16. Mai 2019 / 20:08 Uhr

Lizenz wohl gesichert: 1. FC Kaiserslautern einigt sich mit Investor Flavio Becca

Lizenz wohl gesichert: 1. FC Kaiserslautern einigt sich mit Investor Flavio Becca

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Investor Flavio Becca und der FCK haben sich auf eine Zusammenarbeit verständigt.
Investor Flavio Becca und der FCK haben sich auf eine Zusammenarbeit verständigt.
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Der finanziell schwer angeschlagene Traditionsverein 1. FC Kaiserlautern hat sich auf eine Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Flavio Becca verständigt. Damit dürfte die Lizenz für die kommenden Drittliga-Saison gesichert sein.

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Der Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat sich nach einer wochenlangen Hängepartie auf eine Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Unternehmer Flavio Becca geeinigt. Das teilte der Verein am Donnerstag mit. Somit kommt es auch nicht zu dem von Kreditgeber Quattrex angekündigten Rückzug. Die wirtschaftliche Schieflage ist damit zunächst korrigiert, die Lizenz für die kommende Drittliga-Spielzeit dürfte gesichert sein.

In einer Beiratssitzung am Donnerstag stimmte das fünfköpfige Gremium mit drei zu zwei Stimmen für einen Einstieg Beccas und gegen das Investment einer regionalen Investorengruppe. Michael Littig, Beiratsmitglied und Aufsichtsratsvorsitzender des e.V., trat daraufhin von seinen Ämtern zurück. Details und Inhalte der Kooperation zwischen Becca und dem FCK sind noch nicht bekannt. Vor rund zwei Wochen bot Becca dem Fritz-Walter-Klub ein Darlehen über 2,6 Millionen Euro an und stellte bis zu 25 Millionen in den kommenden fünf Jahren in Aussicht.

1. FC Kaiserslautern: Tiefer Fall nach großem Erfolg

Die 1950er Jahre, die goldenen Jahre, sind der erste Höhepunkt in der Erfolgsvita des 1. FC Kaiserslautern. 1951 nimmt FCK-Legende Fritz Walter die erste deutsche Meisterschaft für die Pfälzer entgegen (Foto), eine weitere 1953 und zwei Finalteilnahmen in den beiden folgenden Jahren schließen sich an. Zur Galerie
Die 1950er Jahre, die "goldenen Jahre", sind der erste Höhepunkt in der Erfolgsvita des 1. FC Kaiserslautern. 1951 nimmt FCK-Legende Fritz Walter die erste deutsche Meisterschaft für die Pfälzer entgegen (Foto), eine weitere 1953 und zwei Finalteilnahmen in den beiden folgenden Jahren schließen sich an. ©
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Investor stellt Forderung

Gleichzeitig stellte er jedoch die Forderung, Littig müsse von seinen Ämtern zurücktreten, weshalb der Deal zunächst scheiterte. Ob diese Summen und die Rücktrittsforderung auch Teil des jetzt verhandelten Abkommens sind, ist noch unklar. Littig begründete seine Entscheidung damit, dass er Ruhe in die Gremien bringen und einen wichtigen Beitrag zur Befriedung innerhalb des 1. FC Kaiserslautern leisten möchte.

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Auch auf Finanzpartner Quattrex kann sich der FCK damit wieder verlassen. Das Stuttgarter Unternehmen hatte für den Fall, dass der FCK den Becca-Deal ausschlägt und stattdessen mit der regionalen Investorengruppe kooperiert, keine weiteren Darlehen gewähren wollen.

Jetzt dürfte es jedoch zu der Auszahlung des angepeilten Kredits über 2 Millionen Euro und der Vermittlung zu weiteren Finanzpartnern kommen. In den vergangenen Jahren lieh sich der FCK bereits 6 Millionen Euro von Quattrex.

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