SG Dynamo Dresden

Dynamo Dresden - Das Erfolgsteam aus Sachsen

Die SG Dynamo Dresden ist in den letzten Jahren vor allem durch seine Fans aufgefallen, zählt abseits dessen aber auch zu den erfolgreichsten und bekanntesten ostdeutschen Fußballvereinen.

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Woher kommt der Name Dynamo Dresden?

Die SG (Sportgemeinschaft) Dynamo Dresden ist im April 1953 gegründet worden und seither einer der erfolgreichsten und bekanntesten ostdeutschen Fußballvereine. Zur Gründungszeit war Deutschland noch unterteilt in West- und Ostdeutschland. Erst mit der Wiedervereinigung wurde der ostdeutsche Sport nach westlichem Vorbild professionalisiert.

Ihre Namensgebung hat die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden (SGD) erst seit dem Jahr 2007 durchgeführten Mitgliederbeschluss zurück. Bei der Mitgliederversammlung fiel das Votum der Mitglieder für „zurück zu den Wurzeln“ aus und somit wurde sich vom Namen des 1. FC Dynamo Dresden abgewendet. Der Verein fokussiert sich ausschließlich auf den Bereich des Fußballs, was eine zweite Mannschaft und eine Jugendakademie einschließt.

Das Logo ist ein abgerundetes rotes Dreieck mit einem weißen „D“ im Innern. Darunter ist ähnlich eines schwarzen Lorbeerkranzes ein „Dresden“ in gelbem Schriftzug zu finden. Es gibt viele verschiedene Ausführungen des Logos, welche sich mit der Zeit immer wieder verändert haben. Das aktuelle Logo existiert seit 2011.

Der Verein ist ein e.V., ein eingetragener Verein, sodass die Entscheidungen den Mitgliedern obliegen. Dies ist in den Statuten so festgelegt.

Die Vereinsfarben der SG Dynamo Dresden sind Schwarz und Gelb. Dieselben Farben wie die der Stadt Dresden. Das Heimtrikot ist in schlichtem Gelb gehalten. Das Auswärtstrikot ist Weinrot.


Wer ist Trainer von Dynamo Dresden?

Seit dem Jahr 2015 ist Uwe Neuhaus der Trainer der SG Dynamo Dresden. Der 58-jährige hat in seinem ersten Jahr den Ostklub direkt zurück in die zweite Liga geführt. Zuvor hatte Neuhaus selbst als Fußballer Erfahrungen in der zweiten Liga gesammelt. Neben zahlreichen Trainerstationen als Co-Trainer (z.B. Borussia Dortmund), wurde Neuhaus dann auch als hauptamtlicher Trainer verpflichtet. Zuletzt war er über sieben Jahre bei Union Berlin tätig.

Dynamo hatte eine Vielzahl an Trainern seit der Vereinsgründung. In ihrer über 60-jährigen Geschichte können sie mit Interimstrainern ganze 26 Trainer vorweisen. Walter Fritzsch ist hier mit knapp 9 Jahren als Cheftrainer sicherlich ein Einzelfall, was die Dauer angeht.


Wann und wo trainiert Dynamo Dresden?

Die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden führt auf ihrer Homepage einen Kalender zum Herunterladen, in dem sämtliche Trainingszeiten wochenweise aufgeführt sind. Darüber hinaus nutzen sie zahlreiche soziale Medien, wie z.B. Facebook um die Mitglieder auf dem aktuellsten Stand zu halten. Termine, wie Trainingslager werden jedoch mit ausreichend Zeit angekündigt, sodass sich die Fans darauf einstellen können.

Die Profis trainieren in der Trainingsanlage im Großen Garten, während der Nachwuchs den Sportpark Ostra oder den Kunstrasenplatz am Stadion Dresden nutzen.

Öffentliche Trainingseinheiten werden jedoch wochenweise angekündigt und es ist keine Seltenheit, dass zahlreiche Fans das Training besuchen.

In welchem Stadion finden die Heimspiele der SG Dynamo Dresden statt?
Der Eigentümer des Dresdener Stadion ist die Stadt Dresden. Auf Grund dessen, dass die Namensrechte des Stadions an die DDV-Mediengruppe bis zum Jahr 2020 verkauft wurden, ist die offizielle Bezeichnung des Stadions „DDV-Stadion“. Hier werden alle Heimspiele der Sportgemeinschaft ausgetragen.

Das Stadion ist sehr zentral gelegen und in wenigen Gehminuten beziehungsweise sehr leicht mit der Straßenbahn erreichbar. Derzeitig können 32 066 Besucher das Spielgeschehen von Dynamo im Stadion verfolgen, wobei der inoffizielle Zuschauerrekord weitaus höher liegt.

Das Maskottchen der SGD war früher der Dynamo Glückskäfer, der mittlerweile als ausgestorben gilt. Seitdem verzichtet Dynamo Dresden auf ein offizielles Maskottchen.

Die Vereinshymne lautet „Wir sind der zwölfte Mann“, passend zu den 12 Leitsätzen.


Die bekanntesten Spieler der SG Dynamo Dresden

Marktwerttechnisch liegt der Wert des Großteils der Spieler im sechsstelligen Bereich. Lediglich drei Spieler knacken die Millionengrenze.

Ansonsten umfasst der aktuelle Kader (Stand: Dezember 2017) 27 Spieler mit einem Durchschnittsalter von 24,9 Jahren. Davon sind lediglich drei A-Nationalspieler und sieben Spieler des Kaders sind Legionäre.

Das angewandte System von Trainer Uwe Neuhaus ist ein 4-3-3 mit einem defensiven Mittelfeldspieler.

Die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden hat bis zum heutigen Tage acht Ehrenspielführer ernannt - Wolfgang Oeser, Hans-Jürgen Kreische, Klaus Sammer, Dieter Riedel, Hans-Jürgen Dörner, Eduard Geyer, Reinhard Häfner und Hartmut Schade.

Rekordtorschütze und Rekordspieler ist Torsten Gütschow mit 157 Toren in 347 Spielen.


Aufstiege und Abstiege von Dynamo Dresden

Die SGD hat viele sportliche Auf- und Abstiege erlebt. Nach sehr erfolgreichen Zeiten in der DDR-Oberliga spielte Dresden erstmalig in der 1. Bundesliga im Jahre 1991 und konnte sich hier für ganze fünf Jahre halten. 1995 wurde Dresden die Lizenz entzogen und sie mussten in der Regionalliga neuanfangen. Seitdem können sie eine sportliche Berg- und Talfahrt verzeichnen, die sich in Auf- und Abstiegen von der Regionalliga bis hin zur zweiten Liga widerspiegelt.

Die sportlichen Erfolge stammen überwiegend aus der DDR Zeit.

· 1x Deutscher Drittligameister

· 8x DDR-Meister

· 7x DDR-Pokal Sieger


Dynamo Dresden Derby – Rivalen von Dynamo Dresden

Erzrivalen der SGD sind viele Ostvereine, insbesondere die aus Sachsen, wie Leipzig, Chemnitz und Aue oder Magdeburg.


Dynamo Dresden Ultras – die Fanszene der SGD

Prunkstück der Dynamofanszene ist der K-Block, von der die Hauptultragruppierung „Ultras Dynamo“ federführend agiert. Bekannt sind die Ultras Dynamo für ihre provozierenden und einzigartigen Auftritte in ganz Deutschland. Außerdem haben sie die größte Blockfahne Europas präsentiert. Bei der Anzahl der Mitglieder ist Dresden unter den Top 20 in Deutschland vertreten.