24. September 2020 / 19:11 Uhr

1. FC Lokomotive Leipzig: 2000 neue Plätze für Bruno-Plache-Stadion

1. FC Lokomotive Leipzig: 2000 neue Plätze für Bruno-Plache-Stadion

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
Plache
Am kommenden Samstag feiert der neue Familienblock von Lok Leipzig seine Premiere in der Regionalliga. © Getty Images
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Nach vier Jahren Bauzeit ist nun bei Lok Leipzig der neue Stehrang im Bruno-Plache-Stadion fertig. Indes lebt sich auch Frankfurt-Leihspieler Nils Stendera bei den Probstheidaern ein. Vielleicht kommt der 19-jährige Mittelfeldakteur gegen Energie Cottbus sogar zu seinem Startelfdebüt.

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Leipzig. "Das waren meine ersten beiden Spiele im Herrenbereich“, erzählt Nils Stendera. Der 19-jährige Leihspieler von Eintracht Frankfurt und Bruder des ehemaligen Bundesliga-Profis Marc Stendera ist seit gut zwei Wochen beim 1. FC Lok Leipzig, in der aktuellen englische Woche wurde der Mittelfeldstratege gegen Chemnitz und Optik Rathenow eingewechselt. Männerfußball in Liga vier, der Akademie verwöhnte Hesse gibt zu: „Hier geht es zur Sache.“

Aber: „Das sind meine Lieblingsspiele, wenn auch mal dazwischen gehauen wird.“ Das 2:2 gegen die Optiker war so ein Duell: offener Schlagabtausch, hitzige Zweikämpfe. Dass der Ausgleich nach einem dicken Patzer von Keeper Jannes Tasche fiel und wie gegen den CFC vermeidbar gewesen wäre, wurmt Lok-Coach Almedin Civa. „Wir haben vier Punkte verloren“, so der Bosnier, der keineswegs schlechter Dinge ist. „Wir müssen sehen, was vor acht Wochen war. Es ist eine Entwicklung, die Jungs haben es bis jetzt überragend gemacht.“

DURCHKLICKEN: Rundgang durch das Bruno-Plache-Stadion

Aktuell ist das Bruno-Plache-Stadion selbst für 10.900 Zuschauer zugelassen. Zum Gelände an der Connewitzer Straße gehört aber weit mehr als das Stadion, in dem der 1. FC Lok Leipzig seine Heimspiele austrägt. Zur Galerie
Aktuell ist das Bruno-Plache-Stadion selbst für 10.900 Zuschauer zugelassen. Zum Gelände an der Connewitzer Straße gehört aber weit mehr als das Stadion, in dem der 1. FC Lok Leipzig seine Heimspiele austrägt. © Dirk Knofe

Ein Startelfdebüt für Stendera am Sonntag gegen den wieder erstarkten FC Energie Cottbus, sei eine Überlegung, so Civa. Premiere wird in jedem Falle der neue Familienblock feiern. Nach vier Jahren ist der Stehrang fertig, die Gesamtkapazität des Bruno-Plache-Stadions erweitert sich um 2000 Plätze.