15. September 2019 / 18:36 Uhr

"Ein kleiner Schritt": Tigrinho trifft, 1. FC Germania Egestorf/Langreder siegt wieder 

"Ein kleiner Schritt": Tigrinho trifft, 1. FC Germania Egestorf/Langreder siegt wieder 

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Egestorfs Tigrinho (rechts) kämpft am Boden mit Celles Serhat Yazgan um den Ball.
Egestorfs Tigrinho (rechts) kämpft am Boden mit Celles Serhat Yazgan um den Ball. © deisterpics/Stefan Zwing
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Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder hat endlich den zweiten Saisonsieg gefeiert. Gegen den MTV Eintracht Celle gelang dem Absteiger aus der Regionalliga ein 1:0. "Ich freue mich für die Spieler, dass sie sich endlich mal belohnt haben", sagte Trainer Paul Nieber.

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Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder hat das Siegen wieder für sich entdeckt: Nach dem Auftakterfolg am ersten Spieltag in Heeslingen gab es am Sonntag den zweiten Dreier der Saison – nach einem verdienten 1:0 (0:0) über den MTV Eintracht Celle. „Ich freue mich für die Spieler, dass sie sich endlich mal belohnt haben. Das war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung“, sagte Germanen-Trainer Paul Nieber.

Tigrinho macht das Tor des Tages

Das einzige Tor der Partie erzielte Tigrinho in der 51. Minute. Robin Gaida bediente Dominik Behnsen, der allein auf den Torwart zulief, dann nach links abdrehte, den Kopf hob und den in der Mitte mitgelaufenen Tigrinho bediente. Der Brasilianer ließ noch einen Abwehrspieler aussteigen, ehe er den Ball über die Linie drückte.

Bilder vom Spiel der Oberliga zwischen dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder und MTV Eintracht Celle

Havelses Trainer Jan Zimmermann beobachtet das Heimspiel seines Ex-Vereins. Zur Galerie
Havelses Trainer Jan Zimmermann beobachtet das Heimspiel seines Ex-Vereins. ©
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Es war der verdiente Lohn für die gezeigte Leistung. Die erste Hälfte verlief noch relativ arm an Höhepunkten und größtenteils ausgeglichen. Die besseren Torannäherungen besaßen allerdings die Gastgeber. Schon in der vierten Minute hätte Tigrinho einnetzen können, doch Celles Torwart Tjark Klindworth parierte den Schuss mit einem starken Reflex. Auf der anderen Seite hatte Schlussmann Ole Schöttelndreier relativ ruhige 45 Minuten.

Celler "nicht so präsent"

Ein geblockter Schuss aus 16 Metern war schon die beste Möglichkeit des MTV. „Sie waren vorne nicht so präsent“, fand auch Nieber. Das lag aber auch an der konzentrierten Spielweise des 1. FC. Robin Gaida und Marvin Schlömer sowie später Zeki Dösemeci räumten in der Innenverteidigung konsequent die Bälle ab.

Wlad Maslyakov überzeugte zudem wieder auf der linken Seite. Und gleich in seinem ersten Einsatz nach seinem Außenbandriss im Knie war Joshua Siegert im defensiven Mittelfeld „der beste Mann“, wie es Nieber nannte. Seine Kräfte hielten immerhin bis zur 71. Minute.

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Nach der Pause schafften es die Egestorfer öfter, mit weiten Bällen hinter die Abwehrreihe der Celler zu gelangen. Schon in den ersten Minuten nach Wiederbeginn hätte es Treffer für die Germania geben können. Behnsen drehte sich mit Ball am Fuß geschickt, zog mit der Pike ab, doch der Ball ging knapp vorbei (47. Minute). Marko Ilic lief auf spitzem Winkel auf den Torwart zu, doch Klindworth parierte den Schuss gut (49.).

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Nach dem überfälligen Führungstreffer zogen sich die Egestorfer weit zurück und erwarteten den MTV rund um den eigenen Strafraum. Die Celler brachten zwar viele Flanken Richtung Germania-Tor, doch die Abwehrspieler und Schöttelndreier waren jeweils gut postiert und aufmerksam. Einzig eine Riesenchance erspielten sich die Gäste: Malte Marquardt köpfte an das Lattenkreuz, von dort sprang der Ball Schöttelndreier in die Arme (80.).

Anson in ungewohnter Rolle

Die Egestorfer hatten ihrerseits noch Kontermöglichkeiten, die sie aber nicht gut zu Ende spielten. Innenverteidiger Seth Anson agierte in der Schlussphase als Stürmer, scheiterte freistehend am Schlussmann und verletzte sich dabei noch am Knie (90.+3). Eine genaue Diagnose steht noch aus.

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