12. Juli 2019 / 21:56 Uhr

1:3 gegen Vahdet: Der MTV Gifhorn verpasst das Finale des Wolters-Cups

1:3 gegen Vahdet: Der MTV Gifhorn verpasst das Finale des Wolters-Cups

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Foto: Lea Rebuschat, Wolters-Cup, Rothemühle, Herren, TSC Vahdet Brauschweig-MTV Gifhorn
Es hat nicht gereicht: Durch eine 1:3-Niederlage gegen Vahdet Braunschweig verpasste der MTV Gifhorn (in Gelb) das Finale des Wolters-Cups. © Lea Rebuschat
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Das Finale des Wolters-Cups findet ohne den MTV Gifhorn statt! Im letzten Gruppenspiel des Turniers des FC Schwülper musste der Oberligist eine 1:3 (1:0)-Pleite gegen die Landesliga-Fußballer von Vahdet Braunschweig hinnehmen, die damit ins Finale einzogen.

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Dabei begann die Partie gar nicht schlecht: Schon nach zehn Minuten köpfte Arne Jaeger den MTV nach einer Ecke in Führung, in der Folge konnte allerdings keins der beiden Teams das Spiel an sich reißen. Kurz vor der Pause hatte Malte Leese die Chance zum 2:0, bekam jedoch nicht genug Druck in seinen Schuss gelegt – auf der Gegenseite traf Vahdet in der Nachspielzeit die Latte.

Nach der Pause ging's dann ganz schnell: Ausgerechnet Melvin Luczkiewicz, der wie sein Bruder Marvin vom MTV zu Vahdet gewechselt war, glich mit einem schönen Volley aus – da war noch keine Minute im zweiten Durchgang gespielt. Doch es kam noch dicker: Wenige Minuten später erhöhte Massirullah Omarkhiel auf 2:1 aus Sicht der Braunschweiger.

MTV-Keeper Tobias Krull hielt sein Team mehrmals mit starken Paraden im Spiel, Gifhorn schaffte es aber nicht, Vahdet entscheidend unter Druck zu setzen. Salih Ayaz machte letztlich kurz vor Schluss den Deckel drauf, traf im dritten Nachschuss zum 3:1 – die vorherigen hatte Krull allesamt mit sehenswerten Reflexen geblockt. Gifhorn versuchte es im Anschluss weiter, konnte aber keine weiteren Chancen herausspielen. Ärgerlich: Schon ein Remis hätte für den Finaleinzug gereicht.

„Wir haben unterm Strich verdient verloren“, räumte MTV-Co-Trainer René Cassel ein. „Gerade in der zweiten Halbzeit waren wir mehr damit beschäftigt, Ball und Gegner hinterherzulaufen.“ Dass ausgerechnet Melvin Luczkiewicz Vahdet den Ausgleich bescherte, nahm Cassel indes mit Humor. „Ich bin direkt nach dem Abpfiff zu ihm gegangen und habe gefragt: 'Musste das sein?'“, so Cassel lachend. „Ich gönne es ihm, er ist ein guter Fußballer. Allerdings hätten wir auch gern am Sonntag gespielt.“

Wolters-Cup, Rothemühle: MTV Gifhorn (in Gelb) - TSC Vahdet Braunschweig

Wolters-Cup, Rothemühle: MTV Gifhorn (in Gelb) - TSC Vahdet Braunschweig Zur Galerie
Wolters-Cup, Rothemühle: MTV Gifhorn (in Gelb) - TSC Vahdet Braunschweig © Lea Rebuschat
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Um 14 Uhr steigt das Finale, Vahdet bekommt es dann mit dem SSV Vorsfelde zu tun – beide Teams kennen sich aus der Landesliga. „Das wird ein interessantes Spiel“, glaubt SSV-Coach Burkhard Kick, der allerdings nicht selbst dabei sein wird – Vorsfeldes neuer Trainer ist im Urlaub. „Der war schon geplant, bevor das mit dem Trainerjob feststand.“

Tore: 1:0 (11.) Jaeger, 1:1 (46.) Me. Luczkiewicz, 1:2 (52.) Omarkhiel, 1:3 (79.) Ayaz.

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