23. März 2022 / 21:05 Uhr

1:0! Lok Leipzig gewinnt beim Berliner AK

1:0! Lok Leipzig gewinnt beim Berliner AK

Rainer Kelch
Leipziger Volkszeitung
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Sascha Pfeffer und der 1. FC Lok holen drei Punkte in Berlin. © Thomas Gorlt
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Es war ein hartes Stück Arbeit, aber: Am Ende belohnt sich der 1. FC Lok Leipzig mit dem knappsten aller Ergebnisse drei Punkte beim Berliner Athletik-Klub.

Berlin. Im Nachholspiel vom 26. Spieltag, der ursprünglich vor viereinhalb Wochen angesetzte Termin war Orkantief Zeynep zum Opfer gefallen, holte der 1. FC Lok Leipzig am Mittwochabend beim Berliner AK einen knappen 1:0-Sieg. Die Blau-Gelben sind damit seit nunmehr zehn Partien ungeschlagen. Mit dem ersten Dreier seit dem 12. Februar kletterten die Probstheidaer auf Rang drei der Tabelle der Regionalliga Nordost hinter dem BFC und Carl Zeiss Jena.

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Nattermann mit goldenem Treffer

Bei den Leipzigern gab es drei Änderungen im Vergleich zum 1:1-Unentschieden am vergangenen Samstag gegen den FC Eilenburg: Wieder mit dabei war Innenverteidiger Mike Eglseder, Tom Nattermann erhielt im Sturmzentrum den Vorzug und Ersatztorwart Niclas Müller gab sein Debüt in der Regionalliga, nachdem er am Samstag aus disziplinarischen Gründen nur auf der Bank saß. Stamm-Keeper Jan-Ole Sievers fehlt nach seiner Covid-Infektion immer noch die Fitness.

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Erfolgreiche Auswärtsfahrt für den 1. FC Lok! Mit 1:0 gewinnt das Team von Trainer Almedin Civa beim Berliner AK. Zur Galerie
Erfolgreiche Auswärtsfahrt für den 1. FC Lok! Mit 1:0 gewinnt das Team von Trainer Almedin Civa beim Berliner AK. ©

Auf dem holprigen Platz im Poststadion in Berlin-Moabit wollte in Hälfte eins kaum geordneter Spielfluss aufkommen. Beide Mannschaften wirkten zwar bemüht, ein brauchbares Passspiel aufzuziehen – das gelang aber eher selten und spätestens an der Strafraumgrenze war dann Schluss. Etwas besser machten es der BAK, der sich zwei kleinere Möglichkeiten erspielte, die Müller aber gekonnt zunichtemachte.

In Halbzeit zwei ging es ähnlich weiter: Viel Geplänkel und Geplätscher. Gefahr ging höchstens von Standards aus – doch genau so fiel das Tor: Robert Bergers langen Einwurf von rechts verlängerte Eglseder per Kopf und in der Mitte schaltete Tom Nattermann am schnellsten und knipste den Ball in die Maschen. Es war der goldene Treffer des Abends, denn mit mannschaftlich geschlossener Defensive und einem starken Niclas Müller im Tor schaukelte Lok die Führung über die Zeit.

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Eilenburg kommt unter die Räder

Das Team von Almedin Civa hat nun für lange Zeit das letzte Mal eine Woche spielfrei: Am kommenden Mittwoch gastiert die VSG Altglienicke im Bruno-Plache-Stadion – es ist der Auftakt zu vier aufeinanderfolgenden englischen Wochen für den 1. FC Lok.

Während sich der 1. FC Lok deutlich steigerte, konnte der FC Eilenburg in keiner Weise an die letzten beiden guten Auftritte (1:0-Sieg vor zehn Tagen gegen Altglienicke, 1:1 am Samstag in Probstheida) anknüpfen. Die Muldestädter spielten ebenfalls in der Hauptstadt und kamen bei Tennis Borussia 0:5 unter die Räder. Bereits beim 0:2 nach 30 Minuten waren die diesmal völlig überforderten Eilenburger auf der Verliererstraße.

Lok: Müller – Berger, Eglseder, Sirch, Mehmedovic – Piplica (82. Heynke), Abderrahmane – Ogbidi (82. Salewski), Pfeffer (90. Schlicht), Rangelov (75. Voufack) – Nattermann (75. Atilgan); Tor: 0:1 Nattermann (55.) Tor: Nattermann (55.).

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