23. Juli 2019 / 14:32 Uhr

1. FC Lok Leipzig Außenseiter im Rennen um die Meisterschaft

1. FC Lok Leipzig Außenseiter im Rennen um die Meisterschaft

LVZ
Leipziger Volkszeitung
Der 1. FC Lok Leipzig schneidet nicht ganz so gut bei der Trainerumfrage der Regionalliga ab. Nur vier der Regionalliga-Trainer rechnen dem Leipziger Verein die Chancen auf die Meisterschaft zu.
Der 1. FC Lok Leipzig schneidet nicht ganz so gut bei der Trainerumfrage der Regionalliga ab. Nur vier der Regionalliga-Trainer rechnen dem Leipziger Verein die Chancen auf die Meisterschaft zu. © Christian Modla
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Bei der Trainer-Umfrage der Regionalliga Nordost vor Beginn der Saison 2019/20 werden Wacker Nordhausen und FC Energie Cottbusdie besten Chancen auf die Meisterschaft zugesprochen. Der 1. FC Lok Leipzig hingegen ist eher einer der Außenseiter.

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Leipzig. Die am Freitag mit dem Duell des 1. FC Lok Leipzig gegen Hertha BSC II (19.30 Uhr, Plache-Stadion) beginnende Spielzeit 2019/2020 in der Regionalliga Nordost verspricht Hochspannung im Rennen um die Meisterschaft. Davon sind die 18 Trainer überzeugt. In der Umfrage vor dem Start werden Wacker Nordhausen (15 Stimmen) und Drittliga-Absteiger FC Energie Cottbus (14) am höchsten gehandelt. Den aktuellen Vizemeister Berliner AK haben immerhin elf Experten erneut für einen Spitzenplatz auf der Rechnung. Zu den Außenseitern gehören der 1. FC Lok Leipzig (vier Stimmen) und die U23 von Hertha BSC (zwei), die sich am Freitag, 26. Juli, 19.30 Uhr, im Eröffnungsspiel gegenüberstehen. Auch Rot-Weiß Erfurt (fünf) und Viktoria Berlin (drei) wird eine gute Rolle zugetraut. Die Trainerumfrage.

Karsten Heine (VSG Altglienicke): Dem FSV Wacker Nordhausen, dem Berliner AK und Rot-Weiß Erfurt räume ich die größten Chancen auf die Meisterschaft ein. Als Überraschungsmannschaft könnte der FC Viktoria Berlin dazustoßen. Wir wollen weiterhin attraktiven Fußball anbieten und streben einen einstelligen Tabellenplatz an.

Sven Köhler (VfB Auerbach): Das Rennen um die Meisterschaft machen der FSV Wacker Nordhausen, der FC Energie Cottbus, Rot-Weiß Erfurt und der Berliner AK unter sich aus. Da wir unter Amateurbedingungen trainieren, geht es für uns nur um den Klassenverbleib. Dabei wollen wir möglichst eine erneute Zittersaison vermeiden.

Marco Vorbeck (SV Babelsberg): Energie Cottbus und Wacker Nordhausen haben die höchsten Etats in der Liga. Daher sind diese beiden Vereine meine Favoriten für die Meisterschaft. Wenn alles gut läuft, sehe ich uns im gesicherten Mittelfeld. Unser Etat wurde reduziert, der Kader entsprechend verschlankt.

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Ersan Parlatan (Berliner AK): Der FSV Wacker Nordhausen, der 1. FC Lokomotive Leipzig und der FC Energie Cottbus sind für mich die größten Favoriten auf die Meisterschaft. Wir wollen unseren zweiten Platz aus der vergangenen Saison bestätigen und erneut eine gute Rolle spielen.

Björn Joppe (1. FC Lok Leipzig): Der FC Energie Cottbus und Wacker Nordhausen werden das Rennen um die Meisterschaft unter sich ausmachen. Beide Vereine verfügen über die größten finanziellen Mittel. Wir haben die vergangene Spielzeit auf Platz sechs abgeschlossen, streben eine bessere Platzierung an und wollen dafür permanent den Kontakt zu den Spitzenplätze beibehalten.

Christian Benbennek (BFC Dynamo): Am Ende werden sich wohl die Vereine durchsetzen, die über die besten finanziellen Möglichkeiten verfügen. Außerdem sollte mit dem FC Energie Cottbus als Drittliga-Absteiger zu rechnen sein. Wir befinden uns in dieser Saison im Umbruch. Wichtig ist für uns, dass wir stabil werden und sich die Mannschaft schnell findet. Die Arbeit können wir nicht an einem Tabellenplatz festmachen.

Andreas Neuendorf (Hertha BSC II): Ich sehe keine Mannschaft in einer Favoritenrolle. Es gibt mehrere Vereine, die um den Aufstieg mitspielen wollen. Wir wollen in der Liga bleiben und guten Fußball spielen. Dabei steht im Vordergrund, dass wir viele junge Spieler einbauen und an den Männerbereich heranführen.

