09. Januar 2020 / 19:59 Uhr

1. FC Lok Leipzig verpflichtet Torhüter Fabian Guderitz

1. FC Lok Leipzig verpflichtet Torhüter Fabian Guderitz

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
Fabian Guderitz spielt ab sofort für den 1. FC Lok Leipzig
Fabian Guderitz spielt ab sofort für den 1. FC Lok Leipzig © Verein
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Transferüberraschung in Probstheida: Gibt es nun einen Torwart-Dreikampf bei Lok Leipzig?

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Der 1. FC Lok Leipzig reagiert auf den Ausfall von Stammkeeper Benjamin Kirsten und verpflichtet Fabian Guderitz von Wacker Nordhausen. "Es ist eine sehr attraktive Herausforderung. Ich will den nächsten Schritt machen und helfen das bestmögliche aus der Rückrunde heraus zu holen", sagte das 22-jährige Torwarttalent. Gudenitz unterschreibt einen Vertrag bis zum 30.06.2020 und reiht sich damit bei den seinen zukünftigen Kollegen ein, deren Verträge auch nur noch ein halbes Jahr laufen.

Ohne Einsatz startete Nordhausens Sommertransfer in die Saison, bestritt jedoch vor der Winterpause die letzten sechs Spiele über die volle Distanz, kassierte genauso viele Gegentore und behielt zweimal die weiße Weste. Insgesamt lief der gebürtige Halberstädter 54-mal in der Regionalliga Nordost auf.

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Ausverkauf bei Wacker

Das Duell für die Position zwischen den Pfosten wird dadurch zum Dreikampf: Wolfgang Wolf wollte sich noch nicht zwischen Lukas Wenzel (20, 13 Spiele) und Herbert Schötterl (25, 6 Spiele) festlegen, rief öffentlich die Jagd auf die Nummer 1 aus. Außerdem ist Wolf ein Freund von vier Torhütern – hinten möchte er nichts anbrennen lassen. "Ich freue mich das sich Fabian für uns entschieden hat. Bei uns kann er sich weiter entwickeln und helfen eine erfolgreiche Rückrunde zu spielen“, sagte der Pfälzer Fußballlehrer zum ersten Winter-Neuzugang.

Dies könnte nun der Start des Ausverkaufs bei Wacker Nordhausen sein. Nichtsdestotrotz wolle der insolvente Regionalligist trotz der argen Finanzsorgen die erste sowie die zweite Mannschaft, die in der Oberliga spielt, nicht zurückziehen und mit beiden die Saison beenden. „Wir haben unterm Dach des Vereins ein Finanzierungsmodell gefunden, mit dem wir die Regionalliga- und Oberliga-Saison zu Ende spielen können“, sagte Club-Vizepräsident Hans-Joachim Junker der „Thüringer Allgemeinen“. Auch Ex-RBler Carsten Kammlott betonte bereits, den Verein nicht verlassen zu wollen.

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