31. August 2021 / 21:20 Uhr

1:2 gegen Luckenwalde - Chemie Leipzig unter Wert geschlagen

1:2 gegen Luckenwalde - Chemie Leipzig unter Wert geschlagen

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Leipzig, 31.08.2021, Alfred-Kunze-Sportpark, Regionalliga NO, Fussball, 9. Spieltag , BSG CHEMIE LEIPZIG vs. FSV 63 LUCKENWALDE , 
Im Bild v.l.: Ben Keßler / Kessler (Chemie) und Christian Flath (18, Luckenwalde). , 
Foto: PICTURE POINT / Roger Petzsche , 
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Die Chemiker waren das Spiel bestimmendere Team, konnten aber ihre Chancen zu wenig nutzen. © Picture Point
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Die Chemiker gingen bereits früh in Führung, doch die Luckewalder wussten ihre wenige Torchancen besser zu nutzen. Trainer Miro Jagatic versuchte durch zahlreiche Wechsel das Blatt zu wenden, doch ohne Erfolg.

Leipzig. Trotz einer erneut starken Leistung inklusive eines Offensiv-Feuerwerks konnte Chemie Leipzig den Tabellenzweiten nicht stoppen. Vier Tage nach dem hochgelobten 1:1 gegen den Chemnitzer FC verloren die Leutzscher im Dienstag-Spiel der Fußball-Regionalliga Nordost im Alfred-Kunze-Sportpark gegen den FSV Luckenwalde 1:2. Zwar gingen die Hausherren durch Anton Kanther in der zehnten Minute in Führung, doch die Gäste drehten die Partie mit einem Doppelschlag in der 24. und 27. Minute. Bereits am Freitag (19 Uhr) folgt das dritte Flutlichtspiel in Folge im AKS. Dann trifft Chemie im Sachsenpokal-Stadtderby auf den FC Blau-Weiß.

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In der zweiten Hälfte hatte Chemie noch einige Gelegenheiten auf den Ausgleich. Unter anderem scheiterte Torschütze Kanther am Gäste-Keeper André Thoms. Zudem verfehlten zwei Schüsse von Brügmann aus 16 und 20 Metern das Gehäuse der Luckenwalder – einmal warf sich ein Gäste-Verteidiger mit letzter Kraft in die Schussbahn.

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Chemie Leipzig kreierte viele Chancen, verlor aber am Ende gegen den Tabellenzweiten Luckewalde mit 1:2. Zur Galerie
Chemie Leipzig kreierte viele Chancen, verlor aber am Ende gegen den Tabellenzweiten Luckewalde mit 1:2. © Picture Point

Chemie-Trainer Miro Jagatic versuchte die Wende mit zahlreichen (Offensiv-)Wechseln herbeizuführen. Doch auch Luis, Reinhard und Boltze verpassten den ersehnten Ausgleich, der absolut nicht unverdient gewesen wäre. Auch das Engagement der 3332 Zuschauer, die ihre Chemie-Elf unablässig nach vorn trieben, blieb unbelohnt. Luckenwalde tat nach der Führung wenig fürs Spiel, verwaltete den Vorsprung aber geschickt und fuhr den sechsten Saisonsieg im neunten Spiel ein. Für Chemie war es die dritte Niederlage.

„Uns war klar, dass es hier eine enge Kiste wird“, sagte Gäste-Trainer Michael Braune: „Am Ende mussten wir ganz schön leiden und hatten etwas Glück.“ Chemie-Coach Miro Jagatic meinte: „In der ersten Halbzeit waren wir zu passiv, hatten kaum Zugriff und haben zwei dumme Fehler gemacht. In der zweiten Hälfte sind wir aggressiv angelaufen, haben Dauerdruck gemacht, aber die Angriffe nicht sauber zu Ende gespielt. Schuld ist aber nicht das Flutlicht – Schuld sind wir allein.“