11. September 2021 / 17:48 Uhr

0:0 gegen den FC Augsburg: Die Spieler des 1. FC Union Berlin in der Einzelkritik

0:0 gegen den FC Augsburg: Die Spieler des 1. FC Union Berlin in der Einzelkritik

David Joram
Märkische Allgemeine Zeitung
Bester Berliner Akteur gegen den FC Augsburg war Andreas Luthe.
Bester Berliner Akteur gegen den FC Augsburg war Andreas Luthe. © imago images/Matthias Koch - SPORTBUZZER-Grafik
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Die Unioner bleiben weiterhin ungeschlagen, kommen gegen den FC Augsburg aber nicht über ein torloses Remis hinaus. David Joram hat sich die Köpenicker genauer angeschaut.

Gegen Ende des Spiels kam die Sonne raus und schickte ihre Strahlen auf den Sportplatz im Stadion An der Alten Försterei. Und auch die Fußballfans des 1. FC Union Berlin unter den 10.207 Zuschauern hofften noch auf einen Lichtblick ihrer Elf. Letztlich vergebens.

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0:0 trennte sich der Berliner Bundesligist am vierten Spieltag vom FC Augsburg, der in der vergangenen Saison beide direkten Duelle gewonnen hatte. Dieses Mal waren die bayerischen Schwaben als Vorletzter angereist, ein Sieg wollte Union dennoch nicht gelingen. Sportredakteur David Joram hat die Berliner Spieler im Stadion An der Alten Försterei benotet.

Union Berlin in Noten: Die Einzelkritik zum 0:0 gegen den FC Augsburg.

Die Spieler von Union Berlin in der Einzelkritik. Zur Galerie
Die Spieler von Union Berlin in der Einzelkritik. ©

Das Spiel begann schwungvoll, die Berliner drückten in den ersten 20 Minuten aufs Tempo und kamen durch Niko Gießelmann auch zu guten Chancen. Die größte vergab der Linksaußenspieler in der 11. Minute, als er den Ball an den Innenpfosten setze. Viel mehr kam zunächst nicht von den Gastgebern, die optisch zwar überlegen wirkten, gegen die defensiv ausgerichteten Gäste aber den Zug zum Tor vermissen ließen.  Die lange Zeit verhalten agierenden Augsburger hatten durch Iago und Reece Oxford ihre besten Gelegenheiten, zweimal parierte Unions Torwart Andreas Luthe stark.

Der zweite Abschnitt begann mit einer Kopfballchance für Augsburgs Florian Niederlechner, auf der anderen Seite verzog Levin Öztunali klar, Gießelmanns Fernschuss landete in den Händen des früheren Union-Torwarts Rafal Gikiewicz. Zäh floss das Spiel im weiteren Verlauf dahin, Berlinern wie Augsburger fehlten Figuren, die sich um Struktur und Spielfluss bemühen hätten können. Union wäre dennoch fast in Führung gegangen, Marvin Friedrich köpfte den Ball an die Latte (65.) und in der Schlussphase vergaben Awoniyi und der eingewechselte Voglsammer gute Chancen. Insgesamt war das 0:0 aber ein gerechtes Ergebnis.