23. November 2021 / 16:55 Uhr

1:4 gegen Vorsfelde: Vechelde verpasst die Meisterrunde

1:4 gegen Vorsfelde: Vechelde verpasst die Meisterrunde

Marvin Behrens
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Vechelder verloren gegen das Topteam aus Vorsfelde mit 1:4 und schreiben nun den Einzug in die Meisterrunde ab.
Die Vechelder verloren gegen das Topteam aus Vorsfelde mit 1:4 und schreiben nun den Einzug in die Meisterrunde ab. © Isabell Massel
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Mit einem Remis gegen den MTV Gifhorn hat sich die A-Jugend des VfB Peine die Chance auf die Landesliga-Meisterrunde erhalten. Dafür muss das Team in zwei Wochen allerdings gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Volkmarode gewinnen. Vechelde und Lengede hingegen spielen nach dem Winter gegen den Abstieg. 

Während der SV Lengede und Arminia Vechelde sich dank ihrer jeweiligen Niederlagen fortan darauf einstellen, in der Landesliga-Abstiegsrunde der A-Junioren um den Klassenerhalt kämpfen zu müssen, hat der VfB Peine einmal mehr seine Ambitionen untermauert. Im Spitzenspiel gegen den MTV Gifhorn holte sich der VfB ein Remis und hat die Teilnahme an der Aufstiegsrunde gegen Mit-Favorit Volkmarode am letzten Spieltag selbst in der Hand.

Arminia Vechelde – SSV Vorsfelde 1:4 (1:1). Mit dem Halbzeitstand als Endstand wäre Vecheldes Trainer Fisnik Kajolli konform gegangen, stattdessen aber fing sich sein Team noch drei Gegentreffer. „Wir gehen in Führung und dann lassen wir nach, wie schon in den vergangenen Spielen“, moniert er. Nach dem unstrittigen Strafstoß-Treffer der Gäste entschied sich Andre Lüddecke, eine Zwei-gegen-Eins-Situation alleine zu lösen, statt Mark Liroy Büsing aufzulegen – und sollte das bereuen. Auch im zweiten Abschnitt blieben die Vechelder glücklos im Abschluss. „Das 2:2 hatten wir auf dem Fuß. Durch ein Abseitstor gehen wir dann mit 1:3 in Rückstand, und vor dem 1:4 war der Eckball in der Luft deutlich im Aus. Auch wenn wir da nicht abschalten dürfen, tut das weh.“ Kajolli blieb am Ende nur zu resümieren: „Letztlich sieht das Ergebnis wieder schlimmer aus, als es das Spiel war. Die Aufstiegsrunde ist für uns jetzt abgehakt.“

Tore: 1:0 Werhahn (7.), 1:1 (10./Foulelfmeter), 1:2 (59.), 1:3 (79.), 1:4 (82.).

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SC RW Volkmarode – SV Lengede 3:0 (3:0). Stammtorhüter Martin Böttcher war nicht verfügbar, die Innenverteidigung fiel ebenfalls aus – und trotzdem zeigte der SVL gegen Aufstiegsaspirant Volkmarode seine „beste Saisonleistung“, wie Trainer Heiko Zingler danach stolz analysierte. „Wir haben eine Reaktion erwartet in Sachen Einstellung und im Verhalten gegen den Ball – das hat die Mannschaft eindrucksvoll umgesetzt.“ Der Start ließ dies jedoch nicht vermuten, gingen die Gäste doch schon in der ersten Minute in Rückstand. Nach dem 0:2 war es Silas Brochmann, der aus beachtlicher Distanz nur die Latte traf. „Wenn der reingeht, haben wir eine Chance“, ist sich Zingler sicher.

Mit dem 0:3 vor der Pause war die Punkt-Hoffnung adé. Umso ärgerlicher für den SVL, dass die Strafstoß-Entscheidung eine Farce gewesen sein soll. „Der Elfmeter ist – und das sage ich mit einem Ausrufezeichen – absolut unberechtigt gewesen. Das hat auch mein Trainerkollege aus Volkmarode gesagt. Unser Spieler schirmt den Ball ab und ein Gegenspieler läuft auf.“ Mit null Punkten aus vier Spielen plant Lengede nun endgültig für die Abstiegsrunde.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 (1., 14., 37.).


MTV Gifhorn – VfB Peine 1:1 (0:1). Erst in der 83. Minute schlug der MTV Gifhorn zurück und markierte das 1:1 mit einem herrlichen Treffer. „Das ist sehr ärgerlich, hat dem Spielverlauf aber entsprochen“, gesteht VfB-Coach Bünyamin Tosun. „Wir hätten früh höher in Führung gehen können, auch Gifhorn hätte treffen können – es war relativ ausgeglichen.“

Zweimal traf der VfB in Person von Kilian Timpe und Issa Naim den Innenpfosten. Im Gegenzug parierte Peines Keeper Joris Richter im Eins-gegen-Eins stark. Allgemein sei das Spitzenspiel seiner Bezeichnung würdig gewesen. „Wenn sich eine Chance aufgetan hat, war sie gut rausgespielt.“ Einen frechen Schlenzer von Ben-Luis Adam lenkte Gifhorns Schlussmann eindrucksvoll mit den Fingerspitzen um den Pfosten.

„Wir haben wenig zugelassen und kriegen dann durch einen tollen Schuss den Ausgleich.“ Für Tosun steht fest: Das nächste Spiel gegen Volkmarode ist im Kontext der Aufstiegsrunden-Teilnahme allesentscheidend: „Das müssen wir gewinnen.“

Tore: 0:1 Timpe (15.), 1:1 (83.)

Von Marvin Behrens