26. April 2019 / 21:41 Uhr

"Anfang raus"-Rufe nach Köln-Pleite gegen Darmstadt - Horn "kann den Frust verstehen"

"Anfang raus"-Rufe nach Köln-Pleite gegen Darmstadt - Horn "kann den Frust verstehen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Markus Anfang steht nach der Niederlage des 1. FC Köln gegen Darmstadt unter Druck.
Markus Anfang steht nach der Niederlage des 1. FC Köln gegen Darmstadt unter Druck. © dpa
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Der 1. FC Köln kann einfach nicht mehr gewinnen - und an diesem Wochenende immer noch nicht den Wiederaufstieg perfekt machen. Der Druck auf Trainer Markus Anfang wächst.

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Der 1. FC Köln muss seine Aufstiegs-Feierlichkeiten um mindestens eine weitere Woche verschieben. Zum Auftakt des 31. Spieltags in der 2. Bundesliga kassierte der Tabellenführer beim 1:2 gegen Darmstadt 98 schon die achte Saison-Niederlage und ist damit seit vier Spielen ohne Sieg - entsprechend schlecht war die Stimmung nach Abpfiff.

Der sechste Aufstieg in die Bundesliga kann damit unabhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz noch nicht an diesem Wochenende fixiert werden. Die aufgekommene Kritik an Trainer Markus Anfang dürfte sich trotz des bevorstehenden Aufstiegs verschärfen. Von den Rängen waren schon während der Partie laute "Anfang raus!"-Rufe zu hören - die der Ex-Kieler nicht gehört haben will. Anfang bei Sky: "Ich kann Unmut und Enttäuschung verstehen. Das ist ärgerlich und tut weh. Die Gesamtsituation ist nach wie vor nicht schlecht - es kotzt an, wenn dieses Spiel nicht gewinnst."

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Köln-Keeper Horn: "Das ist zum Kotzen"

Die Darmstädter haben derweil nur zwei von acht Partien unter Trainer Dimitrios Grammozis verloren und sicherten so schon drei Spiele vor dem Saisonende den Klassenverbleib. Den vierten Sieg unter Grammozis sicherte Joker Felix Platte vier Minuten nach seiner Einwechslung (76.). Die erste Führung durch Serdar Dursuns (34.) elftes Saisontor hatte Jhon Cordoba mit seinem 17. Treffer ausgeglichen (66.). Köln war dominant, aber höchst unglücklich im Abschluss. "Vorne haben wir Chancen ohne Ende. Das ist Kotzen", meckerte Kölns Torwart Timo Horn.

Mehr zur Lage des 1. FC Köln

Die ohne Florian Kainz (gesperrt) und Anthony Modeste (Oberschenkelprobleme) angetretenen Gastgeber, die auch noch früh Christian Clemens durch eine Knie-Verletzung verloren (32.), taten sich in der ersten Halbzeit extrem schwer gegen die vom ehemaligen FC-Profi Grammozis gut eingestellten Südhessen. Diese nutzten dann auch noch ihre erste nennenswerte Torchance durch Dursuns Kopfball. Nach einer kurzen Schockphase erhöhten die Kölner den Druck, agierten aber meist zu umständlich und zu langsam. Ein Ruck ging erst nach der Einwechslung von Louis Schaub durch das Team. Sieben Minuten danach traf Cordoba nach einer Flanke des eifrigen Dominick Drexler per Kopf. Köln blieb am Drücker, ließ sich dann aber eiskalt auskontern.

Wie geht es mit dem "Effzeh" jetzt weiter? Anfang steht trotz der klaren Führung an der Tabellenspitze mehr denn je unter Druck. "Die Erwartungshaltung ist die ganze Saison schon groß. Man kann den Frust der Fans auch verstehen", sagte Horn. Anfang zeigte sich kämpferisch: "Ich kann nur weiterarbeiten und analysieren. Jetzt müssen wir es auch erst einmal sacken lassen."

So reagiert das Netz auf die Köln-Niederlage:

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