13. November 2021 / 19:35 Uhr

1:0! Duo Barkmann und Gyamenah lässt den VfB Lübeck II jubeln

1:0! Duo Barkmann und Gyamenah lässt den VfB Lübeck II jubeln

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Lübecks Silas Meyer (re.) stoppt Neumünsters Marc Barck.
Lübecks Silas Meyer (re.) stoppt Neumünsters Marc Barck. © jpw
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Als Schiedsrichterin Mirka Derlin (TSV Dahme) die Oberliga-Begegnung an der Stettiner Straße abpfiff, ballte Christopher Barkmann die Fäuste und schrie unüberhörbar „Ja“. 

Mit dem knappen, aber verdienten 1:0-Erfolg bei Schlusslicht PSV Union Neumünster hat der VfB Lübeck II drei wichtige Punkte im Rennen um einen Platz in der Meisterrunde geholt. Auch wenn Trainer Lars Hopp davon nichts wissen möchte und sagte: „Wir gucken weiter von Spiel zu Spiel.“

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Für Barkmann war es der dritte Einsatz im VfB-Tor in Folge. Wie schon beim 0:0 gegen Preußen Reinfeld und 6:1 gegen Eutin 08 zeigte der Youngster unter den Augen seines Bruders Julian Barkmann (Torwart beim TuS Dassendorf, ehemals SV Eichede) eine überzeugende Leistung. Mit starken Paraden gegen Marc Barck (27., 47.) und Doppelparade gegen Marvin Mohr (82., per Kopfball und Nachschuss) hielt der Teufelskerl seinen Kasten sauber und legte damit den Grundstein für den fünften Saisonsieg. „Christopher hat es wieder gut gemacht. Mir gefällt, wie mutig er in bestimmten Szenen ist. Das war heute wieder der Fall. Er hat eine gute Körperspannung“, lobte Hopp den erst 18-Jährigen.

Die in rot und weiß spielenden Lübecker waren die abgezocktere Mannschaft vor 115 Zuschauern. Zwar ließen Keenon Erfurth (36.) und Ben Bäßler (37.) ihre Möglichkeiten ungenutzt, dafür machte es der eingewechselte Randy Gyamenah besser. Der Stürmer nahm einen hohen Ball aus 16 Metern an, drehte sich und schoss ins lange Eck zum umjubelten Tor des Tages (62.) ein. Nur fünf Minuten später schwächte Belal Ahmadi die Gäste mit einer Gelb-Roten Karte wegen eines wiederholten Foulspiels am früheren VfBer Timo Barendt.

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Trotz Unterzahl ließ die lübsche U23-Elf bis zum erlösenden Abpfiff nichts anbrennen. „Ein verdienter Sieg aufgrund der kämpferischen Leistung und der mannschaftlichen Geschlossenheit“, freute sich Hopp in Abwesenheit seines erkrankten PSV-Trainerkollegen und ehemaligen VfB-Profis Sven Boy. Am kommenden Sonntag (21.11.) empfangen die Grün-Weißen den Spitzenreiter SV Eichede.

VfB Lübeck II: Barkmann – Kentzler (57. Gyamenah), Neca, Jetz, Melo – Lahu, S. Meyer (57. Tsima-Eggers), Ahmadi, Bäßler (46. Urbanski) – Varol (90. +3 Akcicek), Erfurth (77. von Esebeck).