28. November 2020 / 19:36 Uhr

Köln-Trainer Gisdol nach Ende der Sieglos-Serie überglücklich: "Trotz des Drecksvirus nicht verflucht"

Köln-Trainer Gisdol nach Ende der Sieglos-Serie überglücklich: "Trotz des Drecksvirus nicht verflucht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Markus Gisdol hatte nach dem 2:1-Sieg seines 1. FC Köln bei Borussia Dortmund gut lachen.
Trainer Markus Gisdol hatte nach dem 2:1-Sieg seines 1. FC Köln bei Borussia Dortmund gut lachen. © Max Maiwald/DeFodi Images/Pool
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Der 1. FC Köln hat nach dem 2:1 bei Borussia Dortmund allen Grund zur Freude. Schließlich bleibt ihnen ein Vereinsnegativrekord erspart - nach 18 Bundesliga-Spielen ohne Sieg gab es wieder einen Dreier. FC-Trainer Markus Gisdol war nach dem Spiel ruhig, wählte aber markante Worte.

Der erste Sieg nach zuvor saisonübergreifend 18 Spielen ohne Erfolg und der erste Dreier beim BVB seit April 1991: Der 2:1-Coup der Rheinländer am Samstag in Dortmund war vor allem für den zuletzt in die Kritik geratenen Kölner Trainer Markus Gisdol eine Genugtuung. "Dieses Spiel war eine Schlacht", schwärmte der Coach, "wir haben eine abartige Laufleistung absolviert. Der Sieg ist eine tolle Botschaft in Richtung unserer Fans. Diese Mannschaft ist gut, sie kann Dinge leisten, die man ihr zuletzt nicht zugetraut hat."

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Monatelang war Köln in einem Abwärtsstrudel, profitierte in der Öffentlichkeit wohl lediglich davon, dass die Krise beim FC Schalke 04 noch dramatischer war. Nun ist die Misere vorerst gebrochen. "Es ist ein Anfang gemacht in die Richtung, dass wir Zählbares haben, diese Serie, die unendlich schien, endlich vorbei ist und dass wir trotz des Drecksvirus nicht verflucht sind und trotzdem Spiele gewinnen können", gab sich Gisdol kämpferisch. Die Kölner waren seit Beginn der Corona-Krise ohne Dreier geblieben.

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Köln-Keeper Horn: "Bin unheimlich stolz"

Euphorisch kommentierte Gäste-Keeper Timo Horn bei Sky den Überraschungserfolg beim BVB. "Dass heute - gegen einen eigentlich übermächtigen Gegner - der Zeitpunkt ist, hatten die wenigsten geglaubt. Ich bin unheimlich stolz. Wir alle hätten im Vorfeld einen Punkt unterschrieben. Dass es drei wurden, hat niemand erwartet", sagte der 27-Jährige, der zuletzt wegen einiger Patzer teils heftig kritisiert worden war.

Trotz der durchaus markanten Worte war Gisdol unmittelbar nach dem Sieg ruhig geblieben. Der 51-Jährige erklärte das so: "Wir haben enorm viel Zuspruch bekommen von den Fans, von den echten Fans, die den Klub lieben, die Mannschaft lieben und getragen haben. Das haben wir immer gespürt, es ist auch ein kleines Dankeschön."