19. April 2022 / 21:06 Uhr

1:1! Lok Leipzig holt bei Energie Cottbus einen Punkt

1:1! Lok Leipzig holt bei Energie Cottbus einen Punkt

Rainer Kelch
Leipziger Volkszeitung
Lok Leipzig holt bei Energie Cottbus einen Punkt.
Lok Leipzig holt bei Energie Cottbus einen Punkt. © Elke Bahrdt
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Ausgerechnet Piplica! Sohn Zak trifft im alten Stadion seines Vaters Tomislav und verhilft so seiner Lokschen zu einem Punkt in der Lausitz.

Cottbus. In einem mitreißenden Regionalligaspiel hat der 1. FC Lok Leipzig am Dienstagabend ein 1:1 bei Energie Cottbus erkämpft. Durch den Punkt sind die Blau-Gelben nun sieben Zähler hinter Tabellenführer BFC Dynamo auf Rang vier und haben bei noch vier ausstehenden Partien nur noch theoretische Chancen auf den Staffelsieg.

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Zwei Lok-Spieler gerieten im Laufe der 90 Minuten besonders in den Fokus. Zunächst war es Zak Piplica. Der 20-jährige Mittelfeldabräumer schoss früh das 1:0 und damit sein erstes Regionalligator überhaupt. Ausgerechnet in Cottbus, wo Papa Tomislav eine Legende ist und der kleine Zak als Knirps selbst mit dem Fußball begann, fiel ihm das Spielgerät nach einem Einwurf vor die Füße – den Flachschuss aus 18 Metern konnte Bethke nicht mehr abwehren. Wenig später war Piplica wieder im Mittelpunkt – diesmal musste er allerdings nach nur zehn absolvierten Minuten humpelnd das Feld verlassen. Dass der Mittelfeld-Staubsauger nun an allen Ecken und Enden fehlte, wurde schnell deutlich. Leipzig bekam zunächst kaum noch Zugriff auf den Ball, musste zusehen, wie Angriff um Angriff aufs eigene Tor zurollte.

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Der 1. FC Lokomotive Leipzig spielt bei Energie Cottbus 1:1 und holt so einen Punkt in der Lausitz. Zur Galerie
Der 1. FC Lokomotive Leipzig spielt bei Energie Cottbus 1:1 und holt so einen Punkt in der Lausitz. ©

Das rückte wiederum Lok-Torwart Jan-Ole Sievers ins Rampenlicht. Mit einigen Glanzparaden hielt der Keeper lange die Führung für den FCL fest. In der 41. Minute war aber auch er machtlos, als Pronichev aus fünf Metern mutterseelenallein einköpfen konnte. Auch in Hälfte zwei war Sievers ein ums andere Mal im Mittelpunkt des Geschehens und rettete, was zu retten war. Als er doch einmal geschlagen war, traf Energies Mäder aus zehn Metern nur die Latte des leeren Tors (74.). Doch auch Lok hatte in der packenden zweiten Hälfte mehrere Chancen auf den Lucky-Punch, aber Voufack und Ziane (56./63.) trafen per Kopf ebenso wenig wie Ogbidi mit dem Fuß (77.) – ein Sieg wäre wohl angesichts des Spielverlaufs auch zu viel des Guten gewesen.

Lok: Sievers – Berger (82. Mehmedovic), Sirch, Heynke, Salewski – Piplica (11. Eglseder), Abderrahmane - Ogbidi, Pfeffer, Voufack (78. Atilgan) – Ziane. Tore: 0:1 Piplica (4.), 1:1 Pronichev (41.). Zuschauer: 5.216.

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