15. Dezember 2019 / 19:22 Uhr

1. FC Lok Leipzig nach Heimsieg gegen Erfurt auf Platz 2 eingefahren

1. FC Lok Leipzig nach Heimsieg gegen Erfurt auf Platz 2 eingefahren

Udo Zagrodnik
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1. FC Loks Pfeffer leitet den Heimsieg mit Treffer zum 2:1 ein. © Christian Modla
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Nach dem 2:1 Heimsieg des 1. FC Lok gegen RW Erfurt überwintern die Leipzig Probstheidaer auf dem 2.Regionalligaplatz.

Leipzig. Eine Woche vorm Weihnachtsfest wurde in der Fußball-Regionalliga Nordost noch ein Spieltag ausgetragen. Im Probstheidaer Bruno-Plache-Stadion spielte der 1. FC Lokomotive Leipzig gegen den FC Rot-Weiß Erfurt. Einen würdigen Rahmen bildete die Kulisse mit 4.337 Zuschauern im Stadionrund, die Meisten aus der Messestadt und ihrer weiträumiger Umgebung (Halle/Saale, Delitzsch, Wurzen, Altenburg, Regis-Breitingen u.v.m.). Unter ihnen waren auch rund 500 stimmgewaltige Blumenstädter Fans, die aus Erfurt, Arnstadt, Eisenach, Gotha und weiteren Städten angereist waren. Die Begegnung begann mit einem Lattenstreifer der Erfurter. Wenig später sah mancher auf der Gegenseite ein Handspiel im Strafraum, doch die Proteste hielten sich in Grenzen. In der Folgezeit war die Lokomotive optisch überlegen, hatte mehr Ballbesitz, konnte aber diese Überlegenheit nicht in Tore umsetzen. Die großen Torszenen bleiben aus. Nach rund einer halben Stunde hatte dann Maik Salewski den Torschuss auf dem Fuß, doch er scheiterte am rot-weißen Torhüter Jannick Theißen, der in der Folgezeit Unsicherheiten zeigte, mehrmals nachfassen musste. Und dann passierte es, aus dem Nichts, Lucas Surek erzielte für die Gäste das 0:1, dem ein Konter vorausgegangen war. Offiziell waren noch drei Minuten bis zur Pause zu spielen. Nach einer Spielertraube kurz vor der Mittellinie (in der Lok-Hälfte), beriet sich das Schiedsrichterkollektiv und Pierre Becken (RWE) sah die rote Karte, was heißt Platzverweis und die Loksche nun in Überzahl. Wenig später kam vom Schiedsrichter Pascal Wien der Pausenpfiff. Assistiert wurde er an der Tribünenseite von Rasmus Jessen und an der Gegengeraden von Tim David Horacek. An den Imbissbuden und Toilettenhäuschen bildeten sich lange Schlangen.

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Das Stadionheft des 1. FC Lokomotive Leipzig zum Spiel gegen Lichtenberg und Erfurt.
Das Stadionheft des 1. FC Lokomotive Leipzig zum Spiel gegen Lichtenberg und Erfurt. © Udo Zagrodnik

Kurz nach dem Wiederanpfiff landete ein Ball von Sascha Pfeffer am linken Pfosten. Nachdem rund 68 Minuten gespielt waren fiel der 1:1 Ausgleich, per Kopf von Djamal Ziane. Die Blau-Gelben blieben spielbestimmend, doch es dauerte seine Zeit bis zur spielentscheidenden Szene. Nach einer Hereingabe von der Gegengeraden in den Strafraum stand Sascha Pfeffer goldrichtig und markierte per Flachschuss den 2:1 Siegtreffer. In den Schlussminuten kam noch ein Pass von Matthias Steinborn zu Stephane Mvibudulu auf Halbrechts, doch er scheiterte am Torhüter Jannick Theißen. Auswechslungen und Unterbrechungen durch Verletzungen nachgespielt, blieb es beim hochverdienten 2:1 Heimsieg der Eisenbahner, der ohne Bäume auszureißen eingefahren wurde. Die Leipziger Lokomotive (um ihren Trainer Wolfgang Wolf) überwintert auf Platz zwei, zwei Punkte hinterm Spitzenreiter FC Energie Cottbus (3:1 Heimsieg gegen Hertha BSC II), gefolgt vom VSG Altglienike (Berlin, noch einen Punkt weniger). RW Erfurt (um ihren Trainer Robin Krüger) bleibt in der zweiten Tabellenhälfte. Ein Fragezeichen ist das hoch verschuldete Wacker Nordhausen (Begegnung gegen Babelsberg abgesetzt). Nun hat die Winterpause begonnen. Um Punkte der Regionalliga wird voraussichtlich wieder am ersten Wochenende des Februar gespielt.

