10. März 2019 / 16:00 Uhr

1. FC Magdeburg kassiert Heimniederlage gegen den SV Sandhausen

1. FC Magdeburg kassiert Heimniederlage gegen den SV Sandhausen

dpa
10.03.2019, Sachsen-Anhalt, Magdeburg: Fußball: 2. Bundesliga, 25. Spieltag, 1. FC Magdeburg - SV Sandhausen in der MDCC-Arena in Magdeburg. Magdeburgs Michel Niemeyer (2.v.l) und Timo Perthel und Rico Preißinger (r) und Sandhausens Fabian Schleusener (l) kämpfen um den Ball. Foto: Peter Steffen/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfunk +++
Der 1. FC Magdeburg hat das Zweitliga-Heimspiel gegen den SV Sandhausen mit 0:1 verloren. © dpa
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Im Spiel eins ohne Christian Beck hatte der 1. FC Magdeburg mit dem SV Sandhausen die direkte Konkurrenz zu Gast in der heimischen MDCC-Arena. Statt des erhofften Siegs kassierte die Mannschaft von Michael Oenning die zweite Niederlage in Serie.

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Magdeburg (dpa) - Der 1. FC Magdeburg hat einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenverbleib in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Die Mannschaft von Michael Oenning musste sich am Sonntag trotz Heimvorteils gegen den direkten Konkurrenten SV Sandhausen mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und hat nach der zweiten Niederlage nacheinander als Tabellen-15. nur noch einen Punkt Vorsprung vor dem Abstiegsrelegationsplatz. Die Baden-Württemberger stehen als 17. auf einem Abstiegsrang, konnten vor 19 615 Zuschauern durch das Tor von Andrew Wooten (73.) den Rückstand auf den FCM aber auf zwei Zähler verringern.

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1. FC Magdeburg - SV Sandhausen 0:1 Zur Galerie
1. FC Magdeburg - SV Sandhausen 0:1 © dpa
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„Es war schwer. Es kam kein richtiger Spielfluss zustande und es schwierig, die Bälle zu kontrollieren“, sagte Abwehrspieler Marius Bülter. Er richtete trotz des Rückschlages den Blick schon auf das Derby bei Dynamo Dresden am kommenden Samstag: „Wir müssen im Training weiter Gas geben. Gegen Dresden wird jeder richtig heiß sein. Da haben wir die Chance, die letzten beiden Spiele wieder gut zu machen.“

1. FC Magdeburg ohne Beck, Kirchhoff und Lohkemper

Neben Kapitän Christian Beck, der nach seiner Operation nach Frakturen am Jochbein und der Augenhöhle wochenlang ausfällt, musste Oenning auch noch Jan Kirchhoff (angeschlagen) und Felix Lohkemper ersetzen. Für das Trio spielten Nico Hammann, Steven Lewerenz und Michel Niemeyer. Magdeburg merkte man an, dass mit Stürmer Beck als wichtigem Bestandteil des Spielsystems ein entscheidender Mann fehlt. Der 1. FCM zeigte in keiner Phase, dass es über die Mittel verfügt, die Partie für sich entscheiden zu können.

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Über die gesamte erste Hälfte gelang es den Magdeburgern nicht, die Kontrolle über den Ball zu gewinnen. Zu häufig wurde das Mittel des langen Balls bemüht, das mit Beck herausragend funktioniert - aber ohne den 31-Jährigen wirkungslos blieb. So war Sandhausen optisch überlegen, drängte die Gastgeber häufig in deren Hälfte zurück.

Torchancen in erster Halbzeit Magelware

Torchancen waren in den ersten 45 Minuten allerdings Mangelware. Die besten hatten Charles Elie Laprévotte (1.) und Philip Türpitz (37.), doch beide Abschlüsse wurden geblockt. Trotz Überlegenheit brachte Sandhausen gar keinen gefährlichen Abschluss zustande.

PK FCM-Sandhausen

🎥 Das sagten die Trainer Uwe #Koschinat und 🔵⚪️ Michael #Oenning nach der 0:1-Niederlage des 1. FC Magdeburg gegen den SV Sandhausen 1916 e.V. in der Pressekonferenz 👉🏻 _________ #FCMSVS #2Liga

Gepostet von 1. FC Magdeburg am Sonntag, 10. März 2019

An diesem Bild änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Die Partie wurde nun zwar hektischer, aber keineswegs besser. Ungestüme Angriffe auf beiden Seiten bestimmten die Szenerie, es fehlte aber in beiden Fällen die ordnende Hand. Sandhausens Aleksandr Zhirov (58.) brachte immerhin mal einen Abschluss zustande, aber auch der wurde zur Ecke geblockt. Fabian Schleuseners Versuch (67.) landete beim Magdeburger Torwart Giorgi Loria.

Dann der Nackenschlag für den FCM: Nach einer Ecke landete der Ball beim völlig freistehenden Wooten, der problemlos zur Führung vollendete. Magdeburg rannte nun an, das allerdings ähnlich kopflos wie über die gesamte Spieldauer.

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