank Rohde die Stabilität des HSV. In der Spielzeit 1999/2000 erreichte der Verein Platz 3 der Bundesliga-Tabelle und 2003 holte das Team den DFB-Ligapokal. 2007 konnte Trainer Huub Stevens den Klassenerhalt der Mannschaft sichern. Die nächsten Jahre waren geprägt von zahlreichen Trainerwechseln. In der Saison 2012/2013 wurde die Mannschaft von Milan Badelj, Petr Jirácek und Rafael van der Vaart verstärkt.

Wie heißt das Hamburger SV Stadion?

Das Volksparkstadion (zwischenzeitlich AOL Arena, HSH Nordbank Aren, Imtech Arena) befindet sich im Altonaer Volkspark im Hamburger Bezirk Altona und dient als Heimatstadion des HSV. Das Stadion verfügt über eine Kapazität von 57.000 Zuschauerplätzen.

Bekannte Hamburger SV Trainer

Zu den bekannten HSV-Coaches zählen unter anderem:

  • Martin Wilke (1963 bis 1964),
  • Kurt Koch (1967 bis 1969),
  • Klaus-Dieter Ochs (1970 bis 1973),
  • Kuno Klötzer (1973 bis 1977),
  • Branko Zebec (1978 bis1980),
  • Ernst Happel (1981 bis 1987),
  • Willi Reimann (1987 bis 1990),
  • Felix Magath (1995 bis1997),
  • Thomas Doll (2004 bis 2007),
  • Huub Stevens (2007 bis 2008),
  • Bruno Labbadia (2015 bis 2016)
  • Markus Gisdol (2016 bis 2018).
  • Aktueller Trainer des HSV ist seit 2018 Bernd Hollerbach.


Die bekanntesten Spieler des HSV

Zu den bekanntesten HSV-Spielern zählen unter anderem Manfred Kaltz, Uwe Seeler, Peter Nogly, Felix Magath, Sergej Barbarez, Uli Stein, Thomas Doll, Heiko Westermann, Rafael van der Vaart und Mehdi Mahdavikia.

Der HSV heute

2015/2016 wurden die Verträge der HSV-Spieler Heiko Westermann, Rafael van der Vaart und Marcell Jansen nicht verlängert und Johan Djourou wurde zum neuen Kapitän des Teams. Nachdem der Saisonstart mit Ausscheiden aus dem DFB-Pokal und einer Niederlage im Bundesliga-Auftaktspiel misslang, spielte der Hamburger SV seine beste Hinrunde seit drei Jahren und stand vor der Winterpause auf Platz 10 der Tabelle. Vor Beginn der Spielzeit 2016/2017 investierte der Verein mit Unterstützung eines AG-Aktionärs 38 Millionen Euro in den Kader und verpflichtete unter anderem Douglas Santos, Bobby Wood und Filip Kostić. Der HSV startete dennoch schwach in die Saison und in den ersten fünf Spielen stand die Mannschaft auf Rang 16 der Tabelle. Im Zuge dessen wurde Bruno Labbadia entlassen und von Markus Gisdol ersetzt. Doch auch unter Gisdol konnte sich der HSV nicht steigern. Der erste Sieg gelang am 13. Spieltag und das Team konnte die Hinrunde auf dem Relegationsplatz abschließen. Der Aufsichtsrat des Vereins ersetzte den Vorstandsvorsitzenden Dietmar Beiersdorfer Ende 2016 durch Heribert Bruchhagen, der den Posten des „Direktor Profifußball“ mit Jens Todt besetzte.

In der anschließenden Tansferperiode wurde der Kader mit Mergim Mavraj, Walace und Kyriakos Papadopoulos verstärkt. In der Rückrunde gelang es dem HSV, sich zu stabilisieren und belegte in der Tabelle der Rückrunde Platz 7.