30. August 2020 / 20:53 Uhr

0:5-Heimniederlage: VfB Trebbin geht in der Schlussphase unter

0:5-Heimniederlage: VfB Trebbin geht in der Schlussphase unter

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Hadern mit der Chancenverwertung beim VfB Trebbin.
Hadern mit der Chancenverwertung beim VfB Trebbin. © Frank Neßler
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Landesliga Süd: Der VfB verliert gegen Union Fürstenwalde II deutlich.

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Den Saisonstart haben sich die Trebbiner Landesligafußballer ganz anders vorgestellt. Nach drei Pflichtspielen stehen nun bei ihnen jedoch drei Niederlagen in der Bilanz. Nach dem Erstrundenaus im Landespokal 2020/21 gegen den Ligakontrahenten SG Großziethen (0:4) folgte am ersten Landesliga-Spieltag eine 0:1-Auswärtsniederlage bei Germania Schöneiche.

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Und am Sonnabend kam es noch schlimmer. Mit 0:5 verloren die Trebbiner VfB-Fußballer gegen Fürstenwalde II ihr erstes Meisterschaftsspiel der neuen Runde vor eigenem Publikum. Das Ergebnis spiegelt jedoch nicht den eigentlichen Spielverlauf wider. Letztendlich scheiterten die Trebbiner am Sonnabend vor 99 Zuschauern an ihrer mangelnden Chancenverwertung und an einem sehr gut aufgelegten Julian Simon im Tor der Reserve des amtierenden Brandenburgpokal-Siegers.

Benjamin Dowall und Niklas Vornholt ließen den VfB-Anhang verzweifeln

Die Clauertstädter hatten durchaus die richtigen Lehren aus ihren beiden bisherigen Pflichtspielniederlagen gezogen. „Der Trainingsschwerpunkt lag in den zurückliegenden Tagen auf dem Angriffsspiel“, teilte der Verein im Vorfeld des Spiels optimistisch auf seiner Facebookseite mit. Die Hausherren tauchten am Sonnabend auch einige Male gefährlich für dem Gästetor auf, doch das Runde will bei den Trebbinern weiterhin nicht ins Eckige. Benjamin Dowall und Niklas Vornholt ließen mit ihren vergebenen Möglichkeiten den VfB-Anhang auf dem Sportplatz in der Ebelstraße verzweifeln.

VfB-Kicker ergaben sich in den letzten Minuten ihrem Schicksal

Tore erzielten nur die Gäste. Das 0:1 aus Trebbiner Sicht markierte Romeo Bezill (17.). Doch noch war zumindest ein Punktgewinn für den VfB drin. Die Gastgeber erarbeiteten sich auch eine Reihe guter Ausgleichsgelegenheiten. Doch es blieb bei der Gästeführung. In der Schlussphase entglitt die Partie den Trebbinern dann endgültig. Nach dem 0:2 durch Bruno Schiemann (72.) brachen bei den Hausherren alle Dämme.   Die Köpfe der VfB-Fußballer gingen nach unten. Sie glaubten nicht mehr an sich und ergaben sich in den letzten Minuten der Partie ihrem Schicksal. Und die Gäste bestraften diese Einstellung gnadenlos. Enrico Below (84., 86.) mit einem Doppelschlag und Christian Mlynarczyk (87.) erzielten innerhalb kurzer Zeit den Endstand.