19. August 2017 / 15:02 Uhr

0:4 ! - Dynamo Dresden wird klassisch ausgekontert

0:4 ! - Dynamo Dresden wird klassisch ausgekontert

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
Immer wieder scheiterte Dynamo - hier Stürmer Erich Berko - an der vielbeinigen Abwehr des SV Sandhausen
Immer wieder scheiterte Dynamo - hier Stürmer Erich Berko - an der vielbeinigen Abwehr des SV Sandhausen © Imago
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Nach einer enttäuschenden Vorstellung kassierte die SG Dynamo Dresden gegen den SV Sandhausen eine deutliche Heimniederlage

Dresden. Dynamo Dresden hat gegen den SV Sandhausen eine herbe 0:4-Heimschlappe kassiert. Die Schwarz-Gelben kamen in der ersten Halbzeit nicht durch und wurden im zweiten Durchgang klassisch ausgekontert. Pacarada, Höler, Wright und Daghfous trafen für die Kurpfälzer. Im Vergleich zum Pokalspiel in Zwickau gegen die TuS Koblenz stellte Trainer Uwe Neuhaus auf vier Positionen um. Stammtorwart Marvin Schwäbe verdrängte seinen Ersatzmann, „Pokalheld“ Markus Schubert, wieder auf die Bank. Im offensiven Mittelfeld agierten diesmal Kapitän Marco Hartmann und Rico Benatelli statt Aias Aosman und Sascha Horvath. Auch Fabian Müller fand sich auf der Bank wieder, für ihn war Niklas Kreuzer im Spiel.

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Wie zu erwarten, übten die Gäste schon weit vorn ordentlich Druck aus. Die Partie spielte sich über weite Strecken im Mittelfeld ab. Die Kurpfälzer standen sicher, ließen Dynamo nicht zur Entfaltung kommen. Die Dresdner waren ideenlos, blieben vorn oft hängen. Und sie hatten Glück, dass Hartmanns Ellbogenschlag bei einem Kopfballduell gegen Marcel Seegert nicht geahndet wurde (10.). Der Sandhäuser trug eine Platzwunde davon. Nach einer Behandlungspause griff er noch mal kurz ins Spiel ein musste dann aber doch raus (15.). Für ihn kam Markus Karl ins Spiel.

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SG Dynamo Dresden - SV Sandhausen (dpa) (2) Zur Galerie
SG Dynamo Dresden - SV Sandhausen (dpa) (2) ©

Mangelware waren vor allem Torszenen. Kreuzers Freistoß segelte an Freund und Feind und schließlich auch am Tor vorbei (20.). Sandhausen machte es besser. Einen Gästefreistoß wehrte Florian Ballas zu kurz ab. Der Ball fiel Leart Paqarada am linken Strafraumeck vor die Füße, der einfach mal abzog und aus 20 Metern schlug der Ball genau im kurzen Winkel zum 0:1 (25.) ein. Marvin Schwäbe war bei diesem Sonntagsschuss chancenlos.

Durchklicken: Dynamo gegen Sandhausen in der Einzelkritik

(25) Marvin Schwäbe: Note 3,5 (@ Steffen Manig) Zur Galerie
(25) Marvin Schwäbe: Note 3,5 (@ Steffen Manig) © Dennis Hetzschold

Angetrieben von 27.253 Zuschauern, sorgten die Dresdner aber auch anschließend für kaum Gefahr vor dem Tor. Lucas Rösers Versuch konnte Torwart Marcel Schuhen klären (31.). Weitere Torschüsse waren auf beiden Seiten Fehlanzeige. Erst in Halbzeit zwei kam Stimmung in die Bude. Vor allem, nachdem Neuhaus mit einem Doppelwechsel (56.) neuen Schwung in die Dresdner Offensive brachte. Für Manuel Konrad kam Aias Aosman ins Spiel, Marco Hartmann rückte dafür etwas nach hinten. Der glücklose Erich Berko musste zudem Platz für Finnenstürmer Eero Markkanen machen, der nun an der Seite von Röser für mehr Gefahr in der Spitze sorgen sollte.

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Das passierte auch. Dynamo fuhr mehrere Angriffe, doch der letzte Pass misslang, weil die Sandhäuser nach wie vor wenige Räume ließen. Und Markkanens Versuch blockte Karl ab und leitete einen Konter ein. Nejmeddin Daghfous passte im rechten Moment auf Lucas Höler, der noch Marvin Schwäbe umspielte und locker zum 0:2 einschob (71.). Die Schwarz-Gelben spielten weiter nach vorn, liefen wenig später aber in den nächsten Konter. Erneut Daghfous setzte diesmal Haji Amir Wright, eine Schalker Leihgabe in Sandhausens Reihen, in Szene. Der für den verletzten Sören Gonther eingewechselte Jannik Müller konnte den Ball nicht klären, Wright hatte alle Zeit der Welt, sich Schwäbe auszugucken und schob zum 0:3 ein (79.). Den Schlusspunkt setzte Daghfous, der erneut frei auf Schwäbe zulief, mit dem 0:4 (90.).

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