29. September 2020 / 12:38 Uhr

Offiziell: 1. FC Kaiserslautern wirft Trainer Boris Schommers raus - Nachfolger-Suche läuft

Offiziell: 1. FC Kaiserslautern wirft Trainer Boris Schommers raus - Nachfolger-Suche läuft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nach zwei Spieltagen geht es für FCK-Trainer Boris Schommers nicht mehr weiter.
Nach zwei Spieltagen geht es für FCK-Trainer Boris Schommers nicht mehr weiter. © imago images/Passion2Press
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Das Trainer-Beben hat nun auch die 3. Liga erreicht. Nach den Entlassungen von David Wagner (Schalke 04) und Achim Beierlorzer (Mainz 05) in der Bundesliga, sowie dem Aus von Michael Schiele (Würzburg), ist nun Boris Schommers beim 1. FC Kaiserslautern seinen Job los. Sein Co-Trainer wurde ebenfalls entlassen.

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Der 1. FC Kaiserslautern hat auf den punkt- und torlosen Saisonstart reagiert und Trainer Boris Schommers entlassen. Das teilte der rheinland-pfälzische Klub am Dienstag mit. Auch die Zusammenarbeit mit Co-Trainer Kevin McKenna ist mit sofortiger Wirkung beendet worden. Am vergangenen Wochenende hatte der Drittligist mit 0:3 bei Aufsteiger Türkgücü München verloren. Der FCK ist nach zwei Spieltagen Tabellenletzter.

"Diese Entscheidung fällt uns allen sehr schwer, insbesondere da Boris Schommers und Kevin McKenna in den vergangenen Monaten enorme Energie und Kraft in ihre Arbeit und den FCK gesteckt haben. Das Spiel in München hat uns alle hart getroffen und wir haben im Anschluss eine umgehende Analyse der Situation vorgenommen", wird Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt in der Mitteilung zitiert. Und weiter: "Die Mannschaft hat sich leider durch die Themen der letzten Woche beeinflussen lassen und hat auf dem Platz nicht die gewünschte Reaktion gezeigt."

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Notzon: Trares kein Schommers-Nachfolger

Als Nachfolger von Schommers wurde kurzzeitig der ehemalige Waldhof-Mannheim-Coach Bernhard Trares ins Spiel gebracht. Einen Kontakt zu Ex-Bundesliga-Profi hatte Sportchef Boris Notzon zuletzt aber deutlich dementiert. "Das ist eine totale Ente. Der Berater von Trares hat mich einen Tag nach der Meldung angerufen und sich entschuldigt. Sie haben nichts damit zu tun", erklärte der FCK-Verantwortliche. Trares hatte sich den Saison-Auftakt der Roten Teufel gegen Absteiger Dynamo Dresden (0:2) im Fritz-Walter-Stadion angeschaut.