06. März 2020 / 08:26 Uhr

1. FC Lok Leipzig ist heiß auf das Topspiel in Berlin

1. FC Lok Leipzig ist heiß auf das Topspiel in Berlin

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
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Matthias Steinborn im Zweikampf beim Hinspiel gegen den Berliner AK. © PICTURE POINT
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Am Sonntagnachmittag gastiert Lok beim Berliner AK. Nach dem 2:2 aus dem Hinspiel, wollen die Leipziger diesmal drei Punkte mitnehmen.

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Leipzig. Wolfgang Wolf hatte es in Aussicht gestellt, nach dem nervenaufreibenden 4:2-Sieg gegen den ZFC Meuselwitz setzte er es zufrieden und gönnerhaft in die Tat um. Seine Spieler, die zum ersten Mal in dieser Saison von der Tabellenspitze der Regionalliga Nordost winken, bekamen Sonntag und Montag frei.

Ab Dienstag bat der Trainer wieder alle in die Connewitzer Straße, um das womöglich noch vorhandene Adrenalin des Freitagspiels in produktive Einheiten zu katalysieren und sein seit Wochen erfolgsverwöhntes Team auf einen Gegner vorzubereiten, der in der noch jungen Rückrundentabelle vor den Leipzigern steht: der Berliner AK.

DURCHKLICKEN: Bilder vom 2:2 gegen den Berliner AK

Der 1. FC Lok und der Berliner AK trennen sich im Freitagabendspiel 2:2-Unentschieden. Zur Galerie
Der 1. FC Lok und der Berliner AK trennen sich im Freitagabendspiel 2:2-Unentschieden. ©

Die Hauptstädter kauften sich im Winter neue Kräfte ein, rüsteten mit sieben Neuzugängen nach und rutschten mit vier Siegen und fünfzehn Toren in vier Spielen ins neue Jahr, unter anderem besiegte das Team von Coach Dirk Kunert Loks Aufstiegskonkurrenten VSG Altglienicke 3:1.

Druck nimmt zu

Am Sonntag (13.30 Uhr) werden die Prosbtheidaer in Berlin eine für sie unbekannte Situation vorfinden. Sie müssen nicht mehr jagen, sie sind nun die Gejagten und haben auf einmal etwas zu verlieren – die Tabellenführung.

„Selbstverständlich nimmt der Druck zu“, erklärt Maik Salewski. Das Traumtor des Mittelfeldspielers gegen Meuselwitz war die Eröffnungsszene eines turbulenten Dramas, zu dessen aufregender Handlung auch die üppige Feuershow der Lok-Ultras beigetragen hat. Die Folge: eine kurze Spielunterbrechung.

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„Da muss man drüber sprechen: das ist unnötig“, sagte Wolf nach Abpfiff und erklärte: „Das nimmt das Tempo aus dem Spiel. Ich bin kein Fan davon und hoffe, dass sie es nicht mehr machen.“ Vizepräsident Alex Voigt ärgerte sich: „Da müssen wir uns mit den Leuten aus der Kurve zusammensetzen, das geht nicht. Wer sowas macht, muss auch mit den finanziellen Kosten leben. Wir werden mit ihnen reden und fragen: wieso, weshalb, warum?“

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