Sport-Club Freiburg

SC Freiburg – Bundesligist aus dem Breisgau

Der SC Freiburg (Sport-Club Freiburg e. V.) ist ein Fußballverein aus Freiburg im Breisgau. Der Verein wurde im Jahr 1904 gegründet. Die Herrenmannschaft der Freiburger spielt seit der Saison 2016/2017 wieder in der Bundesliga.

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Wann wurde der SC Freiburg gegründet?

Der SC Freiburg geht auf zwei Vorgänger-Clubs zurück, die im Jahr 1904 gegründet wurden. Im Frühjahr des Jahres 1904 wird der Freiburger Fußballverein 1904 im Vereinshaus des Freiburger Turnerbundes von fußballbegeisterten Gymnasiasten und Realschülern gegründet. Das erste Spiel fand im Mai desselben Jahres statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich der Verein über fünf Jahre in der obersten Spielklasse, der sogenannten Zonenliga Süd.In der Ewigen Tabelle der Bundesliga belegt der SC Freiburg den 22. Platz. Die Vereinsfarben von Freiburg sind weiß-rot. Mit 14.000 Mitgliedern ist SC Freiburg der zweitgrößte Verein in Freiburg und einer der größten Vereine Deutschlands auf Rang 35.

Aufstieg und Erfolge des SC Freiburg

In der Zeit von 1950 bis 1978 spielte der Club in der drittklassigen Amateurliga Südbaden. In den Jahren 1965 und 1968 hatte der SC dann die Möglichkeit auf einen Aufstieg in die Regionalliga Süd, doch scheiterte in der Aufstiegsrunde. 1974 wurden die Freiburger Vizemeister vor ihrem großen Konkurrenten, dem FFC. Im Jahr 1978 stieg gelang dem SC der Aufstieg in die zweite Bundesliga, wo der Verein durchgehend die höheren Tabellenplätze erreichte und sich ab 1982 im Mittelfeld der Tabelle halten konnte. Seither ist der SC der höchstklassige Fußballverein in Freiburg. Zu Beginn des Jahres 2001 erwarb der Verein das Möslestadion, um die Freiburger Fußballschule zur Nachwuchsförderung dort zu beheimaten.

Im Jahr 1991 wurde Volker Finke als Trainer der Freiburger verpflichtet, der einige Spieler aus Havelse mitbrachte. In der Spielzeit 1992/1993 belegte der SCF den ersten Platz und stieg erstmals in die Bundesliga auf. 1994/1995 folgte dann die große Überraschung und die beste Saison aller Zeiten für den SCF, wobei insbesondere der Sieg über den FC Bayern München erwähnt werden sollte. In der darauffolgenden Saison konnte sich der SCF dann erstmals für den UEFA-Pokal qualifizieren. Im Jahr 1997 stieg der Verein erstmals ab, konnte jedoch ein Jahr darauf wieder in die Bundesliga zurückkehren und im Jahr 2001 erneut den UEFA-Pokal erreichen. Im Jahr 2003 gelang der Wiederaufstieg des SCF und 2005 der dritte Abstieg des Vereins. Zum Ende der Saison 2007 wurde ein Trainerwechsel bekanntgegeben, wobei Trainer Volker Finke jedoch zunächst den Abstieg verhindern sollte. In der Saison 2009/2010 konnte sich der SC Freiburg vorzeitig den Klassenerhalt sichern. Im Jahr 2012 verloren die Freiburger kein Heimspiel und blieben über zehn Spiele unbesiegt.

Wo werden die Heimspiele vom SC Freiburg ausgetragen?

Seit dem Jahr 1954 ist das Schwarzwald-Stadion das Heimstadion des SC Freiburg. Das Stadion verfügt über eine Kapazität von 24.000 Zuschauerplätzen, wovon 14.000 Sitzplätze sind. Lediglich in ihrer Zeit als Zweitligisten wichen die Freiburger ins Möslestadion aus.

Trainer des SC Freiburg

Im Jahr 1991 wurde Volker Finke ins Traineramt berufen. Finke trainierte die Freiburger 16 Jahre lang, die bislang längste Amtszeit im deutschen Profifußball. Unter Volker Finke hatte der SCF seine bislang erfolgreichste Zeit der Vereinsgeschichte. Nachdem Finke den Verein im Jahr 2007 verließ, wurde Robin Dutt neuer Cheftrainer. Ab dem Jahr 2011 trainierte Marcus Sorg die Freiburger. Im Jahr 2011 trat Christian Streich seine Nachfolge an, der die Freiburger bis heute trainiert.

Bekannte SC Freiburg Spieler

Zu den bekannten SCF Spielern zählen unter anderem Aleksandre Iaschwili, Soumaila Coulibaly, Boubacar Diarra, Sascha Riether, Roda Antar, Ibrahim Tanko, Heiko Butscher und Papiss Demba Cisse, der mit 22 erzielten Toren den zweiten Platz der Torjägerliste belegt.

SC Freiburg - jüngere Gegenwart

In der Spielzeit 2012/2013 hielt der Erfolg der Freiburger an. Ab der Rückrunde konnte sich die Mannschaft durchgehend in der oberen Hälfte der Tabelle halten. Im DFB-Pokal erreichten die Freiburger erstmals in der Vereinsgeschichte das Pokal-Halbfinale.

2012/13 verpasste der SCF die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation nur knapp. Aus dem Grund, dass DFB-Pokalsieger Bayern München bereits für die UEFA Champions League qualifiziert war, konnten sich die Freiburger direkt für die Gruppenphase der UEFA Europa League 2013/2014 qualifizieren. Nach dieser sehr erfolgreichen Saison verließen Spieler wie unter anderem Johannes Flum, Jan Rosenthal, Daniel Caligiuri, Cédric Makiadi und Max Kruse den SCF. Durch den Klassenerhalt konnten die Freiburger erstmals ihre fünfte Bundesligasaison in Folge antreten. In der Spielzeit 2014/2015 schloss der SC Freiburg die Saison als Vorletzter ab, woraufhin nach sechs Jahren der Bundesligazugehörigkeit der Abstieg in die zweite Bundesliga nicht verhindert werden konnte. Allerdings sicherte sich der SC Freiburg in der folgenden Saison 2015/2016 den erneuten Aufstieg in die erste Bundesliga. In der Saison 2016/2017 belegten die Freiburger mit 48 Punkten den 7. Platz der Tabelle.