VfB Lübeck

VfB Lübeck – Der Springer in den Ligen

Der VfB Lübeck (kurz für: Verein für Bewegungsspiele Lübeck) ist als Sportverein insbesondere durch seine Fußballabteilung bekannt geworden. Aufsehen hat die Mannschaft nicht nur durch ihre sportlichen Erfolge, sondern auch durch ihr regelmäßiges Bewegen zwischen den einzelnen Ligen erregt.

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Der VfB Lübeck (kurz für: Verein für Bewegungsspiele Lübeck) ist als Sportverein insbesondere durch seine Fußballabteilung bekannt. Die größten Erfolge konnte die Fußballmannschaft mit dem Erreichen der Bundesliga-Aufstiegsrunde in der Saison 1968/69 und mit dem Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals in der Saison 2003/2004 verbuchen. Zuletzt in der zweiten Bundesliga aktiv war der VfB Lübeck in der Zeit von 1995 bis 1997 und in den Jahren zwischen 2002 bis 2004. Der Name des Vereins sowie das Vereinswappen in Schildform entsprangen den Ideen des Torhüters Albert Felgenhauer.

Wann ist der VfB Lübeck entstanden?

In seiner bewegten Historie hat der VfB Lübeck überaus viele, spannende interessante, schöne und auch tragische Geschichten geschrieben. Als Vorläufer des VfB gilt die im Jahre 1921 gegründete Sportvereinigung Polizei Lübeck, in der diverse Sportarten ausgeübt wurden. Nach Kriegsende wurde der Verein von den Briten aufgelöst. Im Sommer des Jahres 1945 fanden sich jedoch einige ehemalige Sportler der Fußballabteilung wieder zusammen und Friedrich Grabner gründete zusammen mit den alten Mitgliedern des Polizeisportvereins den VfB Lübeck. Nach einem längeren Rechtsstreit konnte die Spielstätte an der Lohmühle gesichert werden. Der Verein spielte unter seinem neuen Namen VfB Lübeck, nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs erstmalig um die Meisterschaft im Kreis Lübeck, der damaligen höchsten Spielklasse der Britischen Zone, und wurde Meister. Die britische Militärverwaltung ließ innerhalb von Schleswig-Holstein zunächst keine größeren Spielklassen zu, wobei diese auch aufgrund der Infrastruktur kaum möglich waren. Im Jahr 1957 gelang dem VfB Lübeck nach zahlreichen Misserfolgen die Rückkehr in die Oberliga Nord. In der Zeit zwischen 1963 bis 1974 spielte der VfB durchgehend in der Regionalliga Nord.

Aufstieg des VfB Lübeck

Diese bildete nach der Gründung der Bundesliga die zweite Spielklasse für Mannschaften aus Niedersachsen, Bremen Hamburg und Schleswig-Holstein. In der Saison 1968/69 wurde der ehemalige St. Pauli Trainer Kurt Krause vom VfB ins Amt berufen und der Verein konnte sich im Zuge dessen erstmals über einen längeren Zeitraum auf einem Aufstiegsplatz halten. Im Jahr 1992 konnte der VfB nach etlichen Jahren in der Verbandsliga, also nach 10 Jahren der Abstinenz wieder in die Oberliga Nord zurückkehren. Im Jahr 1995 stieg der VfB Lübeck dann erstmals in die zweite Bundesliga auf. Seit der DFB-Pokal erstmalig ausgetragen wurde, qualifizierten sich die Lübecker insgesamt 21 Mal für die Hauptrunde und trugen dort über 30 Spiele aus. Der Club überstand achtmal die erste Runde, konnte einmal das Halbfinale erreichen und verpasste den Einzug ins Finale und somit die Teilnahme an einem internationalen Wettkampf nur knapp.

Trainer des VfB Lübeck

Derzeit (Stand: 19.02.2018) trainiert Rolf Landerl als 64. Trainer inklusive aller Interimstrainer, die seit dem Jahr 1945 beim VfB Lübeck aktiv waren, die Mannschaft, Co-Trainer ist Axel Giere. Heinz Spundflasche leitete das Team über vier Jahre. Im Gegensatz dazu trug Heinz Höher nur einen Tag lang die sportliche Verantwortung über die Mannschaft. Unter Trainer Michael Lorkowski gelang der Aufstieg in die zweite Bundesliga. Dieter Hecking gelang im Jahr2002 der Aufstieg in die zweite Bundesliga und im Jahr 2004 der Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale.

In welchem Stadion trägt der VfB Lübeck seine Heimspiele aus?

Die Fußballer des VfB Lübeck spielen im Stadion Lohmühle. Während die zweite und dritte Herrenmannschaft meist die Nebenplätze nutzen, so ist im Stadion hauptsächlich die Regionalligamannschaft des VfB Lübeck aktiv. Im Rahmen besonderer Spiele wird das Stadion allerdings auch von der zweiten Mannschaft genutzt. Das Stadion Lohmühle hat eine Kapazität von rund 17.840 Zuschauerplätzen, von welchen etwa 5.100 überdacht sind.

Spieler des VfB Lübeck

Neben den Torhütern Alexander Langer und Benjamin Gommert spielen unter anderem Leon Dippert und Gary Noel im Angriff, Marvin Thiel und Joshua Gebissa im Mittelfeld und Tim Weißmann und Dennis Wehrendt in der Abwehr (Stand: 19.02.2018).

Abstieg des VfB Lübeck und gegenwärtiges Spiel

In seiner Vereinsgeschichte wurde der VfB Lübeck den Begriff Fahrstuhlmannschaft nie los. In der Zeit zwischen 1933 und 2012 verbrachten die Lübecker über 20 Jahre in der Erstklassigkeit, in der Zweitklassigkeit und über 15 Jahre in der Drittklassigkeit und der Viertklassigkeit. Der Fußballclub wechselte seine Ligazugehörigkeit 18 Mal. Mit nunmehr 28 Spielsaisons ist der VfB Lübeck der Fußballclub im Bereich des DFB, der die meiste Zeit in den unterschiedlichen Regionalligen verbracht hat. Als ungeschlagener Landesmeister kehrt der VfB Lübeck im Jahr 2014 in die Regionalliga zurück, im Jahr 2015 gewinnt das Team den Landespokal mit einem 1:0 gegen Holstein Kiel und im Jahr 2016 entschied die Mannschaft den Landespokal mit einem 2:1 gegen Weiche Flensburg für sich.