07. November 2019 / 18:48 Uhr

"Vorne zielstrebiger sein": Germania Egestorf/Langreder will gegen Spelle-Venhaus punkten

"Vorne zielstrebiger sein": Germania Egestorf/Langreder will gegen Spelle-Venhaus punkten

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
1.FC Germania Egestorf/Langreder will gegen SC Spelle-Venhaus den Relegationsplatz festigen
1.FC Germania Egestorf/Langreder will gegen SC Spelle-Venhaus den Relegationsplatz festigen © deisterpics/Stefan Zwing
Anzeige

Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder will weiter an Atlas Delmenhorst dran bleiben und den Relegationsplatz festigen - dafür brauchen sie einen Sieg. Das will der Tabellenvierte SC Spelle-Venhaus aber mit seinem Kunstrasenplatz und Offensiv-Fußball verhindern. 

Anzeige
Anzeige

Zehn Punkte beträgt der Rückstand des 1. FC Germania Egestorf/Langreder auf den zweiten Tabellenplatz. „Das ist schon eine Menge. Aber nicht mehr so viel, wie noch vor einigen Wochen“, sagt Germanias Trainer Paul Nieber. Er will nicht direkt davon sprechen, dass die Egestorfer – trotz schwachem Saisonstart – die Hoffnung auf den Relegationsplatz noch nicht aufgegeben haben, betont aber: „Die Hinrunde ist noch nicht einmal zu Ende. Wir haben also noch viel Zeit. In gut einem halben Jahr kann viel passieren.“ Um weiter an Atlas Delmenhorst dran zu bleiben, soll am Sonntag (14 Uhr) beim SC Spelle-Venhaus der nächste Sieg her. Allerdings geht es zum aktuellen Tabellenvierten.

Kunstrasen als "kleiner Vorteil" für Spelle-Venhaus

Ob die Partie auf Rasen stattfinden kann, ist noch offen. Nieber war mit den Verantwortlichen in Spelle noch nicht im Austausch. Es dürfte aber auf jeden Fall gespielt werden, da der SC über einen Kunstrasenplatz verfügt. Sollte bis Freitagnachmittag feststehen, dass der Rasenplatz nicht bespielbar ist, wird Nieber das eigene Abschlusstraining auf Kunstrasen verlegen, um zumindest einigermaßen auf die veränderten Bedingungen vorbereitet zu sein. Er sieht es durchaus als „kleinen Vorteil“ für die Gastgeber an, auf dem Kunstrasen zu spielen. „Die können sich besser darauf einstellen und öfter drauf trainieren.“ Kritik übt er an den Spellern aber keineswegs: „Wenn wir einen solchen Platz hätten, würden wir im Herbst und Winter ja auch unsere Partien drauf austragen.“

Mehr Berichte aus der Region

Egestorf/Langreder trifft auf offensive Speller

Nieber erwartet offensiv eingestellte Gastgeber, die das Spiel an sich reißen wollen. Seine Germanen fühlen sich in der abwartenden Rolle wohl. „Wenn es doch anders kommen sollte, nehmen wir auch das an. Wir haben uns im Ballbesitz deutlich verbessert“, sagt der Coach. Durch die offensive Speller Spielweise rechnet er mit Räumen zum Kontern. Das Umschaltspiel war ein Schwerpunkt in dieser Trainingswoche. „Wir müssen vorne zielstrebiger sein als gegen Tündern“, fordert Nieber. Gegen den Letzten hatte sein Team zwar viel Ballbesitz um den gegnerischen Strafraum herum, nutzte das aber nicht konsequent aus.

Nieber hat freie Auswahl bei der Aufstellung

Marko Ilic fehlt aufgrund der fünften Gelben Karte. Dafür kehrt Ole Schöttelndreier wieder ins Tor zurück. Jannik Oltrogge und Lorenzo Paldino sind beschwerdefrei aus ihrem Einsatz bei der Reserve hervorgegangen und stehen somit wieder zur Verfügung. Auch Tigrinho, bei dem am Donnerstag die Fäden nach einer Platzwunde gezogen wurden, ist einsatzbereit. Rodi Celik befindet sich nach seiner Muskelverletzung wieder im Training. Nieber hat nahezu freie Auswahl. „Es trainieren viele sehr gut und drängen sich auf“, sagt der Coach.

Hier #GABFAF-Supporter werden

Wir kämpfen für den Amateurfußball! Trage Dich kostenlos ein und Du bekommst unseren exklusiven Newsletter mit allem, was den Amateurfußball in Deutschland bewegt. Außerdem kannst Du jeden Monat 2000 Euro Zuschuss für Deinen Verein gewinnen und entscheidest mit, wofür #GABFAF sich als nächstes einsetzt.

ANZEIGE: 50% auf dein Jako Herbst-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN