30. August 2020 / 18:14 Uhr

1:6 - GW Siebenbäumen gegen Concordia Hamburg chancenlos

1:6 - GW Siebenbäumen gegen Concordia Hamburg chancenlos

Daniel Politowski
Lübecker Nachrichten
Jan Luca Holst erzählte für GW Siebenbäumen den Ehrentreffer gegen Concordia.
Jan Luca Holst erzählte für GW Siebenbäumen den Ehrentreffer gegen Concordia. © Agentur 54°
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Die Grenzen aufgezeigt bekommen, aber doch Schlüsse gezogen hat man bei GWS nach der deutlichen Niederlage gegen einen Hamburger Oberligisten.

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Gegen den klassenhöheren Hamburger Oberligisten Concordia hatte Landesligist GW Siebenbäumen am Ende nicht den Hauch einer Chance und hatte mit 1:6 das Nachsehen. Trotzdem und auch deshalb zieht das Trainerteam um Manuel Plähn seine Schlüsse aus dem Test seiner Mannschaft.

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Concordia eine Nummer zu groß für Siebenbäumen

In Halbzeit eins wollte man "ein bisschen was probieren". Hier seien einige zum momentanen Zeitpunkt der Vorbereitung jedoch "deutlich an ihre Grenzen gestoßen, sodass der Klassenunterschied zu sehen war", resümiert Plähn nach dem Spiel gegenüber dem Sportbuzzer. Nicht einmal eine halbe Stunde war gespielt, da war die Partie auch schon entschieden. Ab dem Führungstreffer von Vincent Bock (15.) brauchten die Hamburger nur zehn Minuten, um durch Steven Lindener (18., 23.) und Mustafa Ercetin (26.) zu erhöhen.

GWS-Trainer Plähn als guter Verlierer

"In der zweiten Halbzeit war es nach den Wechseln ausgeglichener", fasst der GWS-Coach den zweiten Durchgang zusammen, der "nur" 2:1 zugunsten der Hamburger ausging. Zwanzig Minuten war Hälfte zwei alt, als Michel Netzbrandt auf 5:0 erhöhte (64.). Zehn Minuten später gelang den Hausherren durch Jan Luca Holst der Ehrentreffer (74.), welchem jedoch knapp fünf Minuten später durch Onur Saglam der Endstand folgte (80.).

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Bisher für den Wiener Zweitligisten Floridsdorf am Ball, jetzt für den VfB Lübeck: Osarenren Okungbowa (M.). Zur Galerie
Bisher für den Wiener Zweitligisten Floridsdorf am Ball, jetzt für den VfB Lübeck: Osarenren Okungbowa (M.). ©

Voller Fokus für Einzug in Landespokal

Auf Seiten der Grün-Weißen steckt man nach dem Spiel jedoch keinesfalls den Kopf in den Sand. "Insgesamt eine völlig verdiente Niederlage, die uns aber nicht umwerfen wird sondern vielleicht zur rechten Zeit gekommen ist. Niemand verliert gerne, auch in der Höhe, aber am Ende haben wir das so in Kauf genommen und fokussieren uns jetzt auf's Pokalfinale (Qualifikation zum Landespokal gegen Breitenfelder SV am 06. September, Anm. d. Red.) und sind da guter Dinge", analysiert Plähn nüchtern, aber guten Mutes.



GWS: Caglar - Schacht, Mildner, Biermann, Paulsen - Bilgen (Dankert 46.) - Vogt, Warnemünde (Fiedler 46.) - Creppy (Todt 46.), Dagli, Brückner (Holst 46.).