17. November 2018 / 15:47 Uhr

4:1 – Lok Leipzig siegt im Pokal gegen Angstgegner Auerbach

4:1 – Lok Leipzig siegt im Pokal gegen Angstgegner Auerbach

Redaktion Sportbuzzer
 Leipzigs Matthias Steinborn im Jubel nach dem 3:1 für LOK
 Leipzigs Matthias Steinborn im Jubel nach dem 3:1 für LOK © Thomas Gorlt
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Im Achtelfinale des Sachsenpokals mussten die Lokschen ins Vogtland zum VfB Auerbach. Ein Hattrick vom überragenden Matthias Steinborn bringt Lok den 4:1 Sieg und damit das Ticket für das Viertelfinale.

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Der 1. FC Lok hat das Achtelfinale im Sachsenpokal beim VfB Auerbach mit 4:1 gewonnen. Gegen den Angstgegner aus dem Vogtland – in bisher zehn Partien konnten die Blau-Gelben noch nie im Vogtland gewinnen – hatten die Leipziger zunächst etwas Glück und bestachen dann vor allem mit gnadenloser Effizienz in Sachen Chancenverwertung. Spieler des Spiels war dabei Matthias Steinborn, der in der zweiten Halbzeit dreimal traf. Lohn der Mühen ist das Viertelfinale, in dem Lok kurz vor Weihnachten wahrscheinlich im Derby bei der BSG Chemie antreten wird.

DURCHKLICKEN: Das war das Pokalspiel zwischen dem VfB Auerbach und Lokomotive Leipzg

Wernesgrüner Sachsenpokal Achtelffinale Saison 2018/2019
17.11.2018 VFB Stadion VFB Auerbach 1906 vs 1. FC Lokomotive Leipzig 1:4 (0:1)
Im Bild:  Maximilian Pommer bleibt im 2 Kampf Sieger. Zur Galerie
Wernesgrüner Sachsenpokal Achtelffinale Saison 2018/2019 17.11.2018 VFB Stadion VFB Auerbach 1906 vs 1. FC Lokomotive Leipzig 1:4 (0:1) Im Bild: Maximilian Pommer bleibt im 2 Kampf Sieger. © Thomas Gorlt
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Im Vergleich zum 4:1-Erfolg in der Vorwoche gegen Hertha II musste Lok-Coach Björn Joppe auf Nicky Adler verzichten, der vorerst mit einem Bandscheibenvorfall ausfällt. Für ihn spielte Kevin Schulze in der Anfangself, zudem ersetzte der wieder genesene Robert Zickert Kapitän Markus Krug rechts in der Viererkette. Die erste Chance des Spiels brachte gleich die Führung für den 1. FC Lok – und eine Nebenrolle dabei spielte die vogtländische Kälte: Pommer bekam an der Strafraumgrenze den Ball, zog einfach mal ab. Sein Flachschuss setzte auf dem noch teilweise gefrorenen Boden im Auerbacher Strafraum tückisch auf, Stefan Schmidt konnte die Kugel nicht festhalten, Leipzigs Kevin Schulze netzte im Nachsetzen ein (11.).

Auerbacher verschießen umstrittenen Elfer

Anschließend war vor allem Auerbach am Drücker und hatte in der 18. Minute die Riesenchance auf den Ausgleich: Marcel Schlosser war in den Strafraum gezogen, Lok-Kapitän Robert Zickert stand im Weg, Schiri Richard Hempel zeigte auf den Punkt – sehr zweifelhafte Entscheidung. Der Gefoulte führte aus, schoss jedoch einen Meter über die Latte – vielleicht war der Respekt auch zu groß vor Benny Kirsten im Lok-Tor, der zuletzt zwei Elfmeter pariert hatte. Auerbach auch danach in Halbzeit eins feldüberlegen und noch mit einer guten Möglichkeit, als Florian Mielke eine Schlosser-Flanke aus fünf Metern ans rechte Lattenkreuz nagelte (28.).

Nach der Pause zunächst erst einmal wiederum nur Auerbach am Drücker und gleich mit der großen Möglichkeit zum Ausgleich: Ryan Malone vertändelte den Ball im Spielaufbau leichtfertig gegen Schlosser, der dynamisch mit dem Ball davon- und an der Strafraumgrenze abzog, zum Glück für die Leipziger aber nur den rechten Pfosten traf (49.). Danach schossen noch Thomas Stock per Seitfallzieher (56.) und Marc-Philipp Zimmermann mit dem Kopf (61.) knapp über das Lok-Tor – Auerbach war einfach nicht in der Lage, das Tor zu treffen. So war es wiederum der 1. FC Lok, der im Vogtland zeigte, was Effizienz ist: Hatte man seit dem Führungstreffer keine vielversprechende Chance der Blau-Gelben gesehen, netzten diese nun gleich zweimal ein. Zuerst setzte Paul Schinke mit einem Zauberpass Matthias Steinborn ein, der im Eins-gegen-Eins gegen Auerbachs Torhüter traf (62.). Kurze Zeit später war es wiederum Steinborn, der ein Missverständnis der Heim-Abwehr nutzte, um den Ball von der Strafraumgrenze per Heber ins Tor zu befördern (67.). Auch in der restlichen Spielzeit dasselbe Bild wie davor: Auerbach optisch überlegen und mit guten Chancen, mehr als der Ehrentreffer von Thomas Stock nach Abschlag von Schmidt (78.) sprang jedoch nicht dabei heraus. Lok konterte – und das ungemein effizient: Steinborn machte nach Vorlage von Sascha Pfeffer mit seinem dritten Treffer kurz vor Schluss den Deckel drauf (90.).

Rainer Kelch

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