14. November 2020 / 06:28 Uhr

Präsident Werner Wolf spricht Trainer Vertrauen aus: 1. FC Köln hält an Markus Gisdol fest

Präsident Werner Wolf spricht Trainer Vertrauen aus: 1. FC Köln hält an Markus Gisdol fest

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der 1. FC Köln hält laut Präsident Werner Wolf (r.) weiter an Trainer Markus Gisdol fest.
Der 1. FC Köln hält laut Präsident Werner Wolf (r.) weiter an Trainer Markus Gisdol fest. © imago images/Herbert Bucco
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Der 1. FC Köln wird sich trotz 17 Spielen ohne Sieg nicht von Trainer Markus Gisdol trennen. Wie Präsident Werner Wolf im "Express" betonte, genießt der Ex-Hamburger sowohl im Vorstand als auch in der Geschäftsführung weiterhin das volle Vertrauen.

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Die Führungsebene des 1. FC Köln scheint trotz der bislang schlechten Saisonbilanz in der Bundesliga von der Arbeit von Trainer Markus Gisdol überzeugt zu sein. Klub-Präsident Werner Wolf antwortete in einem Interview des Express auf die Frage, ob Gisdol der richtige Trainer für den Verein sei: "Ja, das ist er."

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Der 1. FC Köln ist in dieser Spielzeit noch sieglos und steht mit lediglich drei Punkten auf dem 16. Tabellenplatz, der eine Teilnahme an der Abstiegsrelegation bedeuten würde. Der stolze Traditionsklub ist saisonübergreifend mittlerweile sogar seit 17 Spielen ohne Sieg, scheint in dieser Saison ums nackte Überleben kämpfen zu müssen.

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Wolf verspricht sich nach eigenen Worten eine Rückkehr zum Erfolg, indem Sportgeschäftsführer Horst Heldt eng mit dem Trainer zusammenarbeitet. Heldt begleite die tägliche Trainingsarbeit von Gisdol. "Er beobachtet seinen Umgang mit der Mannschaft und seine interne Wirkung", sagte Wolf und fügte an: "Heldt ist absolut überzeugt von ihm. Und diese Einschätzung teilen sowohl Vorstand als auch Geschäftsführung."

Heldt: "Sind über den Status der kurzfristigen Betrachtung hinaus"

Heldt hatte das Festhalten der Kölner an Gisdol zuletzt ausführlich begründet."Wir sind über den Status der kurzfristigen Betrachtung längst hinaus", sagte Heldt im "Doppelpass" bei Sport1: "Wir müssen aufgrund der besonderen Herausforderungen dieser Zeit leider Gottes ein Stück weiterdenken." Er stellte klar: "Es besteht eine existenzielle Bedrohung, es geht um das Überleben das Klubs. Deshalb muss das Ziel sein, mit wenig Geld dauerhaft in der Liga zu bleiben." Für Gisdol spreche unter anderem, "dass wir in diesen Zeiten zum Beispiel mehr Jugendspieler einbauen müssen. Und dafür brauchst du einen Trainer, der gerne mit jungen Spielern arbeitet und sie nach vorne bringt".