26. August 2021 / 17:30 Uhr

1. FC Lok Leipzig zu Gast bei Altglienicke: Es knallt und kracht

1. FC Lok Leipzig zu Gast bei Altglienicke: Es knallt und kracht

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
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Beim letzten Aufeinandertreffen rannten die Altglienicker dem 1. FC Lok Leipzig davon und gewannen mit 5:0. © Thomas Gorlt
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Lok Leipzig spielt ein Mammutprogramm und trifft in den ersten sieben Spieltagen auf fünf Meisterkandidaten. Beim letzten Aufeinandertreffen mit dem nächsten Gegner Altglienicke setzte es eine historische 0:5-Niederlage.

Leipzig. Die blau-gelben Erinnerungen an die letzte Auswärtsreise nach Altglienicke dürften keine guten sein. Im Oktober 2020 kassierte der 1. FC Lok Leipzig gegen die VSG eine derbe 0:5-Klatsche – die höchste Regionalliga-Auswärtsniederlage seit der Vereinsneugründung. Grund genug, um am Sonnabend (14:05 Uhr, MDR) in Berlin Treptow-Köpenick die historische Pleite gegen den aktuell Viertplatzierten wiedergutzumachen.

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Beim letzten Aufeinandertreffen stand Maik Salewski 90 Minuten auf dem Platz, heute sagt der 31-Jährige: „Da denkt man nicht mehr dran.“ Neue Saison, neues Glück – wobei die Probstheidaer in dieser Spielzeit gegen die Mannschaften aus der Hauptstadt noch nicht in Fahrt kommen. Sowohl gegen BFC Dynamo als auch gegen den BAK setzte es zu Hause empfindliche Niederlagen. Dass es auswärts flutscht und zu Hause stockt, sei jedoch nur eine Momentaufnahme, so Salewski. „Da gibt es kein Für und kein Wider. Jedes Regionalliga-Spiel ist ein Kracher“, erklärt der erfahrene Mittelfeldallrounder.

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Autsch! Der 1. FC Lok Leipzig geht bei der VSG Altglienicke mit 0:5 baden. Zur Galerie
Autsch! Der 1. FC Lok Leipzig geht bei der VSG Altglienicke mit 0:5 baden. ©

Kracher: Für Lok sind diese zurzeit Alltag. Nach Altglienicke geht es am Dienstag zum Chemnitzer FC und so haben die Probstheidaer in den ersten sieben Spieltagen mal eben fünf Meisterkandidaten herausgefordert. „Ich finde solche Spiele geil, da kann man sich gut messen“, hat Salewski keine Berührungspunkte mit vermeintlichen Favoriten. Sein 99. Pflichtspiel wird er für die Leipziger gegen VSG bestreiten, 171 Partien bestritt der Dresdner insgesamt in der Viertliga-Staffel des Nordostens – seine nüchterne Einschätzung zum Mammut-Programm: „Dann sind die Knallerspiele weg. Wir nehmen es, wie es kommt.“

Dass das Duell gegen Altglienicke ein Knallerspiel wird, beweisen die Zahlen: In beiden abgebrochenen Corona-Saisons belegten die Berliner jeweils den zweiten Platz, aktuell sind die ambitionierten Hauptstädter nach sechs Partien noch ohne Niederlage und schielen auf Tabellenführer Luckenwalde. Den engen Kampf um die Pole Position zu versalzen - eine gute Möglichkeit, sich für die historische Niederlage zu revanchieren.