21. November 2019 / 18:22 Uhr

1. FC Lok Leipzig vor SV Lichtenberg: Wolfgang Wolfs Wunschzettel

1. FC Lok Leipzig vor SV Lichtenberg: Wolfgang Wolfs Wunschzettel

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
Lok Trainer Wolfgang Wolf 

Spiel 1. FC Lokomotive Leipzig (Lok) vs SV Babelsberg 03, Fußball, Regionalliga Nordost, 21.10.2019
Bis zur Bescherung an Weihnachten vergehen noch ein paar Wochen. Der Wunschzettel von Wolfgang Wolf ist aber schon prall gefüllt. © Christian Modla
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Eine Woche vor der Adventszeit ist Wolfgang Wolfs Wunschzettel bereits gut gefüllt. 

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Leipzig. „Ich will mich nach 50 Minuten auch mal zurücklehnen, weil das Spiel schon entschieden ist“, steht zum Beispiel drauf. Im Pokalspiel gegen den unterlegenen VFC Plauen sah der Cheftrainer und Sportdirektor in Personalunion des 1. FC Lokomotive Leipzig trotz mehrfacher Torchancen „nur“ ein 1:0, bis zur Nachspielzeit mussten er und seine Mannschaft daher im Nebel zittern.

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Der 1. FC Lok zieht mit einem 1:0-Sieg in Plauen ins Halbfinale des Landespokals ein. Zur Galerie
Der 1. FC Lok zieht mit einem 1:0-Sieg in Plauen ins Halbfinale des Landespokals ein. ©
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„Jetzt kommen wir“

„Da habe ich mich schon aufgeregt“, gibt Wolf zu. „Entscheidend ist aber, dass wir uns Chancen raus gespielt haben. Nur zu kompliziert dürfen wir es nicht machen.“ Deswegen lautet auch sein zweiter Wunscheintrag: Abschlüsse. „Wir dürfen keine Angst vorm Schießen haben“, fordert der als Trainer noch ungeschlagene Pfälzer und versichert: „Ich verdamme niemanden, wenn er schießt und der Ball geht vorbei.“

Am Samstag empfängt der Tabellenzweite aus Probstheida den SV Lichtenberg 47, die bis dato den Leipzigern einen guten Dienst im Kampf um die Meisterschaft geleistet haben. In den letzten drei Spielen gewann der Aufsteiger aus dem Berliner Viertel Lichtenberg gegen Ligaprimus Altglienicke und den Hertha BSC Amateuren, außerdem schlugen die Hauptstädter am vergangenen Spieltag Rot-Weiß Erfurt 4:0. „Die haben alles weggefegt, was vor ihrer Flinte gekommen ist“, stellt Wolf ehrfürchtig fest. „Jetzt kommen wir.“

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„Wir haben viel Arbeit vor uns“

Und das mit viel Selbstvertrauen im eigenen Stadion, denn es setzte noch keine Niederlage im Bruno-Plache. „Ich will zu ohne Niederlage zu Hause überwintern“, schreibt der 62-Jährige auf seinen Wunschzettel vor dem vorletzten Heimspiel 2019. Damit dies in Erfüllung geht, möchte er die erste Elf am Wochenende nicht umstellen. „Kevin Schulze ist vielleicht ein Kandidat für die Startelf, ansonsten steht die Mannschaft. Da muss ich kein Geheimnis draus machen“ sagt er und erklärt: „Leistungbedingt gibt es keinen Grund.“

Einen letzten Wunsch muss sich Wolfgang Wolf selber erfüllen: Klarheit schaffen in der Trainerfrage. „Wir haben viel Arbeit vor uns“, gibt er zu und fügt hinzu: „Wir tauschen uns aus, wir gehen Szenarien durch. Und führen schon das ein oder andere Gespräch. Es ist ja auch eine Grundsatzfrage: Wie geht es mit dem Verein weiter?“ Ob er am Ende Trainer bleibt, ob jemand neues kommt, was mit der Sportdirektor-Position passiert – alles noch offen. Wenn es nach Wolf geht, nicht mehr lange. „Wenn wir in den Urlaub gehen, sollte schon alles klar sein.“

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