10. November 2021 / 17:10 Uhr

"In beiderseitigem Einvernehmen": Kaiserslautern trennt sich von Geschäftsführer Oliver Voigt

"In beiderseitigem Einvernehmen": Kaiserslautern trennt sich von Geschäftsführer Oliver Voigt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Oliver Voigt war seit Anfang Dezember 2019 Geschäftsführer in Kaiserslautern.
Oliver Voigt war seit Anfang Dezember 2019 Geschäftsführer in Kaiserslautern. © IMAGO/Eibner
Anzeige

Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat sich von Geschäftsführer Oliver Voigt getrennt. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt. Der 52-Jährige, der zuvor auch bei Eintracht Braunschweig tätig war, war seit Dezember 2019 im Amt.

Der 1. FC Kaiserslautern hat die Trennung von Geschäftsführer Oliver Voigt bestätigt. Der 52-Jährige werde den Drittligisten „im besten beiderseitigen Einvernehmen zum 30. November 2021 verlassen“, teilte der Klub am Mittwoch mit. Der Beirat werde mit der notwendigen Ruhe und Sorgfalt die kaufmännische Geschäftsführung neu besetzen.

Anzeige

Dass Voigt nicht mehr Geschäftsführer ist, war aus einer Handelsregister-Bekanntmachung des Amtsgerichts Kaiserslautern hervorgegangen, von der zunächst der SWR berichtete. Voigt, dessen Vertrag noch bis zum 30. Juni 2022 lief, war im Sommer 2020 maßgeblich daran beteiligt, dass der Pfälzer Traditionsverein ein Insolvenzverfahren erfolgreich abwickeln konnte und so einen Großteil seiner Schulden los wurde.

Nach Kicker-Angaben erfolgte die Trennung aus privaten Gründen. Voigt hatte sich in den vergangenen Monaten weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Der gebürtige Dortmunder war seit Anfang Dezember 2019 Geschäftsführer der FCK-Management GmbH. Nach seiner Berufung war er zunächst sowohl für den kaufmännischen als auch den sportlichen Bereich zuständig. Seit dem 1. März dieses Jahres stand ihm mit Ex-Profi Thomas Hengen ein Geschäftsführer Sport zur Seite.

"Mein Dank gilt allen Fans, den Sponsoren, den Gremien und nicht zuletzt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des 1. FC Kaiserslautern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen zwei Jahren", bedankte sich Voigt auf der Homepage des FCK. "In dieser Zeit haben wir es geschafft, den Verein durch seine wohl schwierigste und herausforderndste Phase zu führen und ihm durch ein solides Fundament eine positive Perspektive für eine nachhaltige Entwicklung in den nächsten Jahren zu ermöglichen. Ich wünsche dem FCK alles Gute, vor allem natürlich den möglichst zeitnahen Aufstieg in die 2. Bundesliga."