20. Juli 2019 / 17:31 Uhr

1. FC Phönix Lübeck düpiert den Heider SV

1. FC Phönix Lübeck düpiert den Heider SV

Christoph Staffen
Lübecker Nachrichten
Marco Pajonk traf für den 1. FC Phönix doppelt in Heide.
Marco Pajonk traf für den 1. FC Phönix doppelt in Heide. © Agentur 54°
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Oberliga-Aufsteiger setzt sich beim Regionalliga-Aufsteiger mit 5:3 durch

Oberliga-Aufsteiger 1. FC Phönix Lübeck hat Regionalliga-Aufsteiger Heider SV die Generalprobe vor dem Ligastart kräftig vermasselt, gewann eine turbulente Partie an der Meldorfer Straße mit 5:3 (2:2) und rehabilitierte sich für das Aus im Landespokal vor Wochenfrist beim Oldenburger SV (0:1).

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"Cello" Meyer trifft per Fallrückzieher

Tobias Hass hatte den "kleinen HSV" in der neunten Minute mit 1:0 in Führung gebracht, doch Marco Pajonk (Freistoß/14.) und Kyrylo Matvyeyev (nach Pass in die Schnittstelle in den Winkel/23.) drehten die Partie. Hass (39.) glich zwar noch vor dem Wechsel aus, doch der eingewechselte Marcello Meyer per Fallrückzieher (52.) und Pajonk mit seinem zweiten Treffer (56.) erhöhten. Den Anschlusstreffer durch Heides Marvin Wolf (60.) beantwortete Jan-André Sievers mit dem fünften Tor (75.) zum 5:3-Endstand zugunsten der Adlerträger.

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"Im Vergleich zu Oldenburg waren das Welten"

"Das haben wir ganz gut gemacht", lobte Trainer Daniel Safadi: "Im Vergleich zu Oldenburg waren das Welten. Wir wussten, dass wir zulegen müssen und haben es auch getan. Es war ein Schritt nach vorn, wenngleich wird an den Standarts arbeiten müssen: Zwei von drei Gegentoren fielen nach Ecken", bemängelte der Coach. Daran arbeiten können die Phönixer am Mittwoch im nächsten Testspiel, wenn Oberliga-Absteiger FC Anker Wismar an den Flugplatz kommt (19.30 Uhr).

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In Heide schrillen die Alarmglocken

Landespokal-Achtelfinale 2019: Oldenburger SV - 1. FC Phönix Lübeck (1:0).

Neu-Adler Noor Al-Tamemy (l.) im Luftduell mit Oldenburgs Kevin Wölk. Zur Galerie
Neu-Adler Noor Al-Tamemy (l.) im Luftduell mit Oldenburgs Kevin Wölk. ©

Die Heider haben bislang keine gute Vorbereitung gespielt. Neben einer 1:4-Pleite gegen den kräftig aufgerüsteten Oberligisten PSV Union Neumünster gab es gar ein 3:6 gegen den Hamburger Oberligisten SC Viktoria Hamburg. Im Landespokal musste die Beiroth-Elf beim 5:2 beim MTSV Hohenwestedt in die Verlängerung. Die neue Saison hat in der vierten Liga noch gar nicht angefangen, da schrillen schon die Alarmglocken bei den Dithmarschenern, die am ersten Spieltag beim Hamburger SV II (27. Juli) antreten müssen.