01. Mai 2020 / 20:27 Uhr

1. FC Köln bestätigt: Drei positive Corona-Tests im Team - Training läuft trotzdem weiter

1. FC Köln bestätigt: Drei positive Corona-Tests im Team - Training läuft trotzdem weiter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Beim 1. FC Köln sind drei Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Beim 1. FC Köln sind drei Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. © imago images/Kirchner-Media
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Die flächendeckenden Corona-Tests der DFL haben zu den ersten Befunde geführt. Der 1. FC Köln hat am Freitag bestätigt, dass Personen aus dem Team positiv auf das Coronavirus getestet worden seien.

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Die nächsten Corona-Fälle in der Bundesliga: Beim 1. FC Köln haben sich drei Personen mit dem Coronavirus infiziert, wie der Bundesligist am Freitagabend mitteilte. Die Namen der Erkrankten veröffentlichten die Kölner nicht. Nach Informationen des Kölner Express und der Bild soll es sich um zwei Spieler und einen Betreuer handeln. Wie der Klub in seiner Pressemitteilung schreibt, müssen sich die drei Personen nun in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben. Sie seien allesamt frei von Symptomen. In der Bundesliga hatten sich zuvor im März zwei Spieler von Eintracht Frankfurt sowie jeweils ein Profi des SC Paderborn und von Hertha BSC mit dem Virus infiziert

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Spieler des 1. FC Köln waren am Donnerstag als Teil der von der Deutschen Fußball Liga (DFL) angeordneten flächendeckenden Corona-Tests getestet worden. Regelmäßige Kontrollen sind ein Teil des DFL-Konzepts, um noch im Mai die Bundesliga-Saison mit Geisterspielen fortsetzen zu können. Am kommenden Mittwoch könnte es durch die Politik bereits ein Startsignal geben.

Fortsetzung oder Abbruch: So ist der Stand in den internationalen Topligen

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Training beim 1. FC Köln läuft trotz positiver Corona-Tests weiter

Das Training beim 1. FC Köln laufe aber trotzdem weiter, "aufgrund der bereits seit dem 6. April praktizierten Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen im Gruppentraining", wie der Bundesliga-Zehnte schreibt. "Voraussetzung dafür ist, dass der entsprechende Personenkreis weiter so getestet wird, wie es im medizinischen Konzept der 'Taskforce Sportmedizin/Sonderspielbetrieb' der Deutschen Fußball-Liga DFL vorgesehen ist." Die Fortsetzung des Trainings sei am Freitag mit dem Vorsitzenden der Taskforce, DFB-Arzt Tim Meyer, und Prof. Dr. med. Barbara Gärtner, Fachärztin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, so abgestimmt worden.

"Wir sehen jetzt im Alltag, dass unser Konzept frühzeitig Risiken erkennt und reduziert. Dazu werden wir stets im engen Austausch mit den zuständigen Gesundheitsbehörden und den medizinischen Experten sein", sagte DFB-Arzt Meyer nach den positiven Tests. "Wir sind überzeugt, dass wir den Spielern mit unserem Konzept die Ausübung ihres Berufs unter bestmöglichem Infektionsschutz ermöglichen können."

Als erster Klub kündigte der Tabellendritte RB Leipzig für Anfang nächste Woche die Rückkehr ins Mannschaftstraining an, sofern zwei vorherige Corona-Tests bei allen Spielern negativ ausfallen.

Köln-Boss Horst Heldt: "Maßnahmen haben sich bewährt"

Auch Köln-Geschäftsführer Horst Heldt äußerte sich zu den positiven Corona-Fällen bei seinem Klub. Er erklärte, warum die Kölner die Namen der Infizierten nicht veröffentlicht: "Die Gesundheit und die Privatsphäre unserer Spieler und Mitarbeiter hat Vorrang vor allen anderen Überlegungen", wird Heldt zitiert. "Die bisherigen Maßnahmen sowie die Strategie regelmäßiger Tests haben sich dahingehend bewährt, dass wir jetzt mit individuellen Lösungen reagieren können."