Benedetto Muzzicato (Viktoria Berlin): Ich denke, dass der FC Energie Cottbus hoch im Kurs steht. Mit „Pele“ Wollitz hat der Verein einen sehr erfahrenen und erfolgshungrigen Trainer an der Seitenlinie. Aber auch dem Berliner AK und der U23 von Hertha BSC traue ich eine gute Rolle zu. Der Erfolg im Verbandspokal hat unsere Mannschaft zusammengeschweißt, sodass mir der Start als neuer Trainer erleichtert wurde. Als Ziel geben wir in dieser Saison eine Platzierung unter den besten fünf Teams aus.

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Erik Schmidt (Bischofswerdaer FV): Am Ende wird der FC Energie Cottbus ganz oben stehen. Da lege ich mich fest. Außenseiter-Chancen sehe ich nur für Wacker Nordhausen. In der Liga zu bleiben, wird für uns schwer genug. Darauf müssen wir den Fokus richten.

Claus-Dieter Wollitz (FC Energie Cottbus): Der FSV Wacker Nordhausen hat in der vergangenen Rückrunde schon gut gespielt und mit Jan Lohmannsröben einen Mentalitätsspieler dazugeholt. Auch den 1. FC Lokomotive Leipzig, der seit einem Jahr auf Profitum umgestellt hat, und den Berliner AK habe ich auf dem Zettel. Da unser Kader noch nicht komplett ist, wäre es unseriös, vom direkten Wiederaufstieg zu sprechen. Wir haben das Ziel, aber aktuell ist es doch unrealistisch.

Thomas Brdaric (FC Rot-Weiß Erfurt): Ich lege mich auf Wacker Nordhausen fest, weil der Verein über ein hohes Budget verfügt und die Mannschaft schon in der vergangenen Rückserie gezeigt hat, dass sie das Potenzial für den Aufstieg besitzt. Wir wollen unsere Leistungen aus der vergangenen Saison wiederholen und uns dabei stetig verbessern. Daher visieren wir mindestens den fünften Platz an.

Matthias Maucksch (Union Fürstenwalde): Am Ende werden sicher die Teams in der Tabelle ganz oben stehen, die am meisten investiert haben. Das sind der Berliner AK, der 1. FC Lokomotive Leipzig und der FSV Wacker Nordhausen. Dazu kommen der FC Energie Cottbus und der FC Viktoria Berlin. Wir wollen eine junge und schlagkräftige Truppe auf den Platz schicken. Vielleicht schaffen wir es auch, uns mit einem einstelligen Tabellenplatz zu belohnen. Mit dem Klassenverbleib wären wir aber auch schon zufrieden.

Miroslav Jagatic (BSG Chemie Leipzig): Nach dem Abstieg will der FC Energie Cottbus mit aller Macht zurück in die 3. Liga. Außerdem sehe ich Wacker Nordhausen und den Berliner AK ganz weit vorne. Wir müssen als Aufsteiger kleine Brötchen backen. Ich erwarte eine ganz harte Saison, in der es für uns nur um den Klassenverbleib geht.

Sven Körner (Germania Halberstadt): Der FSV Wacker Nordhausen hat seinen Kader gut verstärkt und wird oben mitspielen. Auch Lok Leipzig, Rot-Weiß Erfurt und Energie Cottbus bieten hervorragende Bedingungen in der Regionalliga Nordost. Bei uns gab es einen großen Umbruch mit zahlreichen Zugängen. Da müssen wir uns erst einmal als Team finden. An erster Stelle steht bei uns der Klassenverbleib.

Uwe Lehmann (SV Lichtenberg 47): An Energie Cottbus kommt aus meiner Sicht keiner vorbei. Die Mannschaft will sofort wieder hoch und verfügt über ein großes Budget. Rot-Weiß Erfurt, Wacker Nordhausen und der Berliner AK können ebenfalls oben mitspielen. Für uns steht als Aufsteiger nur der Klassenverbleib im Fokus.

Heiko Weber (ZFC Meuselwitz): Der FC Energie Cottbus verfügt mindestens über Drittliga-Strukturen und wird ganz oben mitspielen. Auch mit dem FSV Wacker Nordhausen, der sehr viel Geld in die Hand genommen hat, ist stark zu rechnen. Der Berliner AK könnte als Überraschungsmannschaft erneut eine gute Rolle spielen. Für uns zählt nur der Klassenverbleib. Ein zehnter Platz wäre für uns wie eine Meisterschaft.

Heiko Scholz (FSV Wacker Nordhausen): Der FC Energie Cottbus wird als Absteiger eine gute Rolle spielen. Vielleicht können Hertha BSC II, der Berliner AK und der FC Viktoria Berlin mithalten. Unser Ziel ist es, so lange wie möglich oben mitzuspielen. Wir haben den Kader fast komplett zusammengehalten und uns punktuell verstärkt. Unser Vorteil ist eine eingespielte Mannschaft.

Ingo Kahlisch (FSV Optik Rathenow): Den FSV Wacker Nordhausen muss man jetzt mal in die Pflicht nehmen. Der Verein spielt seit Jahren oben mit und hat sich erneut sinnvoll verstärkt. Energie Cottbus, Rot-Weiß Erfurt und den Berliner AK sehe ich dann dahinter. Für uns zählt nur der Klassenverbleib. Als Ausbildungsverein gibt es für uns nur diese Zielsetzung.

MSPW

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