26. Oktober 2020 / 10:19 Uhr

1:2! Bornas Kampf in Unterzahl bleibt gegen Zwenkau unbelohnt

1:2! Bornas Kampf in Unterzahl bleibt gegen Zwenkau unbelohnt

Ronny Pohle
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Zwenkau kann die Führung gegen Borna nur mit viel Mühe halten. © Christian Modla
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Der Bornaer SV zeigt sich mit einem Mann weniger auf dem Platz kämpferisch. Die Zwenkauer versuchen in der Schlussphase mit vielen Fouls und Unsportlichkeiten den Ausgleich zu verhindern. Dem VfB gelingt es am Ende trotz Platzverweis in der Nachspielzeit die Führung zu halten.

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Borna. Am sechsten Spieltag der Landesklasse Nord unterlag der Bornaer SV beim Tabellenführer VFB Zwenkau denkbar knapp mit 1:2. Der BSV startete gut, die erste Chance bot sich Etienne Wangermann, der den Ball aus aussichtsreicher Position am Tor vorbei schob. Danach kam Zwenkau besser ins Spiel. Folgerichtig fiel das 1:0 für die Gastgeber durch Ahmad Monir Rosta, nachdem der BSV kein gutes Stellungsspiel zeigte und den Gegner nach innen ziehen ließ, dessen 20-Meter-Knaller unhaltbar im BSV Gehäuse einschlug (11.).

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Nach einer halben Stunde bekam Zwenkau einen Freistoß vor dem BSV Tor zugesprochen, die BSV Spieler in der Mauer sprangen nicht geschlossen hoch und Rosta fand die Lücke zum 2:0 (29.).Zu allem Überfluss sah BSV-Kapitän Kevin Kutzner in der 30. Minute den Roten Karton, nachdem er seinen Gegenspieler kreuzte und zu Fall brachte. Eine harte Entscheidung von Schiedsrichter Björn Kühn, da durchaus noch mitgelaufene Bornaer Verteidiger hätten eingreifen können.

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Mit Wut im Bauch kam Borna aus der Kabine und lieferte im zweiten Durchgang trotz Unterzahl einen großen Kampf. Der Lohn dafür war der 2:1 Anschlusstreffer durch Johann Burkhardt, der einen langen Einwurf von Rodger Baetge mit dem Kopf ins Tor bugsieren konnte (69.).Nur fünf Minuten später kam es zum Handspiel eines Zwenkauers im eigenen Strafraum, doch der Elfmeterpfiff blieb aus – Dusel für die Heimelf, die sich nach Spielende selbst überrascht von der Regelauslegung der Unparteiischen zeigte.

In der Schlussphase wurde es nochmals hektisch, Borna drängte auf den Ausgleich und Zwenkau versuchte sich mit vielen Fouls und Unsportlichkeiten zur Wehr zu setzten. Drei gelbe Karten und ein Platzverweis nach einer gelb-roten Karte in der Nachspielzeit hinderten die Zwenkauer allerdings nicht, das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Die Einstellung und die Art und Weise, wie der BSV vor allem in der zweiten Halbzeit agierte, hätten zumindest einen Punkt verdient gehabt.

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