VfB Stuttgart

VfB Stuttgart - Die Roten

Der Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V. – oder besser bekannt als VfB Stuttgart – ist einer der größten deutschen Vereine mit mehr als 59.000 Mitgliedern. „Die Roten“, wie Spieler und Fans des VfB auch genannt werden, verdanken ihren Spitznamen den weiß-roten Trikots.

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Was heißt VfB Stuttgart?

Das Gründungsmitglied der Fußball-Bundesliga stammt aus dem Stuttgarter Stadtbezirk Bad Cannstatt, wo englische Studenten mit regelmäßigen Rugbyspielen Mitte des 19. Jahrhunderts den Startschuss für die Gründung des Vereins im Jahr 1893 gaben. Seinen Namen erhielt der Verein 1912 nach einem Zusammenschluss des Fußballvereins Stuttgart 1893 und dem Cannstatter Kronen-Club.

Bis heute bietet der Verein neben dem Fußball noch zahlreiche Mannschaften anderer Sportarten wie z.B. Hockey und Tischtennis auf.


Wer ist Trainer des VfB Stuttgart?

Derzeitiger Trainer des VfB ist Hannes Wolf (Stand: 2017). Der 36-Jährige ist seit 2016 im Amt und ist noch bis 2019 vertraglich an die Schwaben gebunden. Unter dem ehemaligen Coach diverser Jugendteams und der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund gelang den Stuttgartern 2016/17 der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga.

Zu den wohl bekanntesten Trainern in der Geschichte des Klubs zählen vor allem Christoph Daum und Joachim Löw. Unter Daum wurde der VfB in einem spannenden Finale am letzten Spieltag der Saison 1991/1992 Deutscher Meister. Löw, der seit 2006 Coach der deutschen Nationalelf ist und 2014 mit der Mannschaft den Weltmeistertitel holte, hingegen machte seine ersten Schritte als Fußballlehrer bei den Baden-Württembergern.


In welchem Stadion spielt der VfB Stuttgart?

Ihre Heimspiele tragen die „Roten“ in der Mercedes-Benz Arena aus. Das Stadion, das 1933 noch unter dem Namen „Adolf-Hitler Kampfbahn“ erbaut wurde, fasst nach einem Umbau heute etwa 60.500 Zuschauer. Im Rahmen der Erweiterung des Stadions 2009 wurde die Arena gleichzeitig zu einem reinen Fußballstadion umfunktioniert.

Auf der Mercedesstraße, auf der sich auch die Heimstätte des VfB befindet, liegt ebenfalls das Clubzentrum. Dieses umfasst neben der Geschäftsstelle und dem Robert-Schlienz Stadion, das von den Jugendteams bespielt wird, auch das Leistungszentrum des Nachwuchsbereiches der Stuttgarter.


Die bekanntesten Spieler des VfB Stuttgart

Als einer der bekanntesten Spieler des VfB gilt Jürgen Klinsmann. Der Weltmeister von 1990 und Welttorjäger von 1995 lief zwischen 1984 und 1989 für die Schwaben auf. Darüber hinaus erlangte das sog. „magische Dreieck“, das aus den Offensivakteuren Fredi Bobic, Krassimir Balakow und Giovane Elber bestand, europaweit Bekanntheit. Mit Sami Khedira bildete der Klub zudem einen äußerst prominenten Profi aus, der noch aktiv ist.

Der aktuelle Kader wird einem anderen Spitznamen des Vereins – „die jungen Wilden“ – gerecht. Mit einem Durchschnittsalter von nur 24,7 Jahren stellt der VfB den drittjüngsten Kader der Bundesliga. Dabei setzte die Vereinsführung zuletzt vor allem auf junge ausländische Talente. Zugleich stießen zur neuen Saison allerdings auch mit Holger Badstuber und Ron-Robert Zieler zwei erfahrene ehemalige deutsche Nationalspieler zur Mannschaft hinzu.


Aufstiege und Abstiege des VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart zählt seit der Einführung der Bundesliga im Jahr 1963 zu den Dauermitgliedern. Nach einer zweijährigen Phase zwischen 1975 und 1977, in der man in die Zweitklassigkeit abrutschte, war man 39 Jahre ununterbrochen im deutschen Oberhaus vertreten. 2016 folgte schließlich nach mehreren enttäuschenden Saisons der erneute Abstieg, ehe der direkte Wiederaufstieg gelang. Anschließend beschloss man die Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung in eine AG und konnte so die finanziellen Möglichkeiten des Klubs erhöhen.

Das dunkelste Kapitel des VfB liegt allerdings weit vor Gründung der Bundesliga zurück. Schon früh solidarisierte sich die Vereinsführung mit der Ideologie des nationalsozialistischen Regimes. Während der Diktatur der Nationalsozialisten galten die „Roten“ daher als einer der Vorzeigeklubs der Regierung. Bis heute wird auch der anschließende Umgang mit dieser Solidarisierung deutschlandweit kritisch betrachtet.


Wann war der VfB Stuttgart deutscher Meister?

Die größten Erfolge des Vereins stellen fünf deutsche Meisterschaften und drei DFB-Pokalsiege dar. Vor allem in den 1990er Jahren sorgte man mit den beiden Teilnahmen an den Endrunden des Europapokals der Pokalsieger im Jahr 1998 und des UEFA-Pokals im Jahr 1999 auch international für Aufsehen. Zudem konnte man 1992 Deutscher Meister werden und 1997 den DFB-Pokal gewinnen.

Der jüngste Titelgewinn der Stuttgarter liegt etwa zehn Jahre zurück. 2007 konnte man unter Trainer Armin Veh die letzte Deutsche Meisterschaft gewinnen. Erst am letzten Spieltag setzte sich die Mannschaft gegen den Konkurrenten FC Schalke durch.


VfB Stuttgart Derby – Rivalen des VfB

Die größte Rivalität verbindet den VfB Stuttgart mit den Stuttgarter Kickers. Vor allem Anfang des 20. Jahrhunderts lieferten sich die Stadtrivalen einige aufsehenerregende Derbys. Der Ursprung dieser Konkurrenz liegt mutmaßlich in der unterschiedlichen Ausrichtung beider Vereine, als der Fußball auch in Deutschland zunehmend an Popularität gewann. Während sich die Kickers früh mit dem heute bekannten Fußball solidarisierten, favorisierten die beiden Ursprungsvereine des VfB Rugby.

Doch auch neben dem Stadtderby gibt es weitere Rivalitäten. So gelten das baden-württembergische Derby gegen den Karlsruher SC und das süddeutsche Derby gegen den FC Bayern als hitzige Partien.