17. Oktober 2020 / 20:12 Uhr

0:7 - GW Siebenbäumen im Landespokal chancenlos

0:7 - GW Siebenbäumen im Landespokal chancenlos

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Klare Sache in Siebenbäumen.
Klare Sache in Siebenbäumen. © GWS/hfr
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Manuel Plähn brachte es auf den Punkt. „Der Gegner war eine Nummer zu groß für uns“, sagte der Trainer von Grün-Weiß Siebenbäumen nach dem chancenlosen 0:7 (0:4) im Landespokal-Achtelfinale gegen den klassenhöheren Oberligisten TSB Flensburg.

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Die erste Hiobsbotschaft gab es schon vor dem Anpfiff. Der angeschlagene Torwart Yilmaz Caglar (Oberschenkelprobleme) musste nach dem Warmmachen passen. Für ihn spielte der eher unerfahrene Ersatztorwart Christoph Beck (21). Doch am ehemaligen Ahrensburger lag es nicht. Dafür waren die Gäste von der dänischen Grenzen einfach zu stark. Schon zur Pause sorgten Nicholas Holtze (7.), Gian Luca Bracht (24., 36.) und Hendrik Fleige (43.) für klare Verhältnisse.

„Die ersten zehn Minuten waren noch in Ordnung. Danach war es eine Vorführung. Flensburg war in allen Belangen überlegen. Das ist eine kampfbetonte Mannschaft, die mit einfachen Kontakten spielt. Damit sind wir nicht klar gekommen“, bilanzierte Plähn. „Trotzdem darf man keine sieben Gegentore kriegen und sich so abschießen lassen.“ Nach dem Seitenwechsel erhöhten erneut der gute Fleige (65., 77.) und der eingewechselte Timo Carstensen (87.) zum auch in der Höhe verdienten Endstand.

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„Unsere Fehler wurde eiskalt bestraft. Das war eine schöne Lehrstunde. Wobei die Welt für uns nicht untergeht. Die Jungs haben aber gesehen, wie groß der Unterschied zu einem Topteam aus der Oberliga ist“, betonte Plähn. Die Flensburger treffen im Viertelfinale auf Drittligist VfB Lübeck (noch nicht terminiert). Damit kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Halbfinales – die Lübecker gewannen damals 3:1.

GW Siebenbäumen: Beck – Mildner (46. Schacht), Woelki, Schönwald, Paulsen (67. Brückner) – Dankert, Fiedler (63. Neumann), Vogt – Dagli, Kurt, Todt.