11. Oktober 2020 / 16:23 Uhr

1. FC Lokomotive Leipzig müht sich ins Achtelfinale des Sachsenpokals

1. FC Lokomotive Leipzig müht sich ins Achtelfinale des Sachsenpokals

Rainer Kelch
Leipziger Volkszeitung
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Erleichterung nach dem 1:0. Lok Leipzig löst das Ticket für die nächste Runde. © Steffen Manig
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In der dritten Runde des Sachsenpokals konnte Lok Leipzig knapp mit 1:0 gegen Dresden Laubegast gewinnen. Das entscheidende Tor markierte Paul Schinke mit einem Nachschuss, nachdem er seinen Elfmeter verschossen hatte.

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Dresden. Mit viel Mühe, aber letztlich hochverdient, hat der 1. FC Lok seine Pflichtaufgabe im Landespokal gelöst und ist durch einen 1:0-Sieg beim Landesligisten Dresden-Laubegast ins Achtelfinale eingezogen. Almedin Civa ließ es in seiner Startaufstellung kräftig rotieren, gönnte Stammkeeper Jannes Tasche, Abwehrboss David Urban und Mittelstürmer Djamal Ziane eine Pause.

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Nicht auf dem Platz im Vergleich zur 0:5-Klatsche bei der VSG Altglienicke außerdem Nils Stendera und der verletzte Mike Eglseder. Zu ihrem Startelf-Debüt kamen dafür Jeroen Gies im Tor und die erst vor Kurzem verpflichteten Verteidiger Luca Sirch und Edvardas Lucenka. Außerdem durften sich Zak Piplica auf der Doppelsechs und Tom Nattermann im Sturm beweisen.

DURCHKLICKEN: Die Bilder zur Sachsenpokalbegegnung zwischen Lok und Laubegast

Der 1. FC Lok Leipzig konnte sich in der dritten Runde des Sachsenpokals knapp mit 1:0 gegen Dresden-Laubegast durchsetzen. Zur Galerie
Der 1. FC Lok Leipzig konnte sich in der dritten Runde des Sachsenpokals knapp mit 1:0 gegen Dresden-Laubegast durchsetzen. ©

Auf dem Platz merkte man zunächst nichts vom Zwei-Klassen-Unterschied – im Gegenteil: Laubegast begann mit einem Paukenschlag, hatte eine Riesenmöglichkeit, aber Lucenka rettete auf der Linie (3.). Anschließend erarbeitete sich Lok langsam die Spielkontrolle und irgendwann auch Chancen.

Laubegast verteidigte clever

Aber egal, was die Leipziger auch machten – Laubegasts Torhüter Patrick Richter machte jede noch so gute Möglichkeit irgendwie zunichte. Gegen den heranstürmenden Nattermann war er einen Schritt eher am Ball (22.), gegen Dennis Jäpel rettete er gleich zweimal kurz in Folge mit großartigen Reflexen (39./40.), ebenso gegen Gabriel Boakye (41./44.).

Lok drückt auf die Führung, Laubegast verteidigt clever – so verlief die erste und begann die zweite Halbzeit, in der es zunächst zu einer kuriosen Szene kam: Nach einem vermeintlichen Foul von Ex-RB- und -Dynamo-Spieler Robert Scannewin an Jäpel (51.) entschied Schiri Clemens Biastoch auf Elfmeter. Lok-Kapitän Paul Schinke hatte sich den Ball schon auf den Punkt gelegt, als Biastoch den Strafstoß nach Rücksprache mit seinem Assistenten Michael Näther wieder zurücknahm.

Auch danach drückte Lok weiter, war bei den zahlreichen Möglichkeiten jedoch zu ungenau oder scheiterte an Richter. Bis zur 73. Minute: Nach einem Foul an Boakye gab es wiederum Elfmeter. Schinke durfte diesmal auch tatsächlich ausführen, aber wiederum parierte Richter überragend – gegen Schinkes Nachschuss hatte dann aber auch er keine Chance. Lok-Trainer Almedin Civa sprach von einem „hochverdienten Sieg, aber die Torausbeute war wieder schlecht. Das ist unsere Schwäche in dieser Saison und das sorgt dann für unnötigen Nervenkitzel“. Sein Gegenüber Chrostoph Klippel war stolz auf sein Team, das nahe dran war an einer Überraschung.