14. September 2020 / 10:58 Uhr

1:4! Löbtau verliert durch Verletzungspech gegen Dobritz

1:4! Löbtau verliert durch Verletzungspech gegen Dobritz

Jens Jahn
Dresdner Neueste Nachrichten
Symbolbild
Die Löbtauer ziehen gegen Dobritz verletzungsbedingt den Kürzeren. © Imago/Ralph Peters
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Nach dem 6:1-Sieg gegen die Reserve von Weixdorf, sind die Löbtauer gegen Dobritz am zweiten Spieltag gegen Eintracht Dobritz vom Pech verfolgt. Bereits in der ersten Halbzeit muss Trainer Eric Sobczak verletzungsbedingt dreimal wechseln. Dobritz nutzt diesen Vorteil aus.

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Löbtau. Die SpVgg Löbtau, nach einem 6:1 gegen die SG Weixdorf II nach dem ersten Spieltag sogar Tabellenführer, musste gegen Aufsteiger Eintracht Dobritz ein 1:4 (1:2) hinnehmen. Überragender Spieler auf Seiten der Gäste war Robin „Popeye“ Krämer. Der 30-Jährige traf dreifach (13., 29., 65.). Krämer war in diesem Sommer vom Radebeuler BC nach Dobritz gewechselt, war zuvor viele Jahre lang Spielertrainer beim Hainsberger SV II. Der hier in Dresden arbeitende Italiener Matteo Cucchi erzielte in der Nachspielzeit das 4:1. Paul Richelhof hatte in der 21. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich für Löbtau erzielt. Der 23 Jahre alte Kapitän traf in dieser Begegnung auf seinen Bruder Arthur, der am vergangenen Dienstag seinen 28. Geburtstag gefeiert hatte.

„Wir haben unsere Chancen heute gut ausgenutzt“, lobte Eintracht-Coach Stefan „Nino“ Müller seine Jungs. Allerdings klebte den Hausherren auch das Pech an den Füßen. Innerhalb der ersten Halbzeit musste deren Trainer Eric Sobczak dreimal wechseln. Phillip Eckstein war ohnehin angeschlagen in die Partie gegangen und musste bereits nach zwölf Minuten passen. In der 33. Minute humpelte der zuvor eingewechselte Eric Langer mit Knieproblemen vom Platz, fünf Minuten später folgte ihm dann auch noch Cedric Roßberg mit einer leichten Gehirnerschütterung. „Da war der Kuchen gegessen. Uns fehlten heute einige Spieler, wir hatten eine sehr junge Mannschaft auf dem Feld. Die Gegentreffer resultierten aus eigenen krassen Schnitzern. Aber solch einen Tag gibt es halt“, sagte der Löbtauer Trainer Eric Sobczak.