27. August 2021 / 21:27 Uhr

1:1! Chemie Leipzig erspielt sich einen Punkt gegen den Chemnitzer FC

1:1! Chemie Leipzig erspielt sich einen Punkt gegen den Chemnitzer FC

Jens Fuge
Leipziger Volkszeitung
Leipzig, 27.08.2021, Alfred-Kunze-Sportpark, Fußball, Männer, Regionalliga Nordost, Saison 2021/2022, 8. Spieltag , 
BSG Chemie Leipzig - Chemnitzer FC ,   
Im Bild v.l.: Robert Zickert (21, Chemnitz), Denis Jäpel / Jaepel (33, Chemie) und Florian Brügmann / Bruegmann (2, Chemie) , 
Foto: PICTURE POINT / Gabor Krieg , 
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Chemie Leipzig holt sich im Heimspiel gegen den Chemnitzer FC einen Punkt. © Picture Point
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Chemie Leipzig geht in der ersten Halbzeit in Führung, der CFC gleicht in Halbzeit zwei aus: Am Ende trennen sich die beiden Regionalligisten aus Sachsen im Leutzscher Flutlicht mit 1:1.

Leipzig. Freitagabend. Flutlicht. Volles Haus. Chemie gegen Chemnitz, ein Ost-Klassiker. Ein Fußballfest! Am Ende trennten sich die alten Kontrahenten schiedlich-friedlich mit 1:1.

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Zart und ungenau

Chemie, ohne Alex Bury, den Langzeitverletzten Max Keßler und Benny Boltze, musste kurzfristig auch auf den besten Stürmer Stephané Mvibudulu verzichten, der mit Achillessehnenproblemen passen musste. Und auch Tarik Reinhard fehlte, der kurzzeitig erkrankte. Dafür rückte Nachwuchsstürmer Tom Gründling in den Kader. Erstmals wollten die Leutzscher unter Flutlicht alle drei Punkte gewinnen, bisher hatte das gegen Lichtenberg und Halberstadt nicht geklappt.

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Die BSG Chemie Leipzig ergattert im Heimspiel gegen den Chemnitzer FC ein 1:1-Unentschieden. Zur Galerie
Die BSG Chemie Leipzig ergattert im Heimspiel gegen den Chemnitzer FC ein 1:1-Unentschieden. ©

Vor dem Anpfiff kam die Kunde, dass das Pokalspiel gegen Blau-Weiß Leipzig nun schon am kommenden Freitag ebenfalls unter Flutlicht im Alfred-Kunze-Sportpark stattfindet. "Beide Vereine haben sich im Interesse vieler Spieler und Fans darauf geeinigt, die daheim am Sonnabend Schulanfang feiern", sagte Chemie-Vorstandssprecher Dirk Skoruppa. Und am Dienstag kommender Woche laufen die Chemiker daheim ebenfalls unter dem künstlichen Licht gegen Luckenwalde auf - ein wahrer Marathon.

Einen Marathon hatte auf sehr tiefem Boden, der durch die endlosen Regenfälle aufgeweicht war, auch die ersatzgeschwächte Heimmannschaft vor sich. Die Chemnitzer natürlich mit mehr Ballbesitz, aber dies meist im ungefährlichen Raum und ohne Torgefahr. Chemie anfangs ohne Fortune, verlor zu viele Bälle zu schnell. Kirstein (8.) und Surek (10.) mit ersten zarten Gelegenheiten, aber noch zu ungenau.

"Wir können stolz sein!"

Auch Chemnitz jetzt mit Torgefahr, aber Kircicek zielte drüber (15.) und Pagliuca traf ansatzlos per Kopf den Pfosten (28.). Dann aber die Führung für Chemie, als Philipp Wendt einen langen Einwurf auf Kirstein brachte, der auf Jäpel verlängerte und dieser mit einem halb abgerutschten, halb gewollten Kopfball tatsächlich das Leder ins Netz rutschen ließ. 1:0, die 4099 Zuschauer standen Kopf.

Nach der Pause ebenfalls wie aus dem Nichts der Ausgleich, als Pagliuca einen scharfen Freistoß ins Zentrum tückisch verlängerte - das 1:1 nach 51 Minuten. Caciel fast mit der Führung, aber Surek rettete auf der Linie (59.). Und ganz am Ende, das hätte es fast noch gereicht zum Sieg. Aber Kapitän Karaus Ball wurde noch von der Linie geholt. 1:1, die Fans feierten und Chemie hat es wieder allen gezeigt.


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Gästetrainer Daniel Berlinski war zufrieden: "Dass wir nach dem Rückstand zurückkommen, war Klasse. Darauf können wir aufbauen!" Chemie-Coach Miro Jagatic zeigte sich mit der Gesamtentwicklung zufrieden: "Das war der Wahnsinn, wie das vorangeht. Im Nachhinein hat Chemnitz kaum Lösungen gefunden, wir haben den Kopf oben behalten. Wir können stolz sein!"