02. Februar 2020 / 10:42 Uhr

Neuzugang Utku Kani trifft doppelt: Egestorf gewinnt Test gegen OSV Hannover

Neuzugang Utku Kani trifft doppelt: Egestorf gewinnt Test gegen OSV Hannover

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Egestorfs Dominik Behnsen und Hannovers Roland Duraku kämpfen um den Ball. 
Egestorfs Dominik Behnsen und Hannovers Roland Duraku kämpfen um den Ball.  © Dennis Michelmann
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Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder hat das Testspiel gegen den OSV Hannover mit 4:1 gewonnen. Neuzugang Utku Kani schnürte dabei einen Doppelpack - auch Jos Homeier und Dominik Behnsen trafen. Trainer Paul Nieber war mit dem Auftritt seines Teams trotzdem nicht vollends zufrieden. 

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Der Winterneuzugang hat sich eine Woche vor dem Punktspielauftakt des 1. FC Germania Egestorf/Langreder in der Oberliga beim VfL Oldenburg schon in hervorragender Torlaune gezeigt: Utku Kani, der beim TSV Havelse auf dem Abstellgleis stand, erzielte beim 4:1 (2:1) über den Landesligisten OSV Hannover ein Doppelpack. „Er ist eine Verstärkung für uns. Er weiß, wo das Tor steht“, sagte Trainer Paul Nieber über den 21-Jährigen.

Bilder vom Testspiel zwischen dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder und OSV Hannover

Hannovers Philip Kahl legt Egestorfs Joshua Siegert. Zur Galerie
Hannovers Philip Kahl legt Egestorfs Joshua Siegert. ©
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Nieber hadert mit der ersten Halbzeit

Der Coach war mit dem Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Hälfte allerdings nicht zufrieden. Zwar sorgte Jos Homeier mit einem direkt verwandelten Freistoß – er zirkelte den Ball aus 17 Metern unter der Mauer hindurch – für die Führung(14.). Dominik Behnsen erhöhte aus kurzer Distanz sogar nach Zuspiel von Lennart Novotny (26.). Doch die Germanen agierten aus Sicht des Trainers „zu langsam. Wir wollten zu sicher spielen und uns keine Fehler im Aufbau erlauben.“

Besonders ärgerte sich Nieber über den „unnötigen Gegentreffer“ kurz vor der Pause. „Da hätten wir einfach frühzeitig den Ball im Fünf-Meter-Raum klären müssen, da waren wir zu blauäugig.“ In der Videoanalyse am Dienstag wird auch das noch einmal zur Sprache kommen. Ärgerlich fand es Nieber, weil er gegen den klassentieferen Rivalen vor der Begegnung als Hauptziel ein „Zu-Null-Spiel“ ausgegeben hatte.

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"Das war ein ordentlicher Auftritt, aber nicht gut."

Da daraus nichts mehr werden konnte, wollte der 1. FC nach dem Seitenwechsel wenigstens offensiv mehr auftrumpfen. Das gelang. „Wir hatten mehr Tempo in unseren Aktionen“, lobte Nieber. Sein Team erspielte sich eine Fülle an Torchancen, doch war vor dem Tor noch nicht zielstrebig genug. Kani, der nach einer Stunde für Behnsen in die Begegnung kam und im Sturmzentrum für Wirbel sorgte, änderte das. Nach einer Hereingabe von Marko Ilic hielt er fünf Meter vor der Torlinie den Fuß hin (62.). Nur sieben Minuten später schlenzte er den Ball aus 15 Metern in das Tor.

Die Germanen verpassten es allerdings, einen noch höheren Sieg herauszuschießen. „Das war ein ordentlicher Auftritt, aber nicht gut“, sagte Nieber bilanzierend. „Wir werden uns gegen Oldenburg steigern müssen, die haben eine ganz andere Qualität.“ Vor allem wird der VfL laut Nieber seine Defensive vor größere Probleme stellen, als es der OSV geschafft hat.

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