Rund um diese Begegnung

Auf dem Kunstrasen wurde das Vorspiel ausgetragen. In der Sachsenliga der A-Jugend war der 1.FC Lok Leipzig mit 2:0 Toren gegen den VfL Pirna-Copitz siegreich. Die Tore erzielten Theo Linke und Dario Groznica. Als Schiedsrichter fungierte Jens Rohland. In Regis-Breitingen aufgewachsen und alle Fußballaltersklassen durchlaufen, wechselte er wenige Jahre nach seiner Ausbildung zum Schiedsrichter zum Bornaer SV. An diesem Tag fungierten Richard Bachmann und Matthias Sommer als seine Assistenten.

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Auf dem Vorplatz im Stadion wurden an mehreren Ständen Fanartikel verkauft, auch Weihnachtliches. Wer das Tempo verpast hat und noch etwas Passendes sucht, der sollte im Leipziger Zentrum den Fanshop aufsuchen oder elektronisch bestellen per Homepage. Vor Ort, das ist in der Schloßgasse, beim Petersbogen und der S-Bahn Wilhelm-Leuschner-Platz. Aktuell, und Lokfans verkauften selbstgemachten Punsch (ohne Alkohol) und für den kleinen Hunger Stollenstückchen, für jeweils einen Euro, und alles für einen wohltätigen Zweck.

Diese Begegnung der Regionalliga stand unter dem Motto „Lokrufe statt Affenlaute“, was per Transparent in der 66er Fankurve sichtbar war und per verteilter Infoblätter. Ein weiteres 66er Transparent sagte aus: DU BIST NIE ALLEINE * 1.FC LOK LEIPZIG. Die Fangesänge der blau-gelben Fans empfand ich eher besinnlich wie das Weihnachtsfest. Sie waren schon stimmungsvoller. Andererseits war und ist es ein positives Signal, dass weit über 4.000 Fans ins „Bruno“ gepilgert waren. Erfolg bringt mehr Zuschauer.

Im Schaukasten waren und sind Plakate zu zwei Hallenturnieren zu sehen an denen die Loksche teilnimmt, Veranstaltungen 2019/2020 « Top-Sport-Werbeagentur, /1/ das Ur-Krostitzer-Masters am 05.Januar 2020 in Markranstädt und /2/ den Halplus-Cup am 06.Januar 2020 in Halle (Saale). Und am Eingang zum Club Casino wurde ein Pforzheimer Plakat gesichtet. Bitte weiter unten auch das von mir genannte Lok Altenburger Turnier beachten. Es ist im Einzugsgebiet meiner Heimatstadt Regis-Breitingen mit Bahnanschlus, Strecke Leipzig - Zwickau (S5/S5X).

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"REVANCHE" IN PFORZHEIM - 1. FC Lokomotive Leipzig und Stadioneinweihung Brötzinger Tal – Pforzheim fordert Revanche gibt es weitere Vorabinformationen. Bitte auch die offiziellen Vereinsinfos auf https://www.lok-leipzig.com/ beachten und im https://www.sportbuzzer.de/leipzig/ den Ordner Ostthüringen mit dem 23.Neujahrsturnier des SV Lokomotive Altenburg, das/ein regionales Zuschauermagnet der Skatstadt mit Teams aus Altenburg und Umgebung, sowie „Zugpferden“ aus Sachsen und Thüringen.

Noch mehr Fußball gibt es hier:

https://www.sportbuzzer.de/leipzig/, Kreisoberliga Ostthüringen (Herren): News und ... - Sportbuzzer (LVZ-Gebiet Altenburg & Umgebung) und UDO ZAGRODNIK: Infos und Inhalte zum Autor – Sportbuzzer.de (meine Handschrift).

An alle Wünsche für einen schönen Advent, frohe Weihnachten und Wünsche für ein gesundes und friedliches neues Jahr. Achtet das Ehrenamt, den sportlichen Gegner und steht zu Eurem (Heimat)Verein. Fairness ist die Grundvoraussetzung eines jeden Fußballspiels.

U.Zag./15.12.